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Wienliebe-Festival 2026: Ehrung für Krankl & Prohaska

23. Mai 2026
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Am 23. Mai 2026, dem offiziellen Eröffnungstag des Wienliebe-Festivals, standen nicht nur Bühne und Kulinarik im Rampenlicht. Vor dem Wiener Rathaus wurden zwei der prägendsten Figuren des Wiener F...

Am 23. Mai 2026, dem offiziellen Eröffnungstag des Wienliebe-Festivals, standen nicht nur Bühne und Kulinarik im Rampenlicht. Vor dem Wiener Rathaus wurden zwei der prägendsten Figuren des Wiener Fußballs geehrt. Bürgermeister Michael Ludwig und WKW-Präsident Walter Ruck verliehen Hans Krankl und Herbert Prohaska das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien. Die Ehrung fand im Rahmen der Festivaleröffnung statt und setzte ein deutliches kulturelles Zeichen: Sport und städtische Identität gehören zusammen. Für Wien ist das ein Moment, der Lokalstolz, Kulturpflege und die Erweiterung des Festivalprogramms zur vierten Säule Sport an einem konkreten Datum zusammenführt. Diese Entscheidung fällt in ein Wochenende, an dem Tausende Besucherinnen und Besucher das kostenfreie Angebot am Rathausplatz erleben können.

Wienliebe-Festival 2026: Kultur, Kulinarik, Handwerk und Sport im Fokus

Das Wienliebe-Festival 2026 findet von 23. bis 25. Mai 2026 auf dem Rathausplatz und im Rathauspark statt und ist die dritte Ausgabe des städtischen Festivals, das seit 2024 besteht. Die Veranstaltung versteht sich als ein Schaufenster der Stadt: Wiener Kultur, Wiener Kulinarik, Wiener Kunsthandwerk und nun erstmals auch Wiener Sport bilden das Vier-Säulen-Modell. Die Eröffnung mit der Verleihung des Goldenen Ehrenzeichens an Hans Krankl und Herbert Prohaska hebt die Verknüpfung von Sportgeschichte und Stadtidentität hervor. Das Programm spannt einen Bogen von Austropop über Wienerlied bis hin zu musikalischem Nachwuchs, gastgewerblichen Präsenten vor Ort und interaktiven Sportstationen. Wolfgang Ambros tritt am Samstag als Special Guest auf. Das Festival ist bei freiem Eintritt konzipiert und öffnet Samstag und Sonntag von 11.00 bis 22.00 Uhr sowie Montag von 11.00 bis 18.00 Uhr.

Was bedeutet das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien?

Das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien ist eine städtische Auszeichnung, die Persönlichkeiten ehrt, die sich in besonderer Weise um die Stadt verdient gemacht haben. In der Praxis würdigt die Auszeichnung Beiträge, die über rein berufliche Erfolge hinausgehen und die Identität, das kulturelle Leben oder das Ansehen Wiens nachhaltig prägen. Bei der Verleihung an Hans Krankl und Herbert Prohaska wurde die Verbindung zwischen Sport, kultureller Darstellung und Stadtmarketing betont. Solche Ehrungen sind in Wien Teil einer langen Tradition kommunaler Anerkennung und dienen zugleich als öffentliches Signal der Wertschätzung.

Fachbegriffe einfach erklärt

Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien: Diese städtische Auszeichnung wird an Menschen verliehen, die die Stadt in Kultur, Sport, Wirtschaft oder sozialem Engagement besonders unterstützt haben. Die Auszeichnung ist formal ein Ehrenzeichen, das in Gold verliehen wird und damit eine der höheren kommunalen Anerkennungen darstellt. Für Laien: Es handelt sich um eine offizielle Würdigung durch die Stadtverwaltung, vergleichbar mit einer Ehrenmedaille, die öffentlich verliehen wird und die Verdienste einer Person um die Stadt sichtbar macht. Bei der Vergabe spielen nachhaltige Wirkung und Relevanz für das Gemeinwohl eine Rolle.

Wienerlied: Das Wienerlied ist eine musikalische Tradition, die in Wien verwurzelt ist. Es handelt sich um Lieder, die Themen wie Lebensart, Melancholie, Humor und Stadtporträt bedienen. Stilistisch ist das Wienerlied oft einfach instrumentiert und textlich stark lokal verankert. Für Einsteiger: Wienerlieder erzählen von Alltagsbeobachtungen, von Heimweh und von der speziellen Wiener Mischung aus Gelassenheit und Ironie. Die Wienerlied-Bühne im Rathauspark bietet ein intimeres Setting, in dem diese Tradition lebendig gehalten wird.

Austropop: Unter Austropop versteht man populäre Musik aus Österreich, die sich seit den 1970er-Jahren als eigenständige Strömung etabliert hat. Austropop verbindet oft deutschsprachige Texte mit pop- oder rocknaher Instrumentierung. Für Laien: Austropop ist die heimische Antwort auf internationalen Pop und Rock, mit starkem regionalen Bezug, eigenen Songwritern und einem Publikum, das lokale Identität schätzt. Im Programm des Festivals steht Austropop für einen modernen Teil der Wiener Musikkultur.

ÖkoEvent: Ein ÖkoEvent ist eine Veranstaltung, die Umweltaspekte systematisch berücksichtigt. Das umfasst Maßnahmen wie die Verwendung von Bio-Produkten, ein veganes und vegetarisches Angebot, die Nutzung von Mehrweggeschirr sowie Abfallvermeidung und Recycling. Für Besucherinnen und Besucher heißt das: Nachhaltigkeit wird nicht nur kommunikativ versprochen, sondern operativ umgesetzt. Ein ÖkoEvent soll negative ökologische Folgen minimieren und Vorbildwirkung entfalten.

3x3 Basketball: 3x3 Basketball ist eine komprimierte Form des Basketballs, gespielt mit drei Spielerinnen oder Spielern pro Seite auf ein Korb. Das Spiel ist kurz, dynamisch und eignet sich gut für urbane Mitmachangebote. Für Laien: 3x3 ist leichter zugänglich als das klassische Basketball mit fünf Spielern, braucht weniger Platz und wird deshalb oft bei Stadtfesten, in Sportinitiativen und bei urbanen Sportformaten angeboten, um Niederschwelligkeit und Teilhabe zu fördern.

Historischer Kontext: Vom Wienerlied zum Festivalformat

Die Idee, städtische Kultur, Kulinarik und Handwerk in einem Festival zu bündeln, ist Teil einer längeren Entwicklung urbaner Kulturpolitik. Wien hat eine lange Tradition von Festivals und öffentlichen Kulturausstellungen, die von klassischen Konzerten bis zu zeitgenössischen Formaten reichen. Das Wienliebe-Festival ist erst seit 2024 in dieser Form präsent, aber es greift auf etablierte Elemente zurück: die Pflege des Wienerlieds, die Förderung der lokalen Gastronomie und die Betonung von Handwerk als identitätsstiftendem Wirtschaftszweig. In nur zwei Ausgaben hat sich das Festival zu einem wiederkehrenden Treffpunkt entwickelt, der neben Unterhaltung auch städtische Selbstdarstellung leistet. Die Erweiterung der inhaltlichen Struktur um die Säule Sport spiegelt aktuelle städtische Prioritäten wider: Bewegung im öffentlichen Raum, Gesundheitsförderung und die Sichtbarkeit sportlicher Angebote als Teil der urbanen Lebensqualität.

Historisch betrachtet ist Wien ein Ort, an dem Kulturpolitik oft auch Stadtmarketing ist. Große Open-Air-Events fungieren als Bühne für die Darbietung der Wiener Lebensart. Das Wienliebe-Festival bettet sich in dieses Narrativ ein, ohne traditionellen Kulturinstitutionen Konkurrenz machen zu wollen. Vielmehr bietet es ein ergänzendes Setting: eine Kombination aus Volksnähe und städtischem Anspruch, die sowohl Touristinnen und Touristen als auch Wienerinnen und Wiener anspricht.

Vergleich mit anderen Regionen und Nachbarstaaten

Im Vergleich zu anderen Bundesländern in Österreich setzt Wien stärker auf urbanes Publikum und internationale Sichtbarkeit. Bundesländerspezifische Festivals in Regionen wie Salzburg oder Tirol konzentrieren sich oft auf spezialisierte Themen oder touristische Zielgruppen. In Wien dagegen geht es verstärkt um Innenstadtnutzung, Mobilität und Sichtbarkeit für ein internationales Publikum. Im Vergleich zu Deutschland und der Schweiz sind städtische Festivals in Großstädten wie Berlin, Zürich oder München ebenfalls auf eine Mischung aus Kultur, Gastronomie und urbaner Partizipation ausgerichtet. Der Unterschied liegt oft in der Dichte: Wien kann durch seine historisch gewachsene Innenstadt und die prominente Rathauskulisse eine sehr hohe symbolische Schlagkraft erzeugen.

Während in manchen deutschen Städten der Fokus bei großen Open-Air-Events stärker auf Musikprogramm und Headlinern liegt, setzt das Wienliebe-Festival auf eine breit gestaffelte Mischung aus Musik, traditionellem Wienerlied, Handwerk und kulinarischer Vielfalt. In der Schweiz findet man vergleichbare Stadtevents, die lokale Kulinarik und Handwerk präsentieren, jedoch unterscheiden sie sich häufig durch kleinere urbane Zentren und andere Förderstrukturen. Insgesamt zeigt der Vergleich: Wien nutzt seine städtische Bühne, um lokale Kultur sichtbar zu machen und gleichzeitig ein breites Publikum anzusprechen.

Bürger-Impact: Was bedeutet das Festival konkret für Wienerinnen und Wiener?

Für Bewohnerinnen und Bewohner Wiens hat das Wienliebe-Festival mehrere unmittelbare Auswirkungen. Erstens: kostenfreier Zugang zu Kulturangeboten. Das Festival ermöglicht den Besuch kultureller Programme ohne Eintrittsbarriere und fördert so kulturelle Teilhabe. Zweitens: Stärkung der lokalen Gastronomie und des Handwerks. Mit 14 Gastronomiebetrieben und 15 Kunsthandwerksständen bietet das Festival eine direkte Verkaufs- und Präsentationsplattform. Für Betreiberinnen und Betreiber bedeutet dies Sichtbarkeit und Kundenkontakt, oft in einer intensiven, stadtweit wahrnehmbaren Form.

Drittens: Stadtgesellschaftliche Integration von Sport. Die neue Sport-Säule mit Mitmachstationen, 3x3 Basketball, Tennis-Programmen und Beteiligung der Special Olympics macht Bewegung zu einem integrativen Bestandteil des Stadtlebens. Familien, Schulklassen und Sportvereine können niedrigschwellig Angebote nutzen. Viertens: ökologische Signalwirkung. Durch die Durchführung als ÖkoEvent setzt die Stadt ein konkretes Beispiel für nachhaltige Veranstaltungsorganisation. Für die Stadtbewohnerin und den Stadtbewohner heißt das: weniger Abfall, mehr vegetarische und vegane Optionen und die Gewissheit, dass städtische Events ökologische Standards berücksichtigen.

Konkretes Beispiel: Eine Familie kann am Sonntagnachmittag auf der Wienerlied-Bühne traditionelle Musik hören, während Kinder an einer Sportstation 3x3 Basketball ausprobieren. Parallel können Eltern lokale Handwerksstände entdecken und regionale Spezialitäten kosten. So verbindet das Festival Generationen und Interessen in einem öffentlichen Raum.

Zahlen & Fakten – analysiert

Aus der Presseinformation lassen sich folgende Zahlen ablesen: Das Festival findet erstmals in seiner dritten Ausgabe statt, das Datum ist 23. bis 25. Mai 2026. Am Programm sind 14 Gastronomiebetriebe und 15 Kunsthandwerksbetriebe beteiligt. Die Öffnungszeiten lauten Samstag und Sonntag 11.00 bis 22.00 Uhr, Montag 11.00 bis 18.00 Uhr. Neu ist die Integration des Wiener Sports mit Mitmachangeboten zwischen 11.00 und 16.00 Uhr an den Wochenendtagen. Die Einführung von Sport als vierte Säule ist ein strategischer Schritt, der Programmvielfalt und Zielgruppenreichweite erhöhen soll. Die ÖkoEvent-Prinzipien sind integraler Bestandteil des Konzepts. Diese Fakten deuten auf ein kompaktes, stark lokal orientiertes Festival hin, das bewusst auf niedrige Eintrittsbarrieren und breite Zugänglichkeit setzt.

Eine solche Konzentration auf lokale Anbieter und nachhaltige Praktiken lässt Rückschlüsse zu: Die Stadt verfolgt eine Politik der Sichtbarmachung städtischer Vielfalt und der Unterstützung lokaler Wirtschaftsakteure. Die konkrete Teilnehmerzahl der Besucherinnen und Besucher wird in der Presseaussendung nicht genannt. Aussagen über Besucherzahlen oder wirtschaftliche Effekte lassen sich daher nicht ohne weitere Daten treffen, wären spekulativ und werden hier bewusst vermieden.

Statements und Symbolik: Ludwig und Ruck zur Ehrung

Bei der Verleihung würdigte Bürgermeister Michael Ludwig die Ausgezeichneten als ‚Wiener Originale, die über Jahrzehnte hinweg nicht nur sportliche Höchstleistungen erbracht, sondern auch die Identität dieser Stadt maßgeblich mitgeprägt haben. Hans Krankl und Herbert Prohaska stehen für Leidenschaft, Authentizität und eine unverwechselbare Verbindung zu Wien, die weit über den Fußball hinausreicht.‘ WKW-Präsident Walter Ruck ergänzte: ‚Botschafter einer lebendigen Wiener Kultur, die Sport, Wirtschaft und Gesellschaft verbindet und international sichtbar macht. Beide stehen für Authentizität, Leidenschaft und eine tiefe Verbundenheit mit Wien – und sind damit weit über den Fußball hinaus eine echte Visitenkarte unserer Stadt.‘ Diese Worte unterstreichen, dass die Ehrung nicht nur eine sportliche Würdigung ist, sondern ein kulturpolitisches Signal: Sportler als Repräsentanten städtischer Identität.

Interne Vertiefungen und weiterführende Links

Mehr Kontext und Berichte zu verwandten Themen finden Sie in unseren Beiträgen: Wienliebe 2025 im Rückblick, Wiener Kulinarik: Tradition trifft Innovation und Sport in der Stadt: Formate und Initiativen. Diese Beiträge ergänzen den Blick auf Programmentwicklung, wirtschaftliche Effekte und das kulturelle Setting in Wien.

Zukunftsperspektive: Wohin kann sich das Wienliebe-Festival entwickeln?

Die Aufnahme des Sports als vierte Säule eröffnet zahlreiche Perspektiven. Kurzfristig ist mit einer Ausweitung der Mitmachangebote zu rechnen, um verschiedene Altersgruppen anzusprechen. Mittelfristig könnte das Festival zu einer Plattform für städtische Gesundheitsförderung werden, etwa durch Kooperationen mit lokalen Vereinen und Gesundheitsinitiativen. Langfristig ist denkbar, dass das Wienliebe-Festival stärker in touristische Kommunikationsstrategien integriert wird, ohne jedoch seine kostenfreie Ausrichtung und lokale Verwurzelung zu verlieren.

Wichtig bleibt die Balance zwischen Lokalität und internationaler Sichtbarkeit. Nachhaltigkeit, Barrierefreiheit und die Einbindung diverser Zielgruppen werden entscheidend sein, um die Akzeptanz in der Stadtgesellschaft zu sichern. Die Ehrung von Hans Krankl und Herbert Prohaska als symbolischer Akt zeigt zudem: Die Verbindung von Sport und städtischer Identität kann ein stabiler Pfeiler künftiger Programmplanungen sein.

Fazit und Ausblick

Das Wienliebe-Festival 2026 präsentiert sich als vielschichtiges Stadtfest: Es verbindet Musik, Tradition, Handwerk, Kulinarik und erstmals Sport in einem kompakten, kostenfreien Format. Die Verleihung des Goldenen Ehrenzeichens an Hans Krankl und Herbert Prohaska bei der Eröffnung ist mehr als eine Ehrung von Sportlegenden; sie ist ein Statement zur Rolle von Sport als Teil urbaner Identität. Für Bürgerinnen und Bürger bietet das Festival unmittelbare Zugänge zu Kultur und Bewegung, für lokale Betriebe Chancen zur Sichtbarkeit. Die ökologischen Maßnahmen signalisieren zudem einen Anspruch an nachhaltige Veranstaltungsorganisation. Bleibt die Frage: Wie wird sich das Festival in den kommenden Jahren weiterentwickeln, wenn Sport, Nachhaltigkeit und kulturelle Vielfalt zu zentralen Bausteinen werden? Die Antwort wird das nächste Festival liefern.

Kontakt und weitere Informationen finden Sie in der Presseaussendung der Stadt Wien und bei der Stadt Wien Marketing GmbH.

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