Am 18. März 2026 fiel in Wien der Startschuss für ein europaweites Projekt: Evidence-informed Policymaking (EIPM 2.0) soll die Nutzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in politischen Entscheidungen stärken.
Am 18. März 2026 kamen in Wien rund 100 Vertreter:innen aus Wissenschaft, Forschung, Politikberatung, Verwaltung und Zivilgesellschaft zur Auftaktveranstaltung des Projekts "Evidence-informed Policymaking (EIPM 2.0)" zusammen. Die Veranstaltung stand unter dem Motto "Politikgestaltung im Zeichen wissenschaftlicher Erkenntnisse – zur Zukunft evidenzinformierter Politik in Österreich und Europa".
Das Projekt wird vom Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung (BMFWF) gemeinsam mit der Europäischen Kommission umgesetzt und läuft bis März 2028. Neben Österreich nehmen sechs weitere EU-Mitgliedstaaten teil: Spanien, Frankreich, Irland, Polen, Portugal und Zypern.
Ziel ist es, die Nutzung von wissenschaftlichen Erkenntnissen in politischen Entscheidungen zu stärken. In Österreich wird das Projekt von einem Team internationaler und nationaler Expert:innen gemeinsam mit einer Steuerungsgruppe unter der Leitung des BMFWF umgesetzt. Dabei wird analysiert, wie evidenzbasierte Politik derzeit funktioniert, wo es Verbesserungen braucht und welche konkreten Maßnahmen sinnvoll sind.
Die ausgewählten nationalen Expert:innen, die gemeinsam mit dem JRC das Projekt durchführen, sind:
Die Auftaktveranstaltung diente dem Austausch zwischen österreichischen und europäischen Partnern sowie der gemeinsamen Weiterentwicklung des Projekts.
Link zum EIPM 2.0 Projekt des Joint Research Center der Europäischen Kommission:
Evidence-Informed Policymaking for the Twin Transition (EIPM 2.0) | Knowledge for policy