Caritas ruft zu österreichweitem Glockenläuten gegen Hunger
Caritas-Präsident Tödtling-Musenbichler kündigt am 31. Juli um 15 Uhr ein hörbares Zeichen für Solidarität an
Die Caritas lädt für Freitag, 31. Juli, 15 Uhr zu einem österreichweiten Glockenläuten: Ein Signal gegen Hunger und für globale Solidarität.
Die Caritas hat für Freitag, 31. Juli, um 15 Uhr zu einem österreichweiten Glockenläuten aufgerufen. Mit der Aktion soll ein öffentliches, hörbares Zeichen gegen den weltweiten Hunger gesetzt werden; Caritas Österreich-Präsident Nora Tödtling-Musenbichler bezeichnete das Läuten in der Aussendung als „ein hörbares Zeichen unserer gemeinsamen Verantwortung.“
Die Ankündigung verbindet die symbolische Aktion mit Zahlen und Fakten zur globalen Ernährungslage: In der Pressemitteilung zitiert die Caritas den FAO-Bericht 2026 und verweist zudem auf die zunehmenden Folgen der Klimakrise als Faktor für Ernährungsunsicherheit. Die Organisation nennt darüber hinaus konkrete humanitäre Maßnahmen und ruft zu Unterstützung über Spenden auf.
Das Glockenläuten der Caritas am 31. Juli um 15 Uhr
Die Caritas nennt als Termin ausdrücklich Freitag, 31. Juli, und die Uhrzeit 15 Uhr. Laut Mitteilung sollen Kirchenglocken in ganz Österreich erklingen, um Aufmerksamkeit auf die anhaltende Herausforderung Hunger zu lenken. Tödtling-Musenbichler betont in der Aussendung die moralische und politische Dimension: "Es ist eine Frage des Wollens und der damit verbundenen politischen Entscheidungen, den weltweiten Hunger zu beenden."
Gemeinsam Verantwortung übernehmen
In der Pressemitteilung verweist die Caritas auf die Verantwortung wohlhabender Staaten im Kontext der Klimakrise. Die Aussendung stellt fest, dass reiche Industrieländer durch ihre Treibhausgasemissionen maßgeblich zum Klimawandel beitragen und dass jene Menschen am stärksten unter den Folgen leiden, die am wenigsten zu dessen Entstehung beigetragen haben.
Vor diesem Hintergrund fordert die Caritas ein Engagement für eine klimaneutrale Wirtschaft und eine gerechtere Gesellschaft. Die Organisation verbindet das Glockenläuten mit einem Appell an Politik und Gesellschaft, die globalen Zusammenhänge zwischen Emissionen, Klimafolgen und Ernährungsunsicherheit sichtbar zu machen und zu diskutieren.
Zahlen zum weltweiten Hunger (FAO-Bericht 2026)
Die Caritas zitiert in der Aussendung Zahlen aus dem FAO-Bericht 2026: Demnach litten weltweit 645 Millionen Menschen an Hunger, was nach Darstellung der Organisation fast acht Prozent der Weltbevölkerung ausmache. Diese Zahl dient der Caritas als Bezugsrahmen für die Aktion und die damit verbundenen Appelle.
Die Mitteilung führt zudem an, dass 3,3 bis 3,6 Milliarden Menschen bereits in Regionen lebten, die stark von den Folgen der Klimakrise betroffen seien. Die Caritas nutzt diese Angaben, um die Verbindung zwischen Klimafolgen und Ernährungsunsicherheit zu unterstreichen.
Regionale Verteilung: Entwicklung in Afrika laut Caritas
Die Caritas weist darauf hin, dass der weltweite Hunger 2025 das dritte Jahr in Folge zurückgegangen sei, die Verbesserungen aber fragil und ungleich verteilt blieben. In Afrika nehme der Hunger jedoch weiter zu: Fast 60 Prozent der Bevölkerung dort seien von Ernährungsunsicherheit betroffen, so die Mitteilung.
Als Ursachen für die verschlechterte Lage in betroffenen Regionen nennt die Caritas Dürren, Überschwemmungen und zunehmend unberechenbare Wetterbedingungen, die Ernten vernichteten und Lebensgrundlagen bedrohten. Diese Faktoren werden in der Aussendung als direkte Bedrohungen für Ernährungssicherheit und Existenzgrundlagen dargestellt.
Caritas-Projekte gegen Hunger und Klimafolgen
Die Caritas beschreibt in der Aussendung konkrete Maßnahmen in ihren Projektländern: Dazu gehören die Versorgung unterernährter Kleinkinder, die Bereitstellung täglich warmer Mahlzeiten für Schulkinder, Schulungen in nachhaltiger Landwirtschaft sowie die Bereitstellung von klimaangepasstem Saatgut.
Darüber hinaus nennt die Organisation die Förderung des Aufbaus nachhaltiger Lebensgrundlagen und die Stärkung der Widerstandsfähigkeit gegen Klimafolgen. Die Caritas führt ihre Praxisbeobachtungen an, um die Verbindung zwischen Klimarisiken und dem Bedarf an langfristigen Maßnahmen zu erläutern: „In unseren Projektländern erleben wir täglich, wie unvorhersehbar das Klima geworden ist und welche Folgen das für Menschen hat, deren Lebensgrundlagen unmittelbar von Landwirtschaft und natürlichen Ressourcen abhängen."
Ernährungsunsicherheit, klimaangepasstes Saatgut, Widerstandsfähigkeit, nachhaltige Landwirtschaft, FAO erklärt
Ernährungsunsicherheit: In der Mitteilung verwendet die Caritas den Begriff, um die Lage zu beschreiben, in der Menschen nicht jederzeit Zugang zu ausreichender, nahrhafter Nahrung haben. Die Organisation nennt diesen Zustand als zentrales Problem, insbesondere in Regionen mit hoher Verwundbarkeit gegenüber Klimaereignissen.
Klimaangepasstes Saatgut: Die Aussendung nennt die Bereitstellung klimaangepassten Saatguts als Maßnahme. Die Caritas erklärt damit Sorten, die nach ihrer Darstellung besser an veränderte Wetterbedingungen angepasst sind und dadurch dazu beitragen können, Ernteausfälle zu reduzieren.
Widerstandsfähigkeit: Die Caritas spricht von der Stärkung der Widerstandsfähigkeit der Menschen gegenüber den Folgen der Klimakrise. In der Mitteilung wird dies als Aufbau von Fähigkeiten und Strukturen beschrieben, die es Menschen ermöglichen sollen, Lebensgrundlagen auch unter schwierigen klimatischen Bedingungen zu sichern.
Nachhaltige Landwirtschaft: Als Teil der Projektarbeit nennt die Caritas Schulungen in nachhaltiger Landwirtschaft. Diese Maßnahmen werden in der Aussendung als Instrumente dargestellt, um Erträge zu stabilisieren und langfristig Existenzgrundlagen zu sichern.
FAO (Food and Agriculture Organization): Die Caritas bezieht ihre globale Zahl der Hungernden auf den FAO-Bericht 2026. In der Mitteilung wird die FAO als die Quelle der zitierten Daten genannt.
Was die Ankündigung praktisch bedeutet
Die Caritas ruft dazu auf, sich am genannten Termin durch das Hören der Glocken sichtbar zu machen. Die Organisation beschreibt das Läuten als ein Mittel, Aufmerksamkeit zu erzeugen und den öffentlichen Diskurs über Hunger, Klimakrise und Verantwortung anzustoßen.
Parallel zur symbolischen Aktion nutzt die Caritas die Mitteilung, um auf eigene Hilfsangebote und Spendenmöglichkeiten hinzuweisen. In der Aussendung heißt es: "Helfen Sie uns zu helfen!" Die Organisation stellt Bankverbindung und ein Kennwort für Spenden bereit und verweist auf ein Angebot zur Online-Spende.
Caritas-Spendenkonto und Online-Spende
- Caritas-Spendenkonto: IBAN AT23 2011 1000 0123 4560
- BIC: GIBAATWWXXX
- Kennwort: Zukunft ohne Hunger
- Online-Spenden: www.caritas.at/hunger
FAQ zur Caritas-Ankündigung und den genannten Zahlen
Wann und wo findet das Glockenläuten statt?
Die Caritas hat das österreichweite Glockenläuten für Freitag, 31. Juli, um 15 Uhr angekündigt. Die Mitteilung nennt den Zeitpunkt als zentrale Aktion; genaue Angaben zu einzelnen Kirchen oder Orten werden in der Aussendung nicht aufgelistet.
Warum ruft die Caritas zum Glockenläuten auf?
Die Caritas begründet die Aktion mit dem Ziel, auf den anhaltenden Hunger und die Verbindung zur Klimakrise aufmerksam zu machen. In der Aussendung wird das Läuten als ein „hörbares Zeichen unserer gemeinsamen Verantwortung“ bezeichnet.
Welche Zahlen nennt die Caritas zur Globalsituation?
Die Aussendung zitiert den FAO-Bericht 2026 mit der Angabe, dass 645 Millionen Menschen weltweit an Hunger litten, was fast acht Prozent der Weltbevölkerung entspreche. Außerdem wird genannt, dass 3,3 bis 3,6 Milliarden Menschen in Regionen lebten, die stark von den Folgen der Klimakrise betroffen seien.
Was sagt die Caritas zur Lage in Afrika?
Die Caritas stellt fest, dass der Hunger in Afrika weiter zunehme. Nach Darstellung der Organisation seien fast 60 Prozent der Bevölkerung in Afrika von Ernährungsunsicherheit betroffen; die Mitteilung nennt Dürren, Überschwemmungen und unberechenbare Wetterbedingungen als treibende Faktoren.
Wie arbeitet die Caritas konkret in Projektländern?
Die Aussendung listet Maßnahmen wie die Versorgung unterernährter Kleinkinder, tägliche warme Mahlzeiten für Schulkinder, Schulungen in nachhaltiger Landwirtschaft und die Bereitstellung von klimaangepasstem Saatgut. Diese Punkte werden als Beispiele für die Arbeit der Caritas in ihren Projektländern genannt.
Wie kann Unterstützung geleistet werden?
Die Caritas nennt in der Mitteilung ein Spendenkonto mit IBAN, BIC und Kennwort sowie einen Verweis auf Online-Spenden. Die Organisation appelliert zudem in wörtlichen Zitaten: "Helfen Sie uns zu helfen!"
Quellen und Kontakt
Quelle: Caritas Österreich, Pressemitteilung zur Ankündigung des Glockenläutens (Stand: 24. Juli 2026).
Kontakt der Caritas Österreich in der Mitteilung: Lena Kaiserseder, Telefon: +43 676 3364066, E-Mail: lena.kaiserseder[at]caritas-austria.at. Weitere Informationen: http://www.caritas.at
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