Ein digitaler Denksport erobert Österreichs Klassenzimmer: Beim diesjährigen Biber der Informatik stellten sich 65.734 Schülerinnen und Schüler kniffligen Logik-Rätseln und bewiesen dabei beeindruckende Problemlösungskompetenz.
Ein digitaler Denksport erobert Österreichs Klassenzimmer: Beim diesjährigen Biber der Informatik stellten sich 65.734 Schülerinnen und Schüler kniffligen Logik-Rätseln und bewiesen dabei beeindruckende Problemlösungskompetenz. Am 11. März 2026 wurden an der FH Technikum Wien 175 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgezeichnet.
Die Österreichische Computer Gesellschaft (OCG) organisiert den internationalen Wettbewerb seit 2007 gemeinsam mit der TU Wien. Beim Biber der Informatik sind weder Computer- noch Softwarekenntnisse gefragt; stattdessen stehen Kombinationsfähigkeit und analytisches Vorgehen im Mittelpunkt. OCG-Präsident Wilfried Seyruck sagte: „Die Beispiele sind klassische Denksportaufgaben, die informatisches Denken fördern. Dieses Jahr waren die Aufgaben besonders knifflig.“
So haben insgesamt 410 Schulen vom Neusiedler- bis zum Bodensee vom 10. bis 21. November 2025 am Online-Wettbewerb teilgenommen - 49 mehr als im Vorjahr. Die Zahl der teilnehmenden Schüler*innen ist von 55.913 im Jahr 2024 auf 65.734 im Jahr 2025 gestiegen. Besonders bemerkenswert: 175 Kinder und Jugendliche erreichten die Höchstpunktezahl in ihren jeweiligen Alterskategorien (0,27 % aller Teilnehmer*innen).
Bildungsminister Christoph Wiederkehr und Wolfgang Ebner, Sektionschef im Bundeskanzleramt für Digitalisierung und E-Government, waren bei der Auszeichnung der Preisträgerinnen und Preisträger an der FH Technikum Wien anwesend. Wiederkehr betonte die Bedeutung der Informatik für die Zukunft der Gesellschaft. Auch Wolfgang Ebner äußerte sich positiv zur Resonanz des Wettbewerbs.
Fotos von der Veranstaltung finden Sie im OCG Flickr Album. Mehr über den Biber der Informatik Wettbewerb finden Sie auf der OCG Website.