PRESSEFEUER
StartseiteFeaturesPreiseTools
Zurück zum Newsroom
Sportausschuss/NADA/Doping/Sport

NADA 2025: Mehr Kontrollen und Prävention diskutiert

28. Mai 2026
Teilen:

Die Nationale Anti-Doping Agentur (NADA Austria) steigerte 2025 die Gesamtanzahl der Dopingkontrollen im Vergleich zu 2024 um 4,5 % auf 3.031 Proben. Die Zahlen wurden gemeinsam im Sportausschuss m...

Die Nationale Anti-Doping Agentur (NADA Austria) steigerte 2025 die Gesamtanzahl der Dopingkontrollen im Vergleich zu 2024 um 4,5 % auf 3.031 Proben. Die Zahlen wurden gemeinsam im Sportausschuss mit Sportstaatssekretärin Michaela Schmidt und NADA-Austria-Geschäftsführer Michael Cepic erörtert.

Ski-, Rad- und Pferdesport sowie Fußball im Fokus

Die NADA führt Kontrollen sowohl im Rahmen des nationalen Programms als auch im Auftrag von Sportorganisationen oder Veranstaltern durch. Wichtige Eckdaten für 2025:

  • 2.350 Proben im nationalen Programm (moderater Rückgang gegenüber 2024, erklärt durch das Olympiajahr 2024)
  • 681 bestellte Dopingkontrollen (2024: 481), hauptsächlich aus dem Skisport
  • Gesamtanzahl 2025: 3.031 Proben (2024: 2.901)
  • In acht Sportarten wurden Anti-Doping-Verfahren wegen auffälliger Proben durchgeführt; sieben analytische Beweisverfahren wurden abgeschlossen

Neben der Kontrollarbeit ist Prävention ein zentraler Tätigkeitsschwerpunkt. Die NADA bietet digitale Lernangebote an; diese seien 2025 gut angenommen worden. Die App zur Medikamentenabfrage ist inzwischen auf über 3.000 Geräten installiert.

Schmidt: Kontrollen, Prävention und internationale Kooperation zentral für Anti-Doping-Kampf

Sportstaatssekretärin Michaela Schmidt betonte im Ausschuss, dass Kontrollen, Präventionsarbeit sowie internationale Kooperation wichtige Faktoren im Anti-Doping-Kampf seien. Die NADA leiste im Rahmen der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) "hervorragende Arbeit".

Die im Ausland stattgefundenen "Enhanced Games" wurden im Ausschuss kritisiert: Heike Eder (ÖVP) nannte sie "das absolut falsche Signal", Markus Leinfellner (FPÖ) sprach von "absoluten Wahnsinn" und Maximilian Köllner (SPÖ) warnte vor negativen Auswirkungen auf die Gesundheit. Michael Cepic bezeichnete die Veranstaltung aus NADA-Sicht als "Showevent" und betonte, dass Sport an Regeln gebunden sei, die dort ausgesetzt würden.

Zur Umsetzung des neuen WADA-Codes sagte Schmidt, ihr Ressort arbeite in Zusammenarbeit mit der NADA an den Vorgaben; sie rechne mit der Vorlage einer Gesetzesnovelle im kommenden Herbst. Cepic bezeichnete den Prozess als komplex, da die WADA als ausländische Organisation miteingebunden werden müsse, sah aber keine zusätzlichen finanziellen Belastungen auf Österreich zukommen.

Weitere im Ausschuss angesprochene Punkte: die bewusste Unberechenbarkeit von Wettbewerbs- und Trainingskontrollen zur Erhaltung der Wirksamkeit sowie Probleme mit Doping im Breitensport, wobei die NADA laut Cepic vom Zoll eine Liste mit 800 Abnehmerinnen und Abnehmern von Sendungen mit diversen Dopingmitteln erhalten habe. Als aktuelle Herausforderung nannte Cepic die Mikrodosierung althergebrachter Substanzen, um Nachweisbarkeit bei Kontrollen zu erschweren.

Die Jahresberichte 2025 (III-337 d.B.) und 2024 (III-231 d.B.) wurden fraktionsübergreifend einstimmig zur Kenntnis genommen. Originalmeldung: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20260528_OTS0147/sportausschuss-kontrollen-und-praevention-im-mittelpunkt-der-nada-arbeit

Weitere Meldungen

OTS
FPÖ

FPÖ-Schnabel: Nein zur EU-Entwaldungsverordnung in NÖ

28. Mai 2026
Lesen
OTS
Handel

MeacoFan Sefte® 10: Bestnote 1,4 bei Stiftung Warentest

28. Mai 2026
Lesen
OTS
EQS

CPI Europe: Vorläufige Finanzergebnisse Q1 2026 veröffentlicht

28. Mai 2026
Lesen
Alle Meldungen anzeigen
PRESSEFEUER

Die moderne Plattform für digitale Pressemitteilungen in Österreich.

Produkt

  • Features
  • Preise
  • API

Unternehmen

  • Über uns
  • Kontakt

Rechtliches

  • Impressum
  • Datenschutz
  • AGB

© 2026 Pressefeuer.at. Powered by AdSimple.