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Tourismus

Eurovision Song Contest 2026 – Positive Bilanz aus Wien

WienTourismus-Nachbefragung: Jede:r Zweite verfolgte ESC, rund 350.000 Wiener:innen nahmen teil

18. Juni 2026
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Eine WienTourismus-Befragung zieht eine überwiegend positive Bilanz des Eurovision Song Contest 2026 aus Sicht der Wiener Bevölkerung.

Der Eurovision Song Contest 2026 hinterlässt laut einer repräsentativen Nachbefragung des WienTourismus bei einem Großteil der Wiener Bevölkerung einen positiven Eindruck. Die Mehrheit bewertet die Austragung des 70. Eurovision Song Contest positiv; besonders genannt wurden internationale Sichtbarkeit, professionelle Organisation sowie gelebte Vielfalt und Weltoffenheit.

Die Befragung ergibt konkrete Zahlen: 52 % der Wiener:innen verfolgten zumindest teilweise eine ESC-Show im Fernsehen, via Streaming oder Radio; rund 17 % besuchten ESC-Veranstaltungen in der Stadt – das entspricht etwa 350.000 Menschen. Weitere Ergebnisse zeigen Zustimmung zu Stimmung, Image und Organisation des Events.

ESC 2026: Ergebnisse der WienTourismus-Befragung

Die Nachbefragung des WienTourismus liefert mehrere Kernwerte zur Wahrnehmung des Eurovision Song Contest 2026 in Wien. In der sogenannten Fact Box der Aussendung werden folgende Punkte genannt: 52 % verfolgten zumindest teilweise eine ESC-Show über Fernsehen, Streaming oder Radio; 17 % nahmen an ESC-Veranstaltungen teil, das entspricht rund 350.000 Personen; 49 % gaben an, der ESC habe für gute Stimmung in Wien gesorgt; 45 % sind stolz darauf, dass Wien Diversität, Weltoffenheit und gegenseitigen Respekt international präsentieren konnte.

Außerdem heißt es in der Aussendung, dass die Mehrheit der Befragten der Ansicht ist, der ESC habe Wien und Österreich international in ein positives Licht gerückt. Einzelne zuvor geäußerte Befürchtungen – etwa zu Kosten, Sicherheitsfragen, Menschenmassen oder Teuerung – hätten sich nach Ansicht der Bevölkerung nicht bestätigt.

Mehr als 350.000 Wiener:innen waren Teil des ESCs

Die Stadt nennt die Teilnahme an Veranstaltungen als wichtigen Anker der Lokalwahrnehmung: Rund 17 Prozent der Wiener Bevölkerung haben laut Mitteilung Shows in der Wiener Stadthalle, Public Viewings, Konzerte oder Veranstaltungen des Rahmenprogramms besucht. Das wird im Text mit rund 350.000 Menschen quantifiziert und als Ausdruck der breiten Verankerung des ESC in der Stadtgesellschaft bezeichnet.

Parallel dazu verfolgte demnach jede zweite Wienerin bzw. jeder zweite Wiener zumindest eine der neun ESC-Shows über Fernsehen, Streaming oder Radio. In der Aussendung wird diese Kombination aus Präsenz vor Ort und medialer Teilhabe als Indikator für die Reichweite des Events in der Stadt genannt.

Internationale Sichtbarkeit und Organisation laut Befragten

In der Aussendung wird die internationale Sichtbarkeit Wiens als besonders stark wahrgenommener Effekt genannt. Die Befragten seien der Ansicht, dass der Eurovision Song Contest Wien und Österreich weltweit in ein positives Licht gerückt und zur weiteren Bekanntheit der Stadt beigetragen habe.

Weiterhin hebt die Mitteilung hervor, dass viele Wienerinnen und Wiener die professionelle Organisation des Events, die hohe Qualität der Shows sowie das umfangreiche Rahmenprogramm positiv erwähnten. Solche Bewertungen werden in der Aussendung als Belege dafür dargestellt, dass der ESC über die Bühnenpräsenz hinaus in der Stadt erlebbar gewesen sei.

Positive Stimmung, Vorbehalte und Verkehrsbeurteilung

Die Befragung zeige laut Aussendung, dass eine zuvor diskutierte Skepsis in Teilen entkräftet worden sei. Sorgen über übermäßige Kosten, Sicherheitsprobleme, gravierende Einschränkungen im Alltag oder starke Preissteigerungen würden nach der Veranstaltung deutlich relativiert, heißt es.

Zwar wurden Verkehrsbehinderungen während der ESC-Woche wahrgenommen, diese seien jedoch überwiegend als geringfügig eingestuft worden und hätten einer positiven Gesamtbewertung nicht entgegengestanden, so die Mitteilung.

Statements von Bürgermeister, Vizebürgermeisterin und WienTourismus-Direktor

Bürgermeister Michael Ludwig wird in der Aussendung mit den Worten zitiert: „Der Eurovision Song Contest 2026 war weit mehr als eine Fernsehshow. Wien hat sich Millionen Menschen als weltoffene, vielfältige und lebenswerte Metropole präsentiert.“ Ludwig verweist darauf, dass die Wienerinnen und Wiener dieses positive Bild teilen und nennt die Zusammenarbeit mit dem ORF in diesem Zusammenhang.

Barbara Novak, Vizebürgermeisterin und amtsführende Stadträtin für Finanzen, Wirtschaft, Arbeit, Internationales und Digitales, sagt laut Aussendung: „Der Eurovision Song Contest hat Wien weltweit sichtbar gemacht und zugleich klare Impulse für Wirtschaft, Tourismus und Beschäftigung sowie unsere internationale Positionierung gesetzt.“ Novak betont, dass der ESC als Event für die ganze Stadt mit zahlreichen kostenlosen, niederschwelligen Angeboten gestaltet worden sei, die von Gästen und hunderttausenden Wienerinnen und Wienern angenommen wurden.

Norbert Kettner, ESC-Koordinator der Stadt Wien und Direktor von WienTourismus, wird zitiert: „Die Ergebnisse der Befragung bestätigen eine zentrale Erkenntnis: Wien kann Großevents, Wien will Großevents und Wien profitiert von Großevents.“ Kettner hebt in der Aussendung hervor, dass es gelungen sei, den ESC weit über die Bühne hinaus in der Stadt erlebbar zu machen und dass der Rückhalt in der Bevölkerung stark sei.

Methodik der Tourismusakzeptanzbefragung des WienTourismus

Die Aussendung beschreibt die zugrundeliegende Methodik: Die Ergebnisse basieren auf der laufenden Tourismusakzeptanzbefragung des WienTourismus mit rund 3.600 Interviews pro Jahr. Für die Analyse der Wahrnehmung des ESC 2026 wurden Befragungsdaten aus dem 4. Quartal 2025, dem 1. Quartal 2026 sowie einer Nachbefragung unmittelbar nach dem Event (18.–25. Mai 2026) herangezogen.

Die monatliche Mindeststichprobe beträgt laut Mitteilung 300 Personen; die statistische Schwankungsbreite wird mit ± 5,59 Prozentpunkten angegeben. Diese Angaben stehen in der Aussendung unter dem Abschnitt „Methodik“.

WIFO-Studie zur wirtschaftlichen Wirkung

Neben der Bevölkerungsbefragung weist die Aussendung darauf hin, dass das Österreichische Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) derzeit die wirtschaftlichen Effekte des Eurovision Song Contest 2026 wissenschaftlich untersucht. Die Ergebnisse dieser WIFO-Studie würden im Herbst präsentiert, heißt es in der Mitteilung.

WienTourismus, WIFO, ORF und Stadthalle erklärt

  • WienTourismus: In der Aussendung ist WienTourismus als Auftraggeber der laufenden Tourismusakzeptanzbefragung genannt; Befragungsdaten aus Quartal 4/2025, Quartal 1/2026 und einer Nachbefragung vom 18.–25. Mai 2026 wurden verwendet.
  • WIFO (Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung): Die Aussendung nennt das WIFO als die Institution, die derzeit die ökonomischen und sozialen Effekte des ESC 2026 analysiert; Ergebnisse werden im Herbst erwartet.
  • ORF: In einem Zitat des Bürgermeisters wird die Zusammenarbeit mit dem ORF erwähnt; der ORF wird als Partner bei der Organisation des internationalen Großereignisses genannt.
  • Wiener Stadthalle: Die Stadthalle wird in der Mitteilung als Veranstaltungsort für Shows und Teile des Programms genannt, im Kontext der Besuchszahlen der Stadtbewohner:innen.

FAQ zur Nachbefragung zum Eurovision Song Contest 2026

Wie viele Wiener:innen verfolgten den ESC 2026?

Die Aussendung nennt, dass 52 % der Wienerinnen und Wiener zumindest teilweise eine ESC-Show über Fernsehen, Streaming oder Radio verfolgt haben. Diese Angabe stammt aus der Fact Box der WienTourismus-Nachbefragung.

Wie viele Menschen nahmen an ESC-Veranstaltungen in Wien teil?

Laut Aussendung nahmen rund 17 % der Wiener Bevölkerung an ESC-Veranstaltungen teil, was in der Mitteilung mit etwa 350.000 Personen beziffert wird. Genannt werden Besuche von Shows in der Wiener Stadthalle, Public Viewings, Konzerten oder weiteren Veranstaltungen des Rahmenprogramms.

Welche Stimmung wurde in Wien festgestellt?

Die Mitteilung führt an, dass 49 % der Befragten der Meinung sind, der ESC habe für gute Stimmung in Wien gesorgt. Außerdem heißt es, dass viele Wienerin­nen und Wiener stolz darauf seien, dass Wien Diversität, Weltoffenheit und gegenseitigen Respekt international präsentieren konnte (45 %).

Wurden vorab geäußerte Befürchtungen bestätigt?

Die Aussendung stellt dar, dass einzelne vor dem Event diskutierte Befürchtungen – etwa zu Kosten, Sicherheitsfragen, Menschenmassen oder Teuerung – aus Sicht der Bevölkerung nicht eingetreten bzw. weitgehend entkräftet worden seien. Verkehrsbehinderungen wurden zwar wahrgenommen, überwiegend jedoch als geringfügig eingestuft.

Wer wertet die wirtschaftlichen Effekte des ESC 2026 aus?

Die Aussendung nennt das Österreichische Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) als die Institution, die die ökonomischen und sozialen Effekte des ESC 2026 für Wien und Österreich aktuell analysiert. Die Mitteilung kündigt an, dass die Ergebnisse der WIFO-Studie im Herbst präsentiert werden.

Quellen und Kontakt

Quelle: Stadt Wien – Kommunikation und Medien (KOM), Pressemitteilung zur Nachbefragung des WienTourismus zum Eurovision Song Contest 2026.

Kontakt (aus der Aussendung):

  • Bernhard Muttenthaler, Mediensprecher des Wiener Bürgermeisters, Telefon: +43 1 4000 81857, E-Mail: bernhard.muttenthaler [at] wien.gv.at
  • Claudia Varga, Mediensprecherin Vizebürgermeisterin Barbara Novak, Telefon: +43 1 4000 81211, E-Mail: claudia.varga [at] wien.gv.at
  • Lena Langbauer-Kump, Wien Tourismus - PR-Managerin, Telefon: 01 211 14 - 118, E-Mail: lena.langbauer [at] wien.info

Schlagworte

#Eurovision Song Contest 2026#ESC 2026#WienTourismus#Wien#WIFO#ESC#Eurovision#Kunst & Kultur#Bilanz

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