Die Zeit der Neonfarben, des Austro-Pop und der großen gesellschaftlichen Umbrüche kehrt zurück: Die Schallaburg in Niederösterreich hat am Freitag ihre neue Ausstellung "80er – Grenzen waren gestern." eröffnet.
Die Schallaburg in Niederösterreich hat am Freitag ihre neue Ausstellung "80er – Grenzen waren gestern." eröffnet. Von 11. April bis 15. November 2026 können Besucher die 1980er-Jahre als vielschichtige Erfahrung erkunden, mit großen Ereignissen ebenso wie persönlichen Erinnerungen, Politik und Popkultur, Angst und Aufbruch.
Die Ausstellung thematisiert Gegensätze der 1980er Jahre, etwa Ereignisse wie Tschernobyl, AIDS und die Proteste um die Hainburger Au. Sie zeigt die Vielseitigkeit des Jahrzehnts, wie Kuratorin Martina Zerovnik sie zusammen mit der Bevölkerung in die Ausstellung eingebracht hat.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner sagte bei der Eröffnung: "Die 80er Jahre haben uns allen gut getan, viel Kraft und Energie gegeben." Sie erinnerte daran, dass es ihr Jahrzehnt des Studierens gewesen sei und nannte Discobesuche mit Austro-Poppern und internationalen Stars.
Die Schallaburg verzeichnet seit ihrer Etablierung als internationales Ausstellungszentrum 6,5 Millionen Besucherinnen und Besucher. Mikl-Leitner hob hervor, dass 98 Prozent sagen, die Schallaburg und ihre Ausstellungen seien "ein Muss".
Sie lobte das Team um Geschäftsführer Erwin Klissenbauer dafür, Themen in den Mittelpunkt zu stellen, die Menschen interessieren und ansprechen.
Geschäftsführer Erwin Klissenbauer erinnerte daran, dass über 150 private Leihgeber der Ausstellung persönliche Objekte zur Verfügung gestellt haben und damit eine besondere Note einbrachten. Klissenbauer betonte, dass Kuratorin Martina Zerovnik die Breite der 80er Jahre erfolgreich in die Ausstellung eingebunden hat.
Die Veranstaltung wurde von Udo Huber moderiert. Als Zeitzeuginnen und Zeitzeugen waren unter anderen Schriftstellerin Zdenka Becker, Biologe Bernd Lötsch, Olympiasiegerin Elisabeth "Sissy" Max-Theurer, Peter Meissner, Psychotherapeutin Rotraud A. Perner und Musiker Ewald Pfleger auf der Bühne.
Anlässlich des Jubiläums 40 Jahre Landeshauptstadt betonte Mikl-Leitner die Regionalförderung: In den Regionen wurden mehr als 4.100 Projekte mit über 1,5 Milliarden Euro gefördert, um die Entwicklung der Landeshauptstadt und der Regionen zu unterstützen.
Die Schallaburg ist Dienstag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr (Einlass bis 16 Uhr) sowie an Samstag, Sonntag und Feiertagen von 9 bis 18 Uhr (Einlass bis 17 Uhr) geöffnet. Montag ist geschlossen. Es werden Führungen durch die Ausstellung, Burgführungen sowie zwei Escape Rooms angeboten: "Mission: Goldener Panther" und seit Ende Jänner "Im Schatten des Medicus".
Nähere Informationen: Schallaburg, Presse, Mobil 0664/60499-652, E-Mail [email protected], www.schallaburg.at