Wenn der Jahreswechsel naht, erhellen bunte Lichter den Himmel, und die Menschen feiern ausgelassen das neue Jahr. Doch was für viele ein freudiges Ereignis ist, bedeutet für unsere Haustiere oft die stressigste Nacht des Jahres. Am 30. Dezember 2025 warnte Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwi
Wenn der Jahreswechsel naht, erhellen bunte Lichter den Himmel, und die Menschen feiern ausgelassen das neue Jahr. Doch was für viele ein freudiges Ereignis ist, bedeutet für unsere Haustiere oft die stressigste Nacht des Jahres. Am 30. Dezember 2025 warnte Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig vor den Auswirkungen von Feuerwerken auf Tiere und rief zu mehr Rücksichtnahme auf.
Knallkörper und grelle Blitze lösen bei vielen Tieren Panik aus. Die lauten Geräusche und plötzlichen Lichtblitze sind für sie unerträglich, da ihre Sinne viel empfindlicher sind als die des Menschen. Viele Haustiere verstecken sich oder geraten in Angstzustände. Staatssekretärin Königsberger-Ludwig betont: „Unsere Haustiere sind Familienmitglieder, die unser Vertrauen verdienen, besonders wenn es draußen kracht und blitzt.“
Haustiere wie Hunde und Katzen haben ein wesentlich empfindlicheres Gehör als Menschen. Ein Hund kann Frequenzen hören, die für das menschliche Ohr unhörbar sind, und die Lautstärke eines Feuerwerks kann für sie unerträglich laut sein. Katzen hingegen sind von Natur aus Fluchttiere und reagieren besonders sensibel auf plötzliche Veränderungen in ihrer Umgebung.
Feuerwerke haben eine lange Tradition, die bis ins 7. Jahrhundert nach China zurückreicht. Ursprünglich wurden sie erfunden, um böse Geister zu vertreiben. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich Feuerwerke zu einem festen Bestandteil von Feierlichkeiten weltweit. In Österreich sind Feuerwerke besonders zu Silvester beliebt, obwohl die Auswirkungen auf die Umwelt und die Tierwelt zunehmend in den Fokus rücken.
In Deutschland und der Schweiz gibt es ähnliche Diskussionen über die Auswirkungen von Feuerwerken auf Tiere. In einigen deutschen Städten sind Feuerwerke bereits eingeschränkt oder verboten, um die Umwelt und die Tierwelt zu schützen. In der Schweiz wird vermehrt auf leise Feuerwerke gesetzt, die weniger Lärm verursachen und somit tierfreundlicher sind.
Für Tierhalter:innen ist die Silvesternacht eine Herausforderung. Die lauten Geräusche und hellen Lichter können bei Haustieren Panik auslösen. Ein ruhiger Rückzugsort, das Bewahren der gewohnten Umgebung und die Nähe zu vertrauten Personen können helfen, die Ängste zu mildern. Eine Studie zeigt, dass etwa 62 % der Hundehalter in Österreich angeben, dass ihre Haustiere unter den Silvesterfeuerwerken leiden.
Die Diskussion über die Notwendigkeit von Feuerwerken wird intensiver. Immer mehr Menschen plädieren für umweltfreundlichere und tierfreundlichere Alternativen. Leise Lichtspiele und Sprühkerzen könnten in Zukunft vermehrt zum Einsatz kommen. Staatssekretärin Königsberger-Ludwig schlägt vor: „Ein Jahreswechsel kann auch still leuchten – und trotzdem unvergesslich sein.“
Die Zukunft könnte eine Abkehr von traditionellen Feuerwerken bedeuten, hin zu innovativen, tierfreundlichen Alternativen. Die Bewusstseinsbildung zum Schutz unserer Haustiere und der Umwelt wird weiter zunehmen. Vielleicht wird der nächste Jahreswechsel schon leiser und sanfter sein, zum Wohle unserer Tiere und der Umwelt.
Mehr Informationen und Tipps finden Sie auf der Webseite des BMASGPK. Lassen Sie uns gemeinsam für einen stressfreien Jahreswechsel für alle sorgen!