Die niederösterreichische SPÖ erlebt derzeit turbulente Zeiten: Was am Wochenende noch als Kampfkandidatur von Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig gegen den amtierenden Parteivorsitzenden Sven Hergovich angekündigt wurde, endete bereits wenige Tage später mit ihrem Rückzug.
Die niederösterreichische SPÖ erlebt derzeit turbulente Zeiten: Was am Wochenende noch als Kampfkandidatur von Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig gegen den amtierenden Parteivorsitzenden Sven Hergovich angekündigt wurde, endete bereits wenige Tage später mit ihrem Rückzug. Der innerparteiliche Konflikt bietet der politischen Konkurrenz Angriffsfläche für Kritik.
Die Ankündigung einer Kampfkandidatur sorgte innerhalb der Partei für Unruhe. Die Kandidatur wurde jedoch wenige Tage nach der Ankündigung zurückgezogen. In der Berichterstattung heißt es, Hergovich soll nun Ende Mai wieder als Vorsitzender kandidieren, Königsberger-Ludwig bleibt Stellvertreterin.
Die FPÖ nutzte den SPÖ-internen Konflikt für Kritik an der SPÖ. FPÖ-Generalsekretär NAbg. Michael Schnedlitz bezeichnete das Geschehen als "peinliches Sittenbild" und warf der SPÖ vor, sich mehr mit internen Machtkämpfen als mit den Sorgen der Österreicher zu beschäftigen. Schnedlitz äußerte außerdem weitere Kritik an Königsberger-Ludwig und an der Führung der SPÖ.
In der Berichterstattung wird der für Ende Mai geplante SPÖ-Parteitag in Niederösterreich als Anlass genannt, bei dem geklärt werden soll, ob Hergovich wieder als Vorsitzender kandidiert und Königsberger-Ludwig als Stellvertreterin verbleibt. Wie sich die Situation weiterentwickelt, bleibt abzuwarten.