Die österreichische Bildungspolitik steht erneut im Fokus heftiger Kritik. Bildungsminister Martin Wiederkehr (NEOS) sieht sich Vorwürfen der Opposition ausgesetzt.
Die österreichische Bildungspolitik steht erneut im Fokus heftiger Kritik. Bildungsminister Martin Wiederkehr (NEOS) sieht sich Vorwürfen der Opposition ausgesetzt.
Hermann Brückl, Bildungssprecher der FPÖ im Nationalrat, äußerte in einer Stellungnahme, Wiederkehr sei "weniger Gestalter als vielmehr Getriebener seiner eigenen Beamten". Für Brückl verdichten sich Hinweise auf umstrittene Reformpläne, Debatten um Inhalte in Schulbüchern und Wirbel im Umfeld des Ministers.
Die von Brückl genannten Entwicklungen umfassen umstrittene Reformpläne mit Einschnitten bei den Fremdsprachen sowie Debatten um nicht approbierte Inhalte in Schulbüchern und Vorkommnisse im Umfeld der Bundesjugendsprecherin.
Brückl verwies auf Wiederkehrs frühere Zeit als Wiener Bildungsstadtrat und kritisierte dessen Bilanz mit dem Hinweis, dass Wien bildungspolitisch bis heute die "rote Laterne" trage. Er sieht ein Muster, wonach Wiederkehr früher vom Stadtschulrat und heute von ministerialen Strukturen getrieben erscheine.