In Wien, einer Stadt, die für ihre lebendige Kultur und ihre historischen Bauten bekannt ist, leisten die Ordnungsberater*innen seit über 16 Jahren einen unverzichtbaren Beitrag zur Lebensqualität in den Gemeindebauten. Am 4. Januar 2026 berichtete die Stadt Wien von einem Rekordjahr 2025 mit 42.049
In Wien, einer Stadt, die für ihre lebendige Kultur und ihre historischen Bauten bekannt ist, leisten die Ordnungsberater*innen seit über 16 Jahren einen unverzichtbaren Beitrag zur Lebensqualität in den Gemeindebauten. Am 4. Januar 2026 berichtete die Stadt Wien von einem Rekordjahr 2025 mit 42.049 Kontrollgängen und 54.483 Gesprächen mit Mieter*innen und Anrainer*innen. Diese Zahlen verdeutlichen die stetige Präsenz und den unermüdlichen Einsatz der Ordnungsberater*innen, die Ordnung und Sicherheit in den städtischen Wohnanlagen gewährleisten.
Die Ordnungsberater*innen sind speziell geschulte Fachkräfte, die in den Gemeindebauten Wiens präsent sind, um die Einhaltung des Wiener Reinhaltegesetzes und der Hausordnung zu überwachen. Ihre Aufgaben umfassen die Dokumentation und Meldung von Verunreinigungen, Vandalismusschäden und illegalen Ablagerungen. Durch ihre tägliche Präsenz tragen sie maßgeblich zur Sicherheit und zum respektvollen Miteinander der Bewohner bei.
Seit der Einführung der Ordnungsberater*innen vor über 16 Jahren hat sich ihre Rolle stetig weiterentwickelt. Ursprünglich als Reaktion auf zunehmende Probleme mit Vandalismus und illegalen Ablagerungen eingeführt, haben sie sich zu einem integralen Bestandteil der städtischen Wohnpolitik entwickelt. Im Vergleich zu anderen Bundesländern in Österreich oder auch zu Deutschland und der Schweiz, wo ähnliche Modelle existieren, zeigt sich, dass Wiens Ansatz besonders umfassend und erfolgreich ist.
Die Arbeit der Ordnungsberater*innen hat direkte Auswirkungen auf die Bewohner der Gemeindebauten. Durch ihre Präsenz und die regelmäßigen Kontrollgänge wird nicht nur die Sauberkeit in den Anlagen gewährleistet, sondern auch das Sicherheitsgefühl der Bewohner gestärkt. Ein Beispiel ist das Projekt 'Abmarsch Wagerl', das sich mit der Entfernung von illegal abgestellten Einkaufswagen befasst. Diese Wagen stellen ein Sicherheitsrisiko dar, da sie Flucht- und Rettungswege blockieren können. Durch die Einführung von Sammelstellen und regelmäßigen Abholungen konnte dieses Problem effektiv angegangen werden.
Die Jahresbilanz 2025 zeigt beeindruckende Zahlen: Neben den bereits erwähnten Kontrollgängen und Gesprächen wurden 35.901 Meldungen nach Verletzung des Wiener Reinhaltegesetzes und 41.143 Meldungen nach Verstößen gegen die Hausordnung verzeichnet. Zudem gab es 2.793 Organstrafverfügungen und 735 Anzeigen wegen Verstößen gegen das Wiener Reinhaltegesetz. Diese Zahlen verdeutlichen die Notwendigkeit und die Effektivität der Arbeit der Ordnungsberater*innen.
Die kontinuierliche Zunahme der Kontrollgänge und Gespräche deutet darauf hin, dass die Rolle der Ordnungsberater*innen in Zukunft noch wichtiger werden wird. Angesichts der steigenden Bevölkerungszahlen und der damit verbundenen Herausforderungen in den städtischen Wohnanlagen wird erwartet, dass der Bedarf an solchen Maßnahmen weiter zunimmt. Die Stadt Wien plant, die Ausbildung und die Anzahl der Ordnungsberater*innen weiter zu erhöhen, um den Anforderungen gerecht zu werden.
Die Ordnungsberater*innen in Wien leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Aufrechterhaltung der Ordnung und Sicherheit in den Gemeindebauten. Ihre Arbeit hat nicht nur direkte Auswirkungen auf die Sauberkeit und das Sicherheitsgefühl der Bewohner, sondern trägt auch zur allgemeinen Lebensqualität in der Stadt bei. Angesichts der positiven Bilanz des Jahres 2025 wird ihre Rolle in Zukunft weiter gestärkt und ausgebaut werden. Für weitere Informationen zu den Aufgaben und Erfolgen der Ordnungsberater*innen steht die Stadt Wien über ihre Kommunikationskanäle zur Verfügung.