Inmitten der besinnlichen Weihnachtszeit, während viele Familien in Niederösterreich die Festtage gemeinsam verbringen, gibt es Menschen, die auch an diesen Tagen einen unverzichtbaren Dienst leisten. Am 22. Dezember 2025 berichtete das Amt der Niederösterreichischen Landesregierung über den unermüd
Inmitten der besinnlichen Weihnachtszeit, während viele Familien in Niederösterreich die Festtage gemeinsam verbringen, gibt es Menschen, die auch an diesen Tagen einen unverzichtbaren Dienst leisten. Am 22. Dezember 2025 berichtete das Amt der Niederösterreichischen Landesregierung über den unermüdlichen Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Pflege-, Betreuungs- und Förderzentren (PBZ) des Landes. Diese Fachkräfte stehen auch während der Feiertage bereit, um den Bewohnerinnen und Bewohnern ein Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit zu vermitteln.
Die Bedeutung des Engagements der Pflegekräfte kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister betont: „Gerade zu Weihnachten verdienen jene Menschen besonderen Dank, die im Dienst stehen, um anderen Geborgenheit, Sicherheit und Aufmerksamkeit zu schenken.“ Diese Worte unterstreichen die immense Wertschätzung, die den Mitarbeitern entgegengebracht wird. In den Pflegezentren ist es eine Selbstverständlichkeit, auch an Feiertagen präsent zu sein, um den Bewohnern mit Fachkompetenz, Herzlichkeit und einem offenen Ohr zur Seite zu stehen.
Pflege-, Betreuungs- und Förderzentren, kurz PBZ, sind spezialisierte Einrichtungen, die sich um die Betreuung und Pflege von Menschen kümmern, die aufgrund von Alter, Krankheit oder Behinderung Unterstützung benötigen. Diese Zentren bieten eine Vielzahl von Dienstleistungen an, die von der Grundpflege über therapeutische Angebote bis hin zu sozialen Aktivitäten reichen. Ziel ist es, den Bewohnern ein möglichst selbstbestimmtes und würdevolles Leben zu ermöglichen.
Die Entwicklung von Pflegeeinrichtungen in Österreich hat eine lange Tradition. Bereits im 19. Jahrhundert entstanden die ersten Hospitäler und Armenhäuser, die sich um kranke und bedürftige Menschen kümmerten. Im Laufe der Zeit entwickelte sich das System weiter, hin zu spezialisierten Pflegeeinrichtungen, die heute einen wesentlichen Bestandteil des österreichischen Gesundheitssystems darstellen. Diese Einrichtungen haben sich kontinuierlich an die Bedürfnisse der Gesellschaft angepasst, um eine bestmögliche Betreuung zu gewährleisten.
Im Vergleich zu Deutschland und der Schweiz weist Österreich ein ähnliches System der Alten- und Pflegebetreuung auf. In Deutschland sind die Pflegeheime durch die Pflegeversicherung finanziert, während in der Schweiz die Kantone eine wichtige Rolle bei der Organisation der Pflege spielen. In allen drei Ländern ist die Herausforderung ähnlich: Eine alternde Bevölkerung benötigt immer mehr Pflegeleistungen, was den Druck auf die Systeme erhöht.
Für die Bewohnerinnen und Bewohner der PBZ in Niederösterreich bedeutet der Einsatz der Pflegekräfte an Weihnachten mehr als nur Betreuung. Es ist ein Zeichen der Wertschätzung und Fürsorge, das ihnen das Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit gibt. Helene Sallmanshofer, eine Mitarbeiterin im PBZ Gutenstein, beschreibt die Arbeit als bereichernd: „Mit unseren Bewohnerinnen und Bewohnern gemeinsam zu feiern und Erinnerungen aus deren Kindheit auszutauschen, schenkt auch uns Freude für unsere tägliche Arbeit.“
Diese persönliche Verbindung und die aufrichtige Fürsorge tragen wesentlich dazu bei, dass die Bewohner die Feiertage in einer warmen, familiären Atmosphäre verbringen können. Dies ist besonders wichtig, da viele von ihnen keine Familie mehr haben oder weit entfernt wohnen.
In Niederösterreich gibt es zahlreiche Pflegeeinrichtungen, die insgesamt Tausende von Bewohnern betreuen. Die Anzahl der Pflegekräfte ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen, um den wachsenden Bedarf zu decken. Laut aktuellen Statistiken sind in Niederösterreich über 15.000 Menschen in der Pflegebranche beschäftigt. Diese Zahl verdeutlicht die Bedeutung des Sektors sowohl für die Wirtschaft als auch für die Gesellschaft.
Die Zukunft der Pflege in Österreich steht vor großen Herausforderungen. Die alternde Bevölkerung und der steigende Bedarf an Pflegeleistungen erfordern innovative Lösungen. Die Digitalisierung und der Einsatz von Technologie könnten dabei helfen, die Effizienz zu steigern und die Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte zu verbessern. Zudem sind Investitionen in die Aus- und Weiterbildung der Pflegekräfte unerlässlich, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden.
Die österreichische Regierung plant, in den kommenden Jahren verstärkt in den Pflegebereich zu investieren, um die Qualität der Betreuung weiter zu erhöhen und den Beruf attraktiver zu gestalten. Dies ist entscheidend, um auch in Zukunft eine hochwertige Pflege sicherzustellen.
Der Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflege-, Betreuungs- und Förderzentren in Niederösterreich ist ein unverzichtbarer Beitrag für die Gesellschaft. Besonders zu Weihnachten zeigt sich, wie wichtig ihre Arbeit ist, um den Bewohnern ein Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit zu geben. Die Herausforderungen der Zukunft erfordern jedoch weiterhin Engagement und Innovation, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden.
Interessierte Leser finden weitere Informationen auf der Webseite der Niederösterreichischen Landesregierung.