Wissenschaftslandesrat Pernkopf: Forschung sichtbar machen, Zitate und Zahlen von der Veranstaltung
Rund 1.800 Menschen erlebten in Mistelbach 45 Forschungsstationen, KI-Workshops und eine Podiumsdiskussion mit Pernkopf, Pröll, Kolm und Valenta.
„Heurika findet Stadt!“ in Mistelbach verzeichnete nach Angaben der Veranstalter 1.800 Besucherinnen und Besucher. Die Veranstaltung nutzte das Gelände des MAMUZ und des nitsch Museum sowie die Landwirtschaftliche Fachschule als Schauplätze, an denen Wissenschaft laut Aussendung unmittelbar erlebbar wurde.
Von den frühen Morgenstunden bis in den späteren Abend hinein bot die Veranstaltung den Angaben zufolge 45 Forschungsstationen mit praktischen Experimenten und Demonstrationen. Zudem wurden am Nachmittag und Abend Programme für Familien, Seniorinnen und Senioren sowie eine Podiumsdiskussion im Rahmen eines Forschungsheurigen genannt.
Die Landesregierung spricht in ihrer Mitteilung von insgesamt 45 Forschungsstationen, an denen Projekte aus Universitäten, Fachhochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen präsentiert wurden. Besucherinnen und Besucher konnten demnach unter anderem Mikroskope bedienen, Wasserproben analysieren sowie Allergietests ausprobieren.
Zur Teilnehmerstruktur nennt die Aussendung über 1.300 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer aus ganz Niederösterreich, die anwesend gewesen seien. Am Nachmittag seien zahlreiche Familien gekommen, und Seniorinnen und Senioren hätten besonders die erstmals angebotenen KI-Workshops genutzt.
Am frühen Abend fand laut Meldung ein Forschungsheuriger zum Thema „Niederösterreich - Ein Land schafft Wissen“ statt. Auf dem Podium saßen Landeshauptmann a.D. Erwin Pröll, LH-Stv. Stephan Pernkopf, Prof. Dr. Claudia Kolm von der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften und Prof. Dr. Rudolf Valenta von der Medizinischen Universität Wien.
Die Aussendung zitiert Landeshauptmann a.D. Erwin Pröll, der an die Ausgangssituation im Jahr 1993 erinnerte und strategische Entscheidungen nannte, die laut ihm den Grundstein für die heutige Forschungslandschaft legten. Er verwies namentlich auf Einrichtungen wie das IFA Tulln, die Donau Universität Krems, MedAustron, das ISTA und die Karl Landsteiner Privatuniversität.
Nach Angaben der Veranstalter umfasste das Angebot an den Forschungsstationen zahlreiche Formate und Inhalte. Besucherinnen und Besucher konnten Robotik erleben, KI-Anwendungen testen und sich mit Experimenten aus Chemie, Physik und Lebensmitteltechnologie auseinandersetzen.
Die Mitteilung nennt zudem konkrete Praxismöglichkeiten: Mikroskope bedienten, Wasserproben analysiert und Allergietests ausprobiert zu haben. Diese Aktivitäten wurden als direkte Zugänge zur Wissenschaft dargestellt, die Interesse, Verständnis und Begeisterung wecken sollen, wie LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf in der Aussendung formuliert wird.
Die Veranstaltung hob die starke Beteiligung von Schulen hervor: Über 1.300 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer aus ganz Niederösterreich waren laut Aussendung vor Ort. Sie hätten Fragen gestellt, Experimente ausprobiert und sich mit Forschenden ausgetauscht.
Am Nachmittag hätten Familien die Angebote wahrgenommen und Seniorinnen und Senioren seien besonders an den erstmals angebotenen KI-Workshops interessiert gewesen, heißt es in der Mitteilung. Diese Teilgruppen wurden in der Aussendung als wichtige Besuchergruppen genannt.
Wissenschaftslandesrat und LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf wird in der Aussendung mit mehreren Aussagen zitiert. Er sagte: „Forschung bringt unser Land und unsere Gesellschaft voran, und ich möchte, dass alle Regionen davon profitieren. Deshalb bringen wir ‚Heurika findet Stadt‘ die Wissenschaft dorthin, wo die Menschen zusammenkommen.“
Pernkopf erläuterte zudem: „Die aktuellen Schritte – von neuen Laboren über internationale Kooperationen bis hin zur Stärkung regionaler Studienangebote – sind dafür entscheidend.“ Er habe betont, das Menschliche und die Persönlichkeiten in der Forschung in den Vordergrund stellen zu wollen und verwies auf die Suche nach „den besten Leuten aus der ganzen Welt“.
IFA Tulln: In der Aussendung wird das IFA Tulln als eine der Einrichtungen genannt, die laut Landeshauptmann a.D. Erwin Pröll zu den strategischen Entscheidungen der frühen 1990er Jahre gehörten. Die Nennung steht im Kontext der Entstehung der heutigen Forschungslandschaft in Niederösterreich.
Donau Universität Krems: Die Donau Universität Krems wird in der Aussendung als ein Beispiel für eine Institution genannt, die Teil der beschriebenen Forschungsstruktur ist. Ihr Name steht in einer Reihe von Einrichtungen, die Pröll bei seiner Rückschau aufführt.
MedAustron und ISTA: Beide Einrichtungen werden in der Mitteilung von Erwin Pröll als Teil der historischen Entwicklung genannt. MedAustron und ISTA zählen demnach zu den Projekten beziehungsweise Institutionen, die in der Rückschau als grundlegend für die Forschungslandschaft beschrieben wurden.
Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften: Diese Universität ist in der Aussendung als Arbeitgeberin von Prof. Dr. Claudia Kolm genannt. Kolm erläuterte aus ihrer Perspektive Forschung zur Wasserqualität und koordinierende Aufgaben in einem Großprojekt zu Antibiotikaresistenzen im Abwasser.
Künstliche Intelligenz (KI): In der Mitteilung werden erstmals angebotene KI-Workshops für Seniorinnen und Senioren erwähnt. KI wird hier als Programminhalt genannt, wobei die Veranstaltung laut Aussendung Möglichkeiten zum Testen von KI-Anwendungen bot.
Forschungsstationen: Der Begriff bezeichnet in der Aussendung die an zahlreichen Orten eingerichteten Präsentations- und Experimentierflächen. Die Stationsform wird genutzt, um Projekteinblicke aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen praktisch erfahrbar zu machen.
Prof. Dr. Claudia Kolm gab laut Aussendung Einblick in ihre Forschung zur Wasserqualität. Sie sagte: „Wir koordinieren ein Großprojekt, bei dem wir für die Ministerien gemeinsam mit Partnern aus Niederösterreich und Wien Antibiotikaresistenzen im Abwasser erforschen.“ Sie verwies in der Mitteilung auf EU-Vorgaben zur Überwachung dieser Resistenzen und auf die Entwicklung von Best-Practice-Konzepten.
Prof. Dr. Rudolf Valenta sprach in der Aussendung über die weltweite Zunahme von Allergien und nannte seinen Danube Allergy Research Cluster in Niederösterreich als Standort. Valenta sagte: „Für Wissenschafterinnen und Wissenschafter ist das Allerwichtigste, dass sie ihre Ideen und Visionen weiterentwickeln können. In Niederösterreich haben wir Lebensraum dafür gefunden – Platz, Infrastruktur und die Möglichkeit, eine neue Allergieforschung aufzubauen.“
Was war das zentrale Veranstaltungsformat von „Heurika findet Stadt“ in Mistelbach? Die Aussendung beschreibt die Veranstaltung als einen Tag mit 45 Forschungsstationen auf dem Gelände des MAMUZ, des nitsch Museum und der Landwirtschaftlichen Fachschule. Angeboten wurden demnach Experimente, Demonstrationen und Workshops.
Wie viele Menschen waren laut Mitteilung anwesend? Nach Angaben in der Aussendung waren insgesamt 1.800 Besucherinnen und Besucher vor Ort, darunter über 1.300 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer aus ganz Niederösterreich.
Welche Programmpunkte wurden besonders hervorgehoben? Die Mitteilung nennt unter anderem Mikroskopie, Wasserprobenanalysen, Allergietests, Robotik, KI-Anwendungen sowie Experimente aus Chemie, Physik und Lebensmitteltechnologie. Außerdem fand am Abend eine Podiumsdiskussion im Forschungsheurigen statt.
Wer sprach beim Forschungsheurigen „Niederösterreich - Ein Land schafft Wissen“? Als Diskutantinnen und Diskutanten werden in der Aussendung Landeshauptmann a.D. Erwin Pröll, LH-Stv. Stephan Pernkopf, Prof. Dr. Claudia Kolm und Prof. Dr. Rudolf Valenta genannt.
Welche konkreten Forschungsprojekte wurden genannt? In der Aussendung wird ein Großprojekt zur Erforschung von Antibiotikaresistenzen im Abwasser genannt, das von Prof. Dr. Claudia Kolm koordiniert werde. Außerdem wird der Danube Allergy Research Cluster von Prof. Dr. Rudolf Valenta erwähnt.
Quelle der Informationen: Amt der Niederösterreichischen Landesregierung (Aussendung). Für Rückfragen nennt die Mitteilung als Kontakt DI Jürgen Maier, Pressesprecher LH-Stv. Dr. Stephan Pernkopf, Telefon: +43 2742 9005 – 12704, Mobil: +43 676 812 15283, E-Mail: lhstv.pernkopf [at] noel.gv.at.
Weitere Kontaktangaben des Landesamtsdirektion/Öffentlichkeitsarbeit: Mag. (FH) Kathrin Vollkrann, Telefon: 02742/9005-12312, E-Mail: presse [at] noel.gv.at.