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Bildung

AHS-Lehrplan Revolution 2027: Medien und Demokratie wird Pflichtfach

1. April 2026
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Ab dem Schuljahr 2027/28 erhalten österreichische Schülerinnen und Schüler in den allgemeinbildenden höheren Schulen ein völlig neues Bildungserlebnis: Das Fach "Medien und Demokratie" wird in den ...

Ab dem Schuljahr 2027/28 erhalten österreichische Schülerinnen und Schüler in den allgemeinbildenden höheren Schulen das neue Fach "Medien und Demokratie" im Lehrplan, während Schulen gleichzeitig weitgehende Freiheit in der Umsetzung behalten. Die Reform stärkt außerdem die Informatik, so die Stellungnahme von SPÖ-Bildungssprecher Heinrich Himmer.

Neue Bildungslandschaft für österreichische AHS-Schüler

SPÖ-Bildungssprecher Heinrich Himmer begrüßt die Neuerungen als wichtigen Schritt zur Förderung von "Zukunftskompetenzen für junge Menschen". Die Reform sieht vor, dass das neue Fach "Medien und Demokratie" sowie eine Stärkung der Informatik implementiert werden, während Schulen gleichzeitig mehr Gestaltungsfreiheit erhalten.

Der Reform vorangegangen waren lange Diskussionen zum Lateinunterricht. Auf Basis der Einbindung der Schulpartner:innen bringt die nun gemeinsam erarbeitete Reform den Schulen weitgehende Freiheit in der Umsetzung. "Medien und Demokratie" kann sowohl als eigenes Fach als auch in Kombination mit anderen Fächern unterrichtet werden. Die große Mehrheit der Schulen wendet bereits autonome Stundentafeln an. Nun können weiterhin schulische Schwerpunktsetzungen auch in den Sprachen erhalten bleiben. Insgesamt bleibt die Gesamtstundenanzahl gleich.

Was bedeutet "Medien und Demokratie" konkret?

Das Fach "Medien und Demokratie" soll im Lehrplan verankert werden und kann entweder eigenständig oder in Kombination mit anderen Fächern unterrichtet werden. Genauere inhaltliche Festlegungen zum Lehrplan wurden im OTS-Text nicht genannt.

Schulautonomie als Schlüssel

Ein zentraler Aspekt der Reform ist, dass die Schulen weitgehende Freiheit in der Umsetzung behalten. Himmer betont: "Die Schulen kennen ihre Schüler:innen am besten und wissen, welche individuellen Schwerpunkte sie setzen."

Politische Bewertung

Heinrich Himmer sieht in der Reform eine "klare sozialdemokratische Handschrift" und fordert, die Umsetzung gemeinsam mit den Schulen konstruktiv zu begleiten. (Schluss) mf/lw

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Schlagworte

#SPÖ#Himmer#Schule#Latein#Lehrplan#Innenpolitik

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