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69% der Studierenden arbeiten nebenbei: ÖH warnt vor Prekarität

16. März 2026
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Die Zeiten, in denen Studierende sich vollkommen auf ihr Studium konzentrieren konnten, sind längst vorbei. Fast sieben von zehn österreichischen Studierenden müssen nebenbei arbeiten, um sich ihr

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Die Zeiten, in denen Studierende sich vollkommen auf ihr Studium konzentrieren konnten, sind längst vorbei. Fast sieben von zehn österreichischen Studierenden müssen nebenbei arbeiten, um sich ihr Studium und den Lebensunterhalt finanzieren zu können. Viele davon sogar mehr als 20 Stunden pro Woche. Die Österreichische Hochschüler_innenschaft (ÖH) lädt gemeinsam mit der FAKTory zu einer Podiumsdiskussion ein, um über die Arbeitsrealität von Studierenden und mögliche Verbesserungen der Studien- und Arbeitsbedingungen zu sprechen.

Wenn das Studium zum Nebenjob wird

69 Prozent aller Studierenden in Österreich sind erwerbstätig. Diese Zahl stammt aus der Mitteilung der ÖH und zeigt das Ausmaß einer Entwicklung, die das traditionelle Verständnis vom Studium als Vollzeitbeschäftigung verändert hat.

Prekäre Arbeitsbedingungen als Thema

Die Beschäftigung vieler Studierender ist oft mit prekären Bedingungen verbunden und Studierende verfügen nicht immer über ausreichende Information über ihre Rechte. Auch Pflichtpraktika oder erste Berufserfahrungen werden häufig unter prekären Bedingungen absolviert.

Podiumsdiskussion

Die ÖH veranstaltet gemeinsam mit der FAKTory eine Podiumsdiskussion unter dem Titel „Prekär arbeiten, prekär studieren?"

Datum: Mittwoch, 18.03.2026, 18:00 Uhr
Ort: FAKTory
Adresse: Universitätsstraße 9, 1010 Wien

Am Podium diskutieren:

  • Eva-Maria Holzleitner, Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung
  • Renate Anderl, Präsidentin der Arbeiterkammer
  • Selina Wienerroither, Vorsitzende der Österreichischen Hochschüler_innenschaft
  • Martin Unger, Institut für Höhere Studien (IHS)
  • Jens Schneider, Rektor der TU Wien

Die Vertreter_innen der Medien sind herzlich eingeladen.

Schlagworte

#Arbeitsmarkt#Armut

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