Bank Austria Park am Mühlschüttel: Neues Freizeitparadies
Kunsterlebnispark an der Oberen Alten Donau mit 14 Kunstwerken, Spiel- und Badeangeboten bei freiem Zugang
Auf 28.000 m² eröffnet der von André Heller kuratierte Bank Austria Park mit 14 Kunstwerken, Spiel- und Badebereichen; freier Zugang für alle Besucher.
Direkt an der Oberen Alten Donau ist mit dem Bank Austria Park am Mühlschüttel eine neue öffentliche Grünfläche und ein Kunsterlebnispark entstanden. Auf einer Fläche von 28.000 Quadratmetern vereint das Areal Kunstobjekte, große Wiesenflächen, Bäume, Spiel- und Sportangebote sowie Badezugänge. Der Park wurde von André Heller kuratiert und im September 2025 eröffnet.
Der Park bietet laut Aussendung eine Kombination aus großformatigen Skulpturen, Wind- und Klangspielen sowie naturnaher Bepflanzung und Infrastruktur für Freizeitaktivitäten. Der Zugang zu Kunst, Spiel und Baden ist kostenfrei.
Bank Austria Park am Mühlschüttel im Überblick
Der Bank Austria Park liegt am linken Ufer der Oberen Alten Donau und erstreckt sich über 28.000 Quadratmeter. Kernmerkmal sind 14 Kunstwerke international renommierter Kunstschaffender, die auf dem Areal installiert wurden. Ergänzt wird das Angebot durch Spiel- und Sportflächen, Badezugänge und umfangreiche Pflanzungen.
Nach Darstellung der Stadt Wien wurden vormals verpachtete Einzelgrundstücke nach Ablauf der Pachtverträge zusammengelegt und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Daraus entstand das gemeinsame Projekt von Bank Austria und Stadt Wien, das im September 2025 feierlich eröffnet wurde.
Entstehung und Eröffnung im September 2025
Die Fläche am Mühlschüttel war zuvor in Einzelpacht vergeben; nach Ablauf dieser Verträge wurden die Grundstücke von der Stadt Wien konsolidiert. Nach Angaben der Stadt Wien bildete diese Zusammenlegung den Grundstein für das Kunst- und Parkprojekt von Bank Austria und Stadt Wien.
Das Parkprojekt wurde im September 2025 feierlich eröffnet. In der Aussendung wird die Eröffnung als bisher einmaliges Kunst- und Parkprojekt bezeichnet.
Kunstwerke und beteiligte Kunstschaffende
Im Bank Austria Park sind insgesamt 14 Kunstwerke installiert. Die Werke sollen nach Angaben der Aussendung die Elemente Erde, Wasser, Luft und Licht in unterschiedlicher Weise aufgreifen und so eine Verbindung von Natur und Kunst herstellen.
Genannt werden in der Aussendung folgende Kunstschaffende: Carmen Wiederin, Monika GilSing, Peter Pongratz, Marek Zyga, Edgar Tezak, Elmgreen & Dragset, Xenia Hausner, Susanne Karl, Moritz Mizrahi, Ugo Rondinone, Karl Karner, Era Tsao 曹嫣然 sowie André Heller als Kurator und ausstellender Künstler.
Zur Person André Heller nennt die Aussendung biografische Eckdaten: Geboren 1947 in Wien, realisierte Heller Gartenkunstwerke, Wunderkammern und literarische Publikationen sowie große fliegende und schwimmende Skulpturen. Weitere genannte Arbeiten sind das avantgardistische Vergnügungsparkprojekt Luna Luna, ein Botanischer Garten in Gardone und der 2016 eröffnete Anima Garden in Marrakech. Zudem werden in der Aussendung Hellers Tätigkeiten als Regisseur von Shows, Theaterstücken, Zirkussen, Filmen und Operninszenierungen sowie seine Arbeit an Feuerspektakeln, Labyrinthen und Museumseinrichtungen wie den Swarovski Kristallwelten genannt. Die Aussendung stellt fest, dass André Heller in Wien, in Marrakesch und auf Reisen lebt.
Pflanzen, Fläche und Ausstattung
Laut Pressemitteilung wurden über 150 Bäume gepflanzt und rund 22.500 m² an Wiesenflächen angelegt. Es existieren über 3.000 m² Staudenbeete und Sträucherinseln, in denen unter anderem Weinbergs-Traubenhyazinthen, Perlkörbchen, Graslilien und Strauchrosen angepflanzt wurden. Einzelne Bestandsbereiche wie knorrige Nussbäume, Feigen sowie Marillen- und Zwetschkenbäume blieben erhalten und wurden mit neuer Pflanzenauswahl kombiniert.
Die Aussendung beschreibt die bunten Beete als "wertvolles Blütenbuffet für zahlreiche Insekten wie Bienen und Schmetterlinge." Auf der Westseite des Parks befindet sich ein großflächiges Spiel- und Sportareal mit einer Sandspielanlage inklusive Wasserwippe, einem Sandboot mit Segel, Sitzbänken sowie einem Sandspielwerk mit Kran. Eine 400 m² große Kletterwelt mit Kletternetzen und Schwingseilen ergänzt das Spielangebot.
Weitere Ausstattungselemente sind mehr als 70 neue Sitzmöbel, sieben Liegen, neue Tische, drei Trinkbrunnen und fünf Nebelstelen. Für Abkühlung am Wasser stehen laut Aussendung vier Badestege und fünf Schwimm-Plattformen bereit.
Infrastruktur: Anreise, Radweg und Badezugang
Die öffentliche Grünfläche wird von einem geschwungenen Wegesystem durchzogen. Nach Angaben der Stadt Wien ist der Park mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und zusätzlich über die Uferpromenaden der Alten Donau mit dem Fahrrad zugänglich. Die Aussendung erwähnt einen neu gestalteten Radweg entlang der Wagramerstraße, der direkt zum Park führen soll.
Die Stadt betont in der Aussendung, dass das Areal sowie weitere Uferbereiche in Wien frei zugänglich sind. In dem Zusammenhang nennt Planungsstadträtin Ulli Sima Beispiele wie den Arbeiter*innenstrand, die Strombucht und die Öffnung vormals nicht frei zugänglicher Bereiche am Mühlschüttel im Vorjahr. Die Stadt nennt die Gesamtzahl von rund 63 km freizugänglichen Uferzugängen an Naturgewässern in Wien.
Zum Nulltarif: Kunst, Spiel und Baden
Die Aussendung hebt mehrfach hervor, dass der Zugang zu Kunstwerken, Spielplätzen und Badebereichen kostenfrei ist. Die 14 installierten Kunstwerke können demnach kostenlos von allen Besuchenden bestaunt werden. Die Kombination von Natur- und Kunstelementen wird in der Meldung als Merkmal des Parks bezeichnet.
Begriffserklärungen
Kurator: Ein Kurator ist laut allgemeinem Verständnis eine Person, die die Auswahl, Platzierung und thematische Zusammenstellung von Kunstwerken für eine Ausstellung oder ein Projekt verantwortet. In der Aussendung wird André Heller als Kurator des Parks genannt.
Staudenbeet: Staudenbeete bestehen aus mehrjährigen, krautigen Pflanzen (Stauden), die in Parks und Gärten als dauerhafte Pflanzflächen angelegt werden. Die Aussendung nennt über 3.000 m² an Staudenbeeten und Sträucherinseln im Park.
Badesteg / Schwimm-Plattform: Ein Badesteg ist eine ins Wasser ragende Anlage zum Ein- und Aussteigen ins Wasser; Schwimm-Plattformen sind freischwimmende Flächen im Wasser. Laut Aussendung gibt es vier Badestege und fünf Schwimm-Plattformen im Park.
Pachtvertrag: Ein Pachtvertrag ist ein vertragliches Nutzungsrecht an einem Grundstück oder Objekt für einen bestimmten Zeitraum. Die Aussendung erklärt, dass vormals verpachtete Einzelgrundstücke nach Ablauf der Pachtverträge von der Stadt zusammengelegt wurden.
Was Besucher im Park vorfinden
Nach Angaben der Stadt finden Besucher auf dem Areal sowohl großformatige Skulpturen, Wind- und Klanginstallationen als auch reichlich Grünflächen und ein Angebot an Spiel- und Sportinfrastruktur. Die Kombination aus Kunstwerken, über 150 Bäumen, Wiesenflächen, Staudenbeeten und naturnahen Obstbäumen wird in der Aussendung hervorgehoben.
Für Familien und aktive Besucher stehen demnach ein rund 400 m² großes Kletterareal, eine Sandspielanlage mit Wasserwippe, Fitnessgeräte im Grünen sowie zahlreiche Sitz- und Liegebereiche zur Verfügung. Badezugänge sind über vier Badestege und fünf Schwimm-Plattformen möglich.
FAQ zum Bank Austria Park am Mühlschüttel
Wo liegt der Bank Austria Park?
Der Park liegt am linken Ufer der Oberen Alten Donau im Bezirk Floridsdorf und erstreckt sich über 28.000 m². Die Aussendung nennt die Lage direkt an der Oberen Alten Donau und die Zugehörigkeit zum Mühlschüttel-Areal.
Wer hat den Park kuratiert und welche Künstler sind vertreten?
Die Aussendung nennt André Heller als Kurator; zudem werden 14 Kunstschaffende genannt, darunter Carmen Wiederin, Monika GilSing, Peter Pongratz, Marek Zyga, Edgar Tezak, Elmgreen & Dragset, Xenia Hausner, Susanne Karl, Moritz Mizrahi, Ugo Rondinone, Karl Karner und Era Tsao 曹嫣然. André Heller ist laut Meldung auch mit einem Werk vertreten.
Wann wurde der Park eröffnet?
Die Eröffnung des Kunst- und Parkprojekts von Bank Austria und Stadt Wien fand im September 2025 statt, wie die Aussendung berichtet.
Welche Ausstattung und Angebote gibt es vor Ort?
Die Aussendung nennt Spiel- und Sportflächen, eine 400 m² große Kletterwelt, Sandspielanlagen, Fitnessgeräte im Grünen, über 70 Sitzmöbel, sieben Liegen, neue Tische sowie drei Trinkbrunnen und fünf Nebelstelen. Für das Baden stehen vier Badestege und fünf Schwimm-Plattformen zur Verfügung.
Ist der Eintritt frei?
Ja: Die Aussendung betont, dass das Gelände, die Kunstwerke und die Badezugänge kostenfrei zugänglich sind. Besucher können die Kunstwerke und die Angebote ohne Eintrittsgebühr nutzen.
Wie sind Information zu Kunstwerken und Künstlern verfügbar?
Die Aussendung verweist auf eine Online-Quelle mit detaillierten Informationen zu Hintergründen der Kunstwerke und der Kunstschaffenden sowie auf QR-Codes, die bei jedem Kunstwerk mit dem Handy abrufbare Informationen bieten. Als Online-Quelle wird wienwirdwow.at genannt.
Quellen und Kontakt
Quellen: Stadt Wien - Kommunikation und Medien (Aussendung). Weiterführende Informationen zu den Kunstwerken sind laut Meldung online verfügbar unter wienwirdwow.at/bank-austria-park. RK-Fotoservice: https://presse.wien.gv.at/
Kontakt laut Meldung: Mediensprecher Stadtrat Ulli Sima; Elisabeth Auer; Telefon: 0676/8118 81359; E-Mail: elisabeth.auer.ea1 [at] wien.gv.at
Wörtliche Zitate aus der Aussendung: „Uns ist es als Stadt besonders wichtig, dass dieses Areal und viele andere Uferbereiche in unserer Stadt frei zugänglich sind. Denn während in anderen Städten Uferzugänge privatisiert werden, setzen wir in Wien bewusst auf Öffnung und Attraktivierung der Flächen. So haben wir etwa mit dem Arbeiter*innenstrand, der Strombucht und eben auch im Vorjahr am Mühlschüttel vormals nicht frei zugängliche Areale geöffnet. Insgesamt gibt es in unserer Stadt rund 63 km freizugängliche Uferzugänge an Naturgewässern, die wir laufend attraktiveren“, so Planungsstadträtin Ulli Sima.
„Mit diesem Park hat nicht nur Floridsdorf, sondern ganz Wien eine neue Sehenswürdigkeit bekommen. Ein Ort, der die Natur gelungen mit dem Flair einer Weltstadt verbindet. Grünflächen, Kunst und Badespaß, alles bei freiem Eintritt. Wo kann man das sonst so erleben?“, sagt Georg Papai, Bezirksvorsteher Floridsdorf.
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