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ÖH Uni Innsbruck: Stadt und IVB lassen Studierende stehen

29. Mai 2026
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Die Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft an der Universität Innsbruck (ÖH Uni Innsbruck) kritisiert die Innsbrucker Verkehrsbetriebe (IVB) und die Stadt Innsbruck: Die IVB beharrt auf einem Letz...

Die Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft an der Universität Innsbruck (ÖH Uni Innsbruck) kritisiert die Innsbrucker Verkehrsbetriebe (IVB) und die Stadt Innsbruck: Die IVB beharrt auf einem Letztangebot von mehr als 120.000 Euro pro Jahr für alle Studierenden an der Universität Innsbruck – eine Verfünffachung gegenüber dem ursprünglichen Preis von unter 25.000 Euro pro Jahr aus dem Jahr 2022.

Ein politisches Armutszeugnis für Stadt und IVB

Das drohende Aus der Stadtradaktion für Studierende, so die ÖH, sei das Resultat fehlenden politischen Willens von Stadt und IVB. Die ÖH wirft der IVB vor, falsche Behauptungen zu verbreiten und mit irreführenden Vergleichen zu arbeiten.

Dank des Rückhalts der Studierenden durch die Petition konnte ein Verhandlungstermin erwirkt werden. Statt diese Chance zu nutzen, verstecke sich die IVB laut ÖH hinter einer "Nebelwand aus Zahlen", die so nicht stimmen sollen:

  • Die historische Realität: Laut dem offiziellen Vertrag zwischen der ÖH Uni Innsbruck und der IVB aus dem Jahr 2022 verlangte die IVB für eine Laufzeit von 11 Monaten exakt 22.680,00 Ꞓ. Nicht 3 Monate, wie von der IVB behauptet.
  • Der versteckte Kahlschlag: Beim vermeintlich "neuen Angebot" verschweige die IVB, dass rund 30 % der Studierenden die Nutzung gestrichen würde.
  • Die wahre Summe: Rechnet man wie bisher mit allen Studierenden der Universität Innsbruck, liege der Preis bei mehr als 120.000 Ꞓ.

Die ÖH kritisiert, dass IVB und Stadt das Stadtrad auf dem Rücken der Studierenden finanzieren wollen und mangelnde städtische Förderungen erneut über die Studierendengelder ausgeglichen werden sollen.

"Wir haben bis zuletzt verhandelt und nach Kompromissen gesucht. Doch die IVB hat sich keinen Millimeter bewegt. Dass die Stadt Innsbruck hier nicht regulierend eingreift und ihre eigenen Betriebe zurückpfeift, ist ein politisches Armutszeugnis", erklärt ÖH-Vorsitzender Julian Herb.

Die ÖH bleibt aktiv

Die ÖH betont: "Studierende sind nicht das Geldbörserl der IVB. Studierendengelder sind nicht dafür da, die Budgetlöcher der IVB zu stopfen." Die Petition wird weitergeführt, um den Druck auf die Stadtpolitik zu erhöhen.

Gleichzeitig weist das Vorsitzteam darauf hin, dass die Gesprächskanäle offen bleiben: "Wir sind nach wie vor gesprächsbereit. Voraussetzung dafür ist jedoch ein faires Angebot für eine nachhaltig finanzierbare Lösung. Der Ball liegt nun bei Stadt und IVB."

Quelle: Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft an der Universität Innsbruck (OTS).

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