Naturfilmer Mario Kreuzer und Harald Pokieser gaben Schülerinnen und Schülern Einblicke in ihre Arbeit an ORF-Naturdokumentationen
Bei „Universum“ on Tour erläuterten Mario Kreuzer und Harald Pokieser in den ORF-Landesstudios Burgenland und Oberösterreich ihre Arbeit an mehreren ORF‑Dokumentationen und beantworteten Schülerfragen.
Vergangene Woche luden die ORF-Landesstudios in Burgenland und Oberösterreich zu Veranstaltungen der Reihe „Universum“ on Tour. In Eisenstadt und Linz trafen Schülerinnen und Schüler auf die Naturfilmer Mario Kreuzer und Harald Pokieser, die Einblicke in ihre Arbeit an Produktionen der ORF-Naturfilmreihe „Universum“ gaben.
Die Begegnungen setzten laut Aussendung auf direkten Austausch: Anhand ausgewählter Filme und Szenen wurden Aspekte von Dreharbeiten, Recherche und journalistischer Verantwortung thematisiert. Laut ORF richtet sich das Format gezielt an junge Menschen, um Interesse an Natur, Artenvielfalt und Medienkompetenz zu wecken.
In Eisenstadt sprach der Naturfilmer Mario Kreuzer mit Schülerinnen und Schülern im Landesstudio Burgenland. In Linz stand Harald Pokieser den Jugendlichen im Landesstudio Oberösterreich Rede und Antwort. Beide Veranstaltungen boten den Teilnehmenden die Möglichkeit, direkt mit Filmschaffenden ins Gespräch zu kommen und hinter die Kulissen moderner Naturdokumentation zu blicken.
Die Reihe „Universum“ on Tour setzt laut ORF bewusst auf Austausch, anschauliche Beispiele und direkte Begegnung mit den Filmschaffenden. Ziel sei, junge Menschen für Natur, Artenvielfalt und Medienkompetenz zu begeistern und zu zeigen, wie öffentlich-rechtlicher Qualitätsjournalismus Wissen zugänglich und erlebbar macht.
Mario Kreuzer stellte in Eisenstadt vier „Universum“-Produktionen vor, die unterschiedliche Lebensräume und Tierwelten beleuchten. Die präsentierten Filme und die in der Aussendung genannten Inhalte sind:
Laut Bericht nutzten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, Fragen zu Kameratechnik, Drehbedingungen, Geduld bei Tierbeobachtungen und zum Berufsbild Naturfilmer zu stellen. Kreuzer sprach nach Angaben der Aussendung über langjährige Dreharbeiten, den Einsatz spezieller Kameratechnik und die Verantwortung, Natur respektvoll und wissenschaftlich fundiert darzustellen.
Harald Pokieser, der in der Aussendung als vielfach ausgezeichneter Naturfilmer bezeichnet wird, gewährte in Linz einen Blick hinter die Kulissen moderner Naturdokumentation. Im Zentrum standen laut ORF vier Produktionen, an denen Pokieser als Regisseur gearbeitet hat:
Anhand ausgewählter Szenen berichtete Pokieser laut Aussendung von monatelanger Recherche, Dreharbeiten unter extremen Bedingungen und der Verantwortung, Natur und Lebensräume authentisch und respektvoll abzubilden. In eigenen Worten: „Wenn ich gefragt werde, wo es mir am besten gefällt, sage ich meistens: am Tanganjikasee“, schilderte Pokieser. „Diese unberührten Orte zu zeigen und zugleich verständlich zu machen, warum sie schützenswert sind, ist für mich der Kern meiner Arbeit.“
Die Schüler:innen stellten zahlreiche Fragen – zu Kameratechnik, Tierbeobachtung, Sicherheit bei Dreharbeiten und zum Berufsbild Naturfilm. Pokieser nahm sich laut ORF Zeit für jede Frage und betonte, dass Naturdokumentation nicht nur Abenteuer, sondern auch Geduld, wissenschaftliche Zusammenarbeit und journalistische Verantwortung bedeutet.
Beide Veranstaltungen arbeiteten laut Aussendung mit einer Mischung aus Vortrag, Szenenausschnitten und Frage-Antwort-Runden. Ausgewählte Filmszenen dienten demnach dazu, konkrete Fragestellungen zu Dreharbeiten, Tierverhalten und Bildsprache zu illustrieren.
Die direkte Gesprächssituation ermöglichte den Jugendlichen, technische und ethische Aspekte der Filmproduktion nachzufragen. Nach Angaben der Aussendung standen neben praktischen Details wie Kameratechnik auch Fragen zur Rolle von Recherche und wissenschaftlicher Zusammenarbeit auf der Tagesordnung.
Laut Aussendung berichteten die Filmschaffenden von monatelanger Recherche vor Dreharbeiten. Recherche sei demnach ein zentraler Arbeitsschritt, um geeignete Drehorte, Beobachtungszeiträume und mögliche wissenschaftliche Partner zu identifizieren.
Die Aussendung nennt den Einsatz spezieller Kameratechnik: Solche Technik werde verwendet, um Tiere in unterschiedlichen Lebensräumen und bei verschiedenen Lichtverhältnissen sicht- und filmbar zu machen. Kameratechnik ermögliche nach Angaben der Veranstalter ungewöhnliche Aufnahmen, die die erzählten Lebensräume visualisieren.
Sicherheit bei Dreharbeiten war laut Text ein Thema in den Gesprächen: Die Schülerinnen und Schüler fragten nach Schutzmaßnahmen und organisatorischen Vorkehrungen. Pokieser und Kreuzer gingen darauf ein und thematisierten damit die praktischen Bedingungen bei Außenaufnahmen.
Die Aussendung hebt hervor, dass wissenschaftliche Zusammenarbeit Teil der Arbeit an Naturdokumentationen ist. Filmschaffende würden demnach mit Expertinnen und Experten zusammenarbeiten, um Beobachtungen und Darstellungen fachlich abzusichern.
Beide Referenten betonten laut Aussendung die Verantwortung, Natur respektvoll und wissenschaftlich fundiert darzustellen. Diese Verantwortung gehört nach den Angaben zu den wiederkehrenden Themen in den Gesprächsrunden.
Nach Angaben der Aussendung veranschaulichen die Veranstaltungen, wie die Produktion von Naturdokumentationen verschiedene Disziplinen verbindet: filmisches Handwerk, naturkundliche Expertise und redaktionelle Entscheidungen. Die direkte Begegnung mit Filmschaffenden diene dabei der Vermittlung konkreter Einblicke in diese Arbeitsfelder.
Die ORF-Aussendung fasst das Format als Beitrag zur Vermittlung von Naturinteresse und Medienkompetenz zusammen und nennt zugleich die Präsentation von Produktionsabläufen als zentrales Element der Veranstaltungen.
„Universum“ on Tour ist laut ORF eine Veranstaltungsreihe, bei der Filmschaffende der Reihe „Universum“ direkt mit jungen Menschen in Austausch treten. Ziel ist es demnach, anhand anschaulicher Beispiele Einblicke in die Arbeit an Naturdokumentationen zu geben und Fragen zu Dreharbeiten und Inhalten zu beantworten.
In Eisenstadt sprach Mario Kreuzer mit Schülerinnen und Schülern; in Linz war Harald Pokieser im Gespräch mit Jugendlichen. Beide sind im Aussendungstext als Naturfilmer bzw. Regisseur von „Universum“-Produktionen genannt.
Die Aussendung nennt unter anderem: „Zugvögel – Ein Jahr vergeht im Flug“, „Das Alpenrheintal – Wo sich die Natur neu erfindet“, „Gefiederte Nachbarn – Die bunte Welt der Gartenvögel“, „Turmfalken – Jäger der Großstadt“, „Der Tanganjikasee – Das blaue Herz Afrikas“, die zweiteilige „Kolumbien – Das entfesselte Paradies“ sowie „Das Rote Meer – Im Zaubergarten der Evolution“.
Die Teilnehmenden fragten laut Aussendung zu Kameratechnik, Drehbedingungen, Geduld bei Tierbeobachtungen, Sicherheit bei Dreharbeiten sowie zum Berufsbild Naturfilmer. Beide Filmschaffenden gingen diesen Fragen nach und schilderten Aspekte ihrer Arbeit.
Nach Angaben der Aussendung wurden ausgewählte Szenen gezeigt, um konkrete Arbeitsschritte und Beobachtungen zu veranschaulichen. Die Filmszenen dienten demnach als Ausgangspunkt für Erläuterungen zu Technik, Recherche und inhaltlichen Entscheidungen.
Die Aussendung nennt Medienkompetenz ausdrücklich als eines der Ziele von „Universum“ on Tour: Junge Menschen sollen nicht nur Naturinhalte erleben, sondern auch ein Verständnis dafür gewinnen, wie öffentlich-rechtlicher Qualitätsjournalismus Wissen zugänglich macht.
Quelle der Informationen: ORF-Aussendung zu „Universum“ on Tour. Weitere Informationen und Pressekontakt sind über die ORF-Pressewebsite verfügbar: http://presse.ORF.at