Zum Internationalen Tag des Kindes erinnert CONCORDIA Sozialprojekte daran, dass Kinderrechte konkrete Unterstützung brauchen. Der neue Wirkungsbericht 2025 dokumentiert messbare Projekte in Rumänien, der Republik Moldau, Bulgarien, im Kosovo und in Österreich.
Zum Internationalen Tag des Kindes erinnert CONCORDIA Sozialprojekte daran, dass Kinderrechte konkrete Unterstützung brauchen. Der neue CONCORDIA Wirkungsbericht 2025 benennt Zahlen zu Angeboten und Teilnehmer*innen in den Projektländern Rumänien, der Republik Moldau, Bulgarien, im Kosovo und in Österreich.
Der CONCORDIA Wirkungsbericht 2025 nennt folgende Kennzahlen:
CONCORDIA führt das Wirkungsmessungssystem MEAL – Monitoring, Evaluation, Accountability and Learning – mit 65 Indikatoren ein. Fünf Kernindikatoren zeigen zentrale Ergebnisse:
Die Geschichte von Elian aus Prizren ist im Bericht dargestellt: Der 17‑Jährige absolviert am IT‑Kompetenzzentrum eine Ausbildung zum Informatiker und entdeckt im CONCORDIA Zentrum die Klarinette. „Wenn ich Musik mache, habe ich das Gefühl, alle Probleme des Alltags zu vergessen“, sagt er. Aus dem zurückhaltenden Jugendlichen wurde nach Darstellung der Organisation ein selbstbewusster Musiker.
Zum Internationalen Tag des Kindes fordert CONCORDIA mehr politischen Willen gegen Kinderarmut in Europa. Mit der Petition „Breaking the Cycle“ ruft die Organisation die EU und Mitgliedstaaten auf, Prävention in der Sozialpolitik und im EU‑Budget 2028–2034 zu priorisieren: verlässliche Finanzierung, Stärkung der Europäischen Kindergarantie, Ausbau gemeindenaher Unterstützungsangebote und Investitionen in Fachkräfte. „Unsere Modelle aus der Praxis können politisches Handeln unterstützen, damit Prävention endlich Priorität bei der Armutsbekämpfung in Europa bekommt“, sagt Bernhard Drumel, CEO von CONCORDIA Sozialprojekte. „Kinderarmut ist vermeidbar. Europa muss jetzt investieren – nicht erst, wenn aus Benachteiligung Ausgrenzung geworden ist.“
Die Petition kann unter concordia.or.at/petition unterstützt werden.
CONCORDIA Sozialprojekte ist eine 1991 gegründete internationale und unabhängige Hilfsorganisation, die Kinder, Jugendliche und Familien in Not in den Projektländern Rumänien, Bulgarien, Moldawien, Kosovo und Österreich auf ihrem Weg zu einem selbstbestimmten Leben unterstützt und begleitet. Im Mittelpunkt der Programme steht die Stärkung und Wahrung der Kinderrechte. Die Organisation hat Standorte in Österreich (Wien), Deutschland (Stuttgart) und der Schweiz (Zug) und finanziert ihre Arbeit durch Spenden.