„Zu heiß zum Arbeiten“: WELTjournal-Reportage im ORF
Reportage am 22. Juli 2026 in ORF 2 und ORF ON; im Anschluss WELTjournal + über Öl-Konzerne
ORF zeigt am 22. Juli 2026 WELTjournal-Reportage über Hitzewellen und Arbeit; danach WELTjournal+ über die Rolle großer Öl-Konzerne.
Das Magazin WELTjournal im ORF widmet sich am Mittwoch, dem 22. Juli 2026, ab 22.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON einer Reportage mit dem Titel „Zu heiß zum Arbeiten – die neuen Fronten des Klimawandels“. Im Anschluss folgt in der Sondersendung WELTjournal + ab 23.15 Uhr „Klimakrise – Die Lügen der Öl-Konzerne“.
Beide Beiträge sind in der ORF-Ankündigung zeitlich unmittelbar aufeinanderfolgend verzeichnet und werden jeweils mit den Namen der beteiligten Filmteams genannt: Mikaël Lefrançois und Camille Robert für die Hitzewellen-Reportage; Pascal Vasselin und Franck Cuveillier für die WELTjournal+-Sendung über die Öl-Konzerne.
WELTjournal zeigt „Zu heiß zum Arbeiten – die neuen Fronten des Klimawandels“ am 22. Juli 2026
Die WELTjournal-Reportage „Zu heiß zum Arbeiten – die neuen Fronten des Klimawandels“ thematisiert laut Ankündigung Belastungen durch Hitzewellen für Personen, die im Freien oder in nichtklimatisierten Räumen arbeiten müssen. Namentlich werden Berufe wie Arbeiter in der Landwirtschaft, Bauarbeiter, Lieferbote und Fabrikarbeiter genannt.
Die Sendung stellt nach Angaben der ORF-Aussendung heraus, dass bei Hitzewellen in heißen Ländern, aber auch während aktueller Hitzewellen in Europa, vermehrt schwere gesundheitliche Schäden bis hin zu hitzebedingten Todesfällen vorkommen. In der Ankündigung heißt es weiter, dass benachteiligte Arbeitnehmer in schlecht bezahlten Branchen besonders betroffen seien und dass der Klimawandel und die globale Erwärmung bestehende Ungleichheiten zwischen denen, die sich vor Hitze schützen können, und denen, die es nicht können, verschärfen.
Produziert wurde der Film von Mikaël Lefrançois und Camille Robert, wie die Sendung ankündigt.
WELTjournal +: „Klimakrise – Die Lügen der Öl-Konzerne“ um 23.15 Uhr
Die anschließende Sendung „Klimakrise – Die Lügen der Öl-Konzerne“ behandelt laut Ankündigung das Vorgehen großer Öl-Konzerne wie ExxonMobil oder Shell im Umgang mit eigenen Forschungsergebnissen. Nach Angaben der ORF-Aussendung haben diese Konzerne demnach ihre eigenen Forschungsergebnisse über den Zusammenhang von CO2-Ausstoß und Erderwärmung absichtlich vertuscht, obwohl sie „seit mehr als 40 Jahren Bescheid wissen“.
Die Ankündigung vergleicht das Vorgehen der Öl-Industrie mit früheren Praktiken der Tabakindustrie und stellt fest, dass Öl-Konzerne Millionen für eine Desinformationskampagne ausgegeben hätten, „um die Ergebnisse der Wissenschaft anzuzweifeln“. Weiter heißt es, die Sendung zeige, wie die Öl-Industrie in den USA Zweifel am menschengemachten Klimawandel säte, um eine restriktive Klimapolitik zu verhindern und weiterhin Öl und Gas fördern zu können.
In der ORF-Aussendung wird zudem erwähnt, dass heute „Dutzende Klagen anhängig“ seien und dass der Rechtsstreit in die Geschichte eingehen könne: Die Kläger argumentieren demnach, ohne die Täuschung der Öl-Industrie hätte man dem Klimawandel bereits vor Jahrzehnten anders begegnen können. Produzenten des Films sind Pascal Vasselin und Franck Cuveillier.
Wie die beiden Beiträge thematisch zusammenhängen
Die beiden Beiträge, wie vom ORF angekündigt, nehmen unterschiedliche Aspekte des Themas Klimawandel in den Blick: Die Reportage konzentriert sich auf unmittelbare arbeitsbezogene Risiken durch Hitze, die WELTjournal+-Doku auf historische und politische Fragen der Kommunikation und Verantwortung großer Konzerne. Gemeinsam ist beiden nach der Ankündigung, dass sie Folgen und Ursachen des Klimawandels in unterschiedliche Felder verlagern: von individueller Belastung am Arbeitsplatz zu institutionellen Entscheidungen und Kommunikationsstrategien von Unternehmen.
Beide Filme werden in der Programmansage als eigenständige filmische Produktionen mit eigenen Autorenteams ausgewiesen. Die ORF-Ankündigung nennt konkrete Beispiele betroffener Berufsgruppen sowie namentlich ExxonMobil und Shell als genannte Akteure in der WELTjournal+-Sendung, außerdem verweist sie auf laufende Gerichtsverfahren als Bestandteil des thematischen Rahmens.
Begriffe: Hitzewelle, Klimawandel, CO2-Ausstoß, Desinformationskampagne, nichtklimatisierte Räume, Öl-Industrie erklärt
Hitzewelle
Eine Hitzewelle ist in der Sendungsankündigung ein Zeitraum mit ungewöhnlich hohen Temperaturen, der als Gefährdung für Personen beschrieben wird, die im Freien oder in nichtklimatisierten Räumen arbeiten müssen. Die Ankündigung nennt Hitzewellen als Anlass, bei dem es verstärkt zu schweren gesundheitlichen Schäden kommen könne.
Klimawandel / globale Erwärmung
Der Begriff Klimawandel beziehungsweise globale Erwärmung wird in der ORF-Aussendung verwendet, um einen längerfristigen Anstieg der Durchschnittstemperaturen zu beschreiben, der in der Sendung als Hintergrund für verstärkte Hitzebelastungen und veränderte Risikolagen genannt wird.
CO2-Ausstoß
CO2-Ausstoß bezeichnet die Emission von Kohlendioxid, die in der Ankündigung als Zusammenhangsgröße zwischen menschlicher Aktivität und Erderwärmung genannt wird. Die WELTjournal+-Sendung diskutiert laut Ankündigung firmeninterne Forschungsergebnisse zu diesem Zusammenhang.
Desinformationskampagne
Als Desinformationskampagne beschreibt die ORF-Ankündigung koordinierte Bemühungen, wissenschaftliche Ergebnisse öffentlich in Zweifel zu ziehen. Demnach hätten Öl-Konzerne Millionen ausgegeben, „um die Ergebnisse der Wissenschaft anzuzweifeln“.
Nichtklimatisierte Räume
Nichtklimatisierte Räume sind Arbeitsumgebungen ohne gezielte Kühlung oder Klimatisierung. Die Sendung nennt solche Arbeitsorte als Beispiele für Umgebungen, in denen Hitzebelastungen besonders relevant sein können.
Öl-Industrie / Öl-Konzerne
In der ORF-Ankündigung werden mit ExxonMobil und Shell zwei große Öl-Konzerne namentlich genannt. Die WELTjournal+-Sendung stellt laut Ankündigung Vorwürfe über das Verhalten großer Öl-Konzerne in Bezug auf interne Forschung und öffentliche Kommunikation dar.
Termine, Ausspielwege und Produktion der WELTjournal-Beiträge
Die ORF-Aussendung nennt Termin und Ausspielwege der Beiträge: Die Reportage „Zu heiß zum Arbeiten – die neuen Fronten des Klimawandels“ wird am 22. Juli 2026 um 22.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON gezeigt; die WELTjournal+-Sendung „Klimakrise – Die Lügen der Öl-Konzerne“ folgt um 23.15 Uhr. Diese Sendeangaben sind Bestandteil der Programmankündigung des ORF.
Die Ankündigung nennt ferner die betroffenen Berufsgruppen in der ersten Reportage, die thematischen Schwerpunkte beider Filme sowie die Namen der jeweiligen Filmteams. Zu weiteren Details verweist die ORF-Aussendung auf weiterführende Informationen im Pressebereich.
FAQ zur WELTjournal-Sendung
Wann läuft die Reportage „Zu heiß zum Arbeiten“?
Die ORF-Aussendung kündigt die Reportage „Zu heiß zum Arbeiten – die neuen Fronten des Klimawandels“ für Mittwoch, den 22. Juli 2026, um 22.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON an. Die Sendezeiten sind in der Programmansage so angegeben.
Welche Berufsgruppen werden in der Reportage genannt?
In der ORF-Ankündigung werden Arbeiter in der Landwirtschaft, Bauarbeiter, Lieferbote und Fabrikarbeiter als Beispiele genannt. Die Sendung hebt laut Ankündigung hervor, dass Menschen in schlecht bezahlten Branchen besonders betroffen sein sollen.
Worum geht es in WELTjournal + „Klimakrise – Die Lügen der Öl-Konzerne“?
Die anschließende WELTjournal+-Sendung behandelt laut Ankündigung Vorwürfe, wonach große Öl-Konzerne ihre eigenen Forschungsergebnisse über den Zusammenhang von CO2-Ausstoß und Erderwärmung absichtlich vertuscht hätten. Die Ankündigung nennt ExxonMobil und Shell als Beispiele.
Was behauptet die Ankündigung über frühere Praxis der Öl-Industrie?
Der ORF-Text sagt, Öl-Konzerne hätten, ähnlich wie zuvor die Tabakindustrie, Millionen für eine Desinformationskampagne ausgegeben, um wissenschaftliche Ergebnisse in Zweifel zu ziehen. Die Ankündigung verweist außerdem auf die Aussage, man habe „seit mehr als 40 Jahren Bescheid gewusst“.
Gibt es rechtliche Schritte gegen die Öl-Konzerne?
In der Sendungsankündigung heißt es, heute seien „Dutzende Klagen anhängig“. Die Ankündigung nennt diese Gerichtsverfahren als Bestandteil des inhaltlichen Rahmens der WELTjournal+-Sendung, ohne weitere Details zu den Verfahren zu nennen.
Wer hat die Filme produziert?
Die ORF-Ankündigung nennt die Autorenteams: Mikaël Lefrançois und Camille Robert verantworten die Reportage zu Hitzewellen; Pascal Vasselin und Franck Cuveillier sind laut Ankündigung die Filmemacher der WELTjournal+-Doku über die Öl-Konzerne.
Quellen und Kontakt
Quelle: ORF-Presseankündigung zur Programmankündigung WELTjournal vom 21. Juli 2026. Weitergehende Informationen finden sich beim ORF-Presseportal: http://presse.ORF.at