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Weltcup Montafon 2026: Ski Cross kehrt ins Montafon zurück

Internationale Wintersport-Elite trifft sich vom 11. bis 15. März am Grasjoch

27. Februar 2026 um 13:34
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Nach sechs Jahren kehrt die Ski Cross Weltelite ins Montafon zurück. Gemeinsam mit Snowboard Cross wird der Event zur WM-Generalprobe 2027.

Das Montafon rüstet sich für ein spektakuläres Wintersport-Wochenende: Vom 11. bis 15. März 2026 gastiert die internationale Elite des Snowboard Cross und Ski Cross am Grasjoch im Skigebiet Silvretta Montafon. Besonders bemerkenswert ist dabei die Rückkehr der Ski Cross Athletinnen und Athleten, die nach einer sechsjährigen Pause erstmals wieder bei einem Weltcup-Rennen im südlichsten Tal Vorarlbergs antreten werden.

Etablierte Rennstrecke mit WM-Format

Das Grasjoch hat sich bereits als fester Bestandteil im FIS Snowboard Cross Weltcup etabliert. Die anspruchsvolle Strecke erfüllt mit ihrer Länge bereits jetzt die Anforderungen für Weltmeisterschaften 2027 und verspricht daher schnelle, spektakuläre Heats sowie spannende Entscheidungen bis zur Ziellinie. Diese bewährte Infrastruktur können nun am 11. und 12. März 2026 auch die Ski Cross Athletinnen und Athleten erstmals seit Jahren wieder nutzen.

Für das österreichische Ski Austria Team stehen die Zeichen dabei auf Erfolg. Mit den Vorarlbergern Sonja Gigler, Nicolas Lussnig und Claudio Andreetta sowie Katrin Ofner, Johannes Aujesky und Adam Kappacher geht eine schlagkräftige Truppe an den Start, die auf heimischem Boden für Furore sorgen könnte.

Snowboard Cross mit Lokalmatador Hämmerle

Am darauffolgenden Wochenende, nach einem Qualifikationstag am Samstag, den 14. März, steht am Sonntag, den 15. März, der große Renntag für die Snowboard Crosserinnen und Crosser auf dem Programm. Alle Augen werden dabei auf Lokalmatador Alessandro Hämmerle gerichtet sein. Der Doppel-Olympiasieger und fünffache Sieger von Snowboard Cross Weltcuprennen im Montafon führt ein starkes Snowboard Austria Team an.

Zu seinen Teamkollegen zählen unter anderem Jakob Dusek, Weltmeister von 2023 und Olympia-Bronzemedaillengewinner 2026, sowie der aufstrebende Montafoner Nachwuchs Elias Leitner. Bei den Damen setzt das österreichische Team auf die Niederösterreicherin Pia Zerkhold, die eine Top-Platzierung vor heimischem Publikum anvisiert.

VIP-Erlebnis für Wintersport-Fans

Für Zuschauerinnen und Zuschauer bietet der Weltcup Montafon 2026 optimale Bedingungen. Der Zielbereich ist über einen eigens angelegten Winterwanderweg von der Bergstation der Grasjoch Bahn in unter zehn Minuten bequem zu erreichen. Entlang der gesamten Strecke sowie direkt im Zielbereich haben Fans die beste Sicht auf das Renngeschehen.

Eine besondere Neuerung stellt der exklusive VIP-Bereich im Zielareal dar. Mit einem buchbaren VIP-Ticket erhalten Gäste an beiden Renntagen nicht nur die beste Sicht auf das Wettkampfgeschehen, sondern auch zusätzliche Services. Das Ticket beinhaltet die kostenlose An- und Abreise zur Veranstaltung oder einen Tiefgaragenparkplatz beim Silvretta Park Montafon sowie das Fußgängerticket für die Bergbahn. VIP-Gäste dürfen sich außerdem auf regionale Köstlichkeiten, Getränke und einige Überraschungen freuen.

Rahmenprogramm im Tal

Neben den sportlichen Höhepunkten am Berg sorgt ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm im Tal für zusätzliche Unterhaltung. Von 12. bis 15. März verwandelt sich St. Gallenkirch rund um den Silvretta Park Montafon in eine Partyzone. Verschiedene Live-Acts und DJs werden für Stimmung sorgen und die Fans zum gemeinsamen Feiern einladen. Diese Kombination aus Spitzensport und Entertainment verspricht ein rundum gelungenes Winterspport-Wochenende für alle Altersgruppen.

Generalprobe für Weltmeisterschaft 2027

Der Weltcup Montafon 2026 hat jedoch eine noch größere Bedeutung als nur die eines regulären Weltcup-Events. Er dient als wichtige "Generalprobe" für die FIS Snowboard, Freestyle und Freeski Weltmeisterschaften 2027 – der größten Wintersportveranstaltung in der Geschichte Vorarlbergs. Diese Gelegenheit nutzen die Organisatoren, um organisatorische Prozesse zu verfeinern und die Infrastruktur am Berg noch gezielter auf die Weltmeisterschaft im folgenden Jahr vorzubereiten.

Während bei den diesjährigen Weltcup-Rennen das Grasjoch als Hauptsportstätte dient, werden im Rahmen der WM 2027 insgesamt sechs Sportstätten über das ganze Montafon verteilt bespielt. Diese geografische Verteilung wird dem Event eine noch größere Dimension verleihen und das gesamte Tal in den Fokus des internationalen Wintersports rücken.

Wirtschaftliche Bedeutung für die Region

Für das Montafon bedeuten solche Großveranstaltungen nicht nur sportliche Höhepunkte, sondern auch wichtige wirtschaftliche Impulse. Hotels, Restaurants und der lokale Handel profitieren von den internationalen Gästen, Athleten und Medienvertretern. Gleichzeitig festigt sich der Ruf der Region als erstklassige Wintersportdestination, was langfristig positive Auswirkungen auf den Tourismus haben wird.

Die Rückkehr der Ski Cross Elite nach sechs Jahren Pause unterstreicht dabei die Qualität der Montafoner Infrastruktur und die Kompetenz der lokalen Organisatoren. Diese Anerkennung durch die Internationale Ski Federation (FIS) ist ein wichtiger Baustein für die erfolgreiche Durchführung der Weltmeisterschaften 2027.

Blick in die Zukunft

Mit dem Weltcup Montafon 2026 setzt das südlichste Tal Vorarlbergs ein starkes Zeichen für seine Ambitionen im internationalen Wintersport. Die Kombination aus bewährter Infrastruktur, erfahrenen Organisatoren und der Unterstützung durch die lokale Bevölkerung schafft optimale Voraussetzungen für sportliche Höchstleistungen.

Für Wintersport-Fans bietet sich vom 11. bis 15. März 2026 die Gelegenheit, Weltklasse-Sport hautnah zu erleben und gleichzeitig einen Vorgeschmack auf die noch größeren Events zu bekommen, die das Montafon in den kommenden Jahren erwarten. Die Weltmeisterschaften 2027 werfen bereits ihre Schatten voraus – und der Weltcup 2026 wird zeigen, dass das Montafon bereit ist für diese Herausforderung.

Schlagworte

#Weltcup#Montafon#Ski Cross#Snowboard Cross#Wintersport#WM 2027#Vorarlberg

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