Am 18. Dezember 2025 verkündete die Stadt Wien die Fertigstellung einer neuen, komfortablen Radverbindung entlang der Alszeile. Diese 900 Meter lange Strecke im 17. Bezirk, Hernals, verbindet die Dornbacher Straße mit dem Gürtel und ist ein weiterer Meilenstein in Wiens umfassender Radwegeoffensive.
Am 18. Dezember 2025 verkündete die Stadt Wien die Fertigstellung einer neuen, komfortablen Radverbindung entlang der Alszeile. Diese 900 Meter lange Strecke im 17. Bezirk, Hernals, verbindet die Dornbacher Straße mit dem Gürtel und ist ein weiterer Meilenstein in Wiens umfassender Radwegeoffensive. Mobilitätsstadträtin Ulli Sima und Bezirksvorsteher Peter Jagsch lobten die neue Infrastruktur, die sowohl die Sicherheit als auch die Mobilität für Radfahrer in Wien erheblich verbessert.
Die Stadt Wien verfolgt seit mehreren Jahren eine ambitionierte Radwegeoffensive, die darauf abzielt, das Radfahren als umweltfreundliche und gesunde Fortbewegungsmöglichkeit zu fördern. Seit Beginn der Initiative wurden über 250 Projekte umgesetzt, die das Hauptradwegenetz um knapp 100 Kilometer erweitert haben. Die neue Verbindung entlang der Alszeile ist ein wichtiger Bestandteil dieser Offensive und schließt eine bedeutende Lücke im Radwegenetz.
Die Geschichte der Radwege in Wien ist eng mit der Entwicklung der städtischen Infrastruktur verbunden. Bereits in den 1980er Jahren begann die Stadt, erste Radwege zu planen und umzusetzen. Diese frühen Projekte legten den Grundstein für das heutige Netz, das kontinuierlich erweitert wurde. Ein Meilenstein war die Einführung der Initiative 'Dornbach radelt sicher' im Jahr 2022, die den Grundstein für die aktuelle Radwegeoffensive legte.
Im Vergleich zu anderen europäischen Städten wie Berlin oder Zürich hat Wien in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht. Während Berlin bereits seit den 1990er Jahren ein umfangreiches Radwegenetz entwickelt hat, hat Wien durch seine jüngsten Anstrengungen schnell aufgeholt. Zürich hingegen setzt auf eine Kombination aus Radwegen und öffentlichen Verkehrsmitteln, was die Stadt zu einem Vorbild für integrierte Mobilitätslösungen macht.
Die neue Radverbindung entlang der Alszeile hat direkte Auswirkungen auf die Bürger Wiens. Durch die bauliche Trennung von Straße und Radweg wird die Sicherheit der Radfahrer erheblich verbessert. Zudem wird der Autoverkehr entlastet, was zu einem flüssigeren Verkehrsfluss führt. Ein weiteres Highlight ist die automatische Bewässerung der Bäume entlang der Strecke, die für mehr Grün und Schatten sorgt.
Laut der Modalsplit-Erhebung 2024 ist der Anteil der mit dem Rad zurückgelegten Wege in Wien auf 11 % gestiegen, im Vergleich zu 7 % im Jahr 2019. Diese Zahlen verdeutlichen den Erfolg der städtischen Radwegeoffensive und die steigende Beliebtheit des Radfahrens als Fortbewegungsmittel.
Für die kommenden Jahre plant Wien weitere Lückenschlüsse und Projekte, um das Radwegenetz weiter auszubauen. Bis 2026 sollen zahlreiche neue Verbindungen entstehen, die das Radfahren in Wien noch attraktiver machen. Die Stadt setzt dabei auf eine enge Zusammenarbeit mit Bezirken und Bürgern, um maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln.
Die neue Radverbindung entlang der Alszeile ist ein bedeutender Schritt in Richtung nachhaltiger Mobilität in Wien. Die Stadt zeigt, wie durchdachte Infrastrukturprojekte die Lebensqualität verbessern und gleichzeitig umweltfreundliche Alternativen fördern können. Weitere Informationen zu den Radwegeprojekten finden Sie auf fahrradwien.at.