Alle Standorte melden Besucherzuwächse; Investitionen und Restaurierungen aus eigenen Erträgen
Die Schönbrunn Group weist für 2025 97,3 Mio. Euro Umsatz, 5,26 Mio. Besuche und umfangreiche Restaurierungsprojekte aus – finanziert ohne öffentliche Zuschüsse.
Die Schönbrunn Group hat für das Geschäftsjahr 2025 eine positive Bilanz vorgelegt: Insgesamt verzeichnete der Verbund an seinen vier Standorten 5,26 Millionen Besuche und erwirtschaftete einen Umsatz von 97,3 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss belief sich auf 11,85 Millionen Euro; parallel flossen 14,7 Millionen Euro in Bau-, Investitions- und Restaurierungsmaßnahmen.
In der Aussendung betont Geschäftsführer Klaus Panholzer, dass die Gruppe ihren laufenden Betrieb sowie Investitionen und Restaurierungen aus eigenen Mitteln finanziere und ohne öffentliche Zuschüsse aus Steuergeld auskomme. Er verweist zugleich auf Zahlungen an den Eigentümer Republik Österreich in zweistelliger Millionenhöhe.
Für 2025 meldet die Schönbrunn Group einen Gesamtumsatz von 97,3 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss beträgt 11,85 Millionen Euro. Investitionen in Bau-, Investitions- und Restaurierungsmaßnahmen summieren sich auf 14,7 Millionen Euro. Laut Mitteilung stammen rund 70 Prozent der Erlöse aus Eintrittseinnahmen; 13 Prozent entfielen auf Shop-Einnahmen, rund 15 Prozent auf Vermietung, Verpachtung und Veranstaltungen. Sonstige Erlöse machten zwei Prozent des Gesamtumsatzes aus.
Über das Fruchtgenuss- beziehungsweise Pachtentgelt führte die Schönbrunn Group 2025 rund 15,3 Millionen Euro an die Republik Österreich ab; hinzu kamen 3,4 Millionen Euro Körperschaftsteuer. Insgesamt leistete das Unternehmen damit 18,7 Millionen Euro an die öffentliche Hand.
Die vier Einrichtungen der Gruppe – Schloss Schönbrunn, Sisi Museum, Möbelmuseum Wien und Schloss Hof – erzielten zusammen 5,26 Millionen Besuche, ein Plus von 10,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Schloss Schönbrunn blieb mit rund 3,96 Millionen Besuchen der stärkste Standort und verzeichnete ein Plus von 10,3 Prozent. Das Sisi Museum verzeichnete trotz laufender Neugestaltung rund 927.000 Besuche (+6,3 Prozent). Das Möbelmuseum Wien steigerte seine Besucherzahl um 17 Prozent auf einen neuen Rekord von 62.000 Besuchen. Schloss Hof meldete rund 308.000 Besuche und ein Plus von 19,4 Prozent; dort wurden ebenfalls Rekorde beim Verkauf von Jahreskarten erreicht.
Rund 71 Prozent der Gäste kamen aus Europa. Der größte Auslandsmarkt war Deutschland mit einem Anteil von 14,1 Prozent, gefolgt von Italien mit 12,5 Prozent und den USA mit 11,3 Prozent. Bei österreichischen Gästen wurde ein Zuwachs von 9,3 Prozent registriert.
Ein Schwerpunkt des Jahres 2025 war die Restaurierung bedeutender historischer Räume in Schloss Schönbrunn. Im Zeremoniensaal begann eine umfassende Gesamtrestaurierung; die großformatige Gemäldeserie zur Hochzeit Erzherzog Josephs mit Isabella von Bourbon-Parma wurde fachgerecht abgenommen und wird in einem temporären Atelier im Schloss restauriert. Der Abschluss dieser Arbeiten ist für 2027 vorgesehen.
Fertiggestellt wurde die Restaurierung des Blauen Chinesischen Salons. Im Mittelpunkt standen die chinesischen Papiertapeten aus dem 18. Jahrhundert sowie Decke, Holzvertäfelungen, Kaminverkleidung und der Tafelparkettboden. Ebenfalls abgeschlossen wurden umfangreiche Restaurierungsarbeiten im Miniaturenkabinett, begleitet von wissenschaftlicher Forschung. Rund 20 Restauratorinnen und Restauratoren arbeiteten an Wandvertäfelungen, Deckenmalerei, Miniaturen und Möbeln. Bei Untersuchungen wurde oberhalb der heutigen Holzdecke ein stuckierter Plafond aus einer früheren Ausstattungsphase entdeckt.
Zur wissenschaftlichen Begleitung der Restaurierungen zitiert die Schönbrunn Group Anna Mader-Kratky, Leiterin der wissenschaftlichen Abteilung: "Jede Restaurierung ist zugleich ein wissenschaftlicher Erkenntnisprozess. Indem wir historische Substanz sichern, gewinnen wir neue Einblicke in Bau-, Ausstattungs- und Nutzungsgeschichte – und schaffen damit die Grundlage für eine fundierte Vermittlung unseres kulturellen Erbes."
Für das Sisi Museum wurden 2025 wesentliche Schritte zur Neugestaltung und Erweiterung gesetzt. Zwölf zusätzliche Räume werden in den Rundgang aufgenommen, darunter fünf bisher nicht öffentlich zugängliche Weißgoldzimmer. Die Museumsfläche wächst um rund 700 Quadratmeter.
Ein neues Stiegenhaus im Marschallhof soll künftig einen zusammenhängenden und barrierefreien Rundgang ermöglichen. Auch die Silberkammer wird neu in das Museumskonzept eingebunden. Bislang wurden rund 14 Millionen Euro in das Projekt investiert. Die Mitteilung nennt ausdrücklich, dass die Finanzierung vollständig aus eigenen Erträgen erfolgt. Die Eröffnung des neu gestalteten Sisi Museums ist für den 19. November 2026 vorgesehen.
Auf Schloss Hof wurde 2025 ein mehr als 2.000 Quadratmeter großer Wassererlebnispfad eröffnet. Laut Aussendung verbindet das Angebot die historische Bedeutung des Wassers im barocken Garten mit einem Familienerlebnis; das verwendete Wasser wird anschließend für die Bewässerung des Gartens weitergenutzt.
Technische und betriebliche Infrastruktur wurden ebenfalls erweitert: Auf Schloss Hof entstanden 64 überdachte Stellplätze. Auf einer Fläche von rund 930 Quadratmetern erzeugen 465 Photovoltaikmodule künftig Strom direkt am Standort, so die Mitteilung.
Der stellvertretende Direktor und Leiter der technischen Abteilung, Herbert Polsterer, wird zitiert: "Jede bauliche Maßnahme an unseren Standorten muss zwei Ziele erfüllen: Sie muss den laufenden Betrieb und das Besuchserlebnis verbessern und zugleich die historische Substanz schützen. In diesem Spannungsfeld liegt die besondere Verantwortung unserer Arbeit."
Die Schönbrunn Group setzte 2025 mit Ausstellungen thematische Akzente. Anlässlich des 300-jährigen Jubiläums von Schloss Hof zeigte die Sonderausstellung "Der Eugen hinter dem Prinzen" Aspekte von Prinz Eugens Persönlichkeit jenseits seiner Rolle als Feldherr und Staatsmann; Schloss Hof und Schloss Niederweiden wurden zu einem gemeinsamen Erzählraum verbunden. Ergänzend erschien die Publikation "Prinz Eugen von Savoyen – Stratege, Sammler, Bauherr".
Das Möbelmuseum Wien widmete sein Jahresthema 2025 dem Schwerpunkt "Routen" und verzeichnete mit einem Plus von 18 Prozent einen neuen Besuchsrekord. Zu den gezeigten Formaten gehörten die Sonderausstellung "Hausfrau. Künstlerin. Wildfang. – Hedy Lamarr 110", die Objektschau "Japanisches Porzellan am Kaiserhof in Wien" sowie "Josef Frank und die anderen. Neue Möbel 1920–1940". Ergänzt wurde das Programm durch das Innenhofprogramm "Kultur in Bewegung".
Die Aussendung beschreibt die Vermittlungsarbeit der Schönbrunn Group als wissenschaftlich fundiert und zielgruppengerecht. Genannt werden neue Rundgänge, digitale und multimediale Angebote, familiengerechte Formate sowie die barrierefreie Erschließung der Standorte. Die Erweiterung des Sisi Museums wird als konkretes Beispiel angeführt: zusätzliche Räume, neue thematische Zusammenhänge und die neugestaltete Silberkammer sollen künftig ein differenzierteres Bild von Kaiserin Elisabeth und vom Alltag am Wiener Hof ermöglichen.
Für die kommenden Jahre nennt die Schönbrunn Group mehrere konkrete Projekte: die Eröffnung des neu gestalteten Sisi Museums am 19. November 2026, die Inbetriebnahme eines restaurierten historischen Karussells in Schönbrunn und die Finalisierung von drei zusätzlichen Hotel-Suiten im Schloss Schönbrunn.
Darüber hinaus bereitet die Gruppe ein neues Nächtigungsangebot auf Schloss Hof vor. Vorgesehen ist ein Ensemble aus Gästehäusern mit Schwimmteich, das laut Mitteilung behutsam in die historische Kulturlandschaft integriert werden und Schloss Hof über ein Tagesausflugsziel hinaus entwickeln soll. Nach derzeitiger Planung ist die Fertigstellung Ende 2027 und die Aufnahme des Gästebetriebs ab 2028 vorgesehen.
Im Bericht wird angegeben, dass die Schönbrunn Group 2025 rund 15,3 Millionen Euro über das Fruchtgenuss- beziehungsweise Pachtentgelt an die Republik Österreich abgeführt hat. Der Begriff bezeichnet in diesem Kontext die vertraglich vereinbarten Zahlungen an den Eigentümer für die Nutzung oder Bewirtschaftung von Liegenschaften.
Der Jahresüberschuss von 11,85 Millionen Euro ist die in der Mitteilung genannte Summe, die nach Abzug aller Aufwendungen und Leistungen im Budget der Schönbrunn Group verbleibt. Die Aussendung weist darauf hin, dass dieser Überschuss Grundlage für weitere Restaurierungs- und Bauprojekte bildet.
Restaurierungen in der Mitteilung beziehen sich auf fachgerechte Maßnahmen an historischen Ausstattungen, etwa an Decken, Tapeten, Holzvertäfelungen, Gemälden und Parkettböden. Die Arbeiten werden in der Regel von Restauratorinnen und Restauratoren begleitet und können wissenschaftliche Untersuchungen einschließen.
Die Silberkammer wird in der Aussendung als Teil des Museumskonzepts genannt, das künftig im Sisi Museum stärker eingebunden wird. Silberkammern sind in historischen Haushalten und Museen typischerweise Depots oder Ausstellungsräume für wertvolle Silberobjekte und Tafelsilber.
Für Schloss Hof nennt die Mitteilung 465 Photovoltaikmodule auf rund 930 Quadratmetern Fläche. Photovoltaikmodule wandeln Sonnenlicht in elektrischen Strom, die hier laut Aussendung künftig direkt am Standort erzeugt wird.
Die Aussendung nennt einen Gesamtumsatz von 97,3 Millionen Euro für 2025. Diese Zahl wird explizit als Ergebnis des Geschäftsjahres genannt.
Insgesamt verzeichnete die Schönbrunn Group 5,26 Millionen Besuche an den vier Standorten Schloss Schönbrunn, Sisi Museum, Möbelmuseum Wien und Schloss Hof, ein Zuwachs von 10,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Der berichtete Jahresüberschuss von 11,85 Millionen Euro verbleibt im Budget der Schönbrunn Group. In der Mitteilung heißt es, dass dieser Überschuss die Grundlage für weitere Restaurierungs- und Bauprojekte bildet.
Die Aussendung betont, dass laufender Betrieb, Investitionen und Restaurierungen aus eigenen Erträgen finanziert werden. Für das Sisi-Museum-Projekt werden bislang rund 14 Millionen Euro genannt; die Mitteilung stellt fest, dass die Finanzierung vollständig aus eigenen Erträgen erfolgt.
Die Eröffnung des neu gestalteten Sisi Museums ist laut Mitteilung für den 19. November 2026 vorgesehen.
Für Schloss Hof nennt die Aussendung ein neues Nächtigungsangebot mit Gästehäusern und Schwimmteich, das nach derzeitiger Planung Ende 2027 fertiggestellt werden und ab 2028 Gästebetrieb aufnehmen soll. Außerdem wurden 2025 ein Wassererlebnispfad, 64 überdachte Stellplätze sowie 465 Photovoltaikmodule realisiert.
Weitere Informationen und Bildmaterial stellt die Schönbrunn Group im Pressecorner bereit: . Ein ergänzender Medienlink wird in der Mitteilung genannt: Medienlink.
Kontakt zur Unternehmenskommunikation der Schönbrunn Group: Mag. Katharina Karmel & Elisabeth Joham, Telefon: +43 664 814 5701, E-Mail: kommunikation [at] schoenbrunn-group.com. Website der Schönbrunn Group: https://www.schoenbrunn-group.com.