Bis zu 700.000 Menschen — interne Berichte sprechen sogar von bis zu 1,35 Millionen — könnten durch spanische Regularisierungspläne einen Aufenthaltstitel erhalten. Die Maßnahme sorgt in der EU, insbesondere in Österreich, für scharfe Kritik.
Bis zu 700.000 Menschen ohne gültigen Aufenthaltstitel sollen durch die geplante spanische Amnestie eine Legalisierung erhalten; ein geleakter spanischer Polizeibericht spricht sogar von bis zu 1,35 Millionen Betroffenen. FPÖ-Außenpolitik- und EU-Sprecherin NAbg. Dr. Susanne Fürst warnte vor dramatischen Folgen für die innere Sicherheit in ganz Europa, insbesondere in Österreich. Sie sprach von einer Legalisierung „in der Größenordnung ganzer europäischer Großstädte“ und sagte, kulturfremde Migranten, die weder sicherheitsüberprüft noch korrekt dokumentiert seien, würden faktisch Zugang zu allen EU-Staaten erhalten.
Kritik an dem Vorgehen stützt sich auch auf juristische Einschätzungen des polnischen Thinktanks Ordo Iuris, wonach die Maßnahme klar im Widerspruch zu EU-Recht stehen könne. Fürst warnte zudem vor massiven Pull‑Effekten und nannte den Familiennachzug als Faktor, der die Zahlen weiter in die Höhe treiben könne.
Ein geleakter Polizeibericht aus Spanien bestätigt Befürchtungen über zusätzliche Wanderungsbewegungen innerhalb Europas sowie einen möglichen Anstieg von Dokumentenfälschung und Schlepperei. Fürst übte scharfe Kritik an der österreichischen Bundesregierung: Ihrer Darstellung zufolge habe es in Wien kein öffentliches Echo auf diese Entwicklung gegeben; namentlich nannte sie Verantwortliche, die sich nicht geäußert hätten. Sie bezeichnete dieses Verhalten als „eklatantes Versagen beim Schutz der eigenen Bevölkerung“ und forderte ein sofortiges Eingreifen auf europäischer Ebene, damit die spanischen Pläne gestoppt würden.
Abschließend betonte Fürst, die Maßnahme gefährde nach ihrer Auffassung die Stabilität und Sicherheit der gesamten Union und bestätige die Freiheitlichen Forderungen nach konsequenten Grenzkontrollen und restriktiver Migrationspolitik.