Am 12. Januar 2026 wurde das Mühlviertel als neuer Hotspot für Radkultur in Österreich vorgestellt. Mit dem Velorama Mühlviertel, das als Herzstück der touristischen Highlights 2026 dient, setzt die Region Bad Leonfelden auf eine Kombination aus sportlichen Herausforderungen und genussvollen Erlebni
Am 12. Januar 2026 wurde das Mühlviertel als neuer Hotspot für Radkultur in Österreich vorgestellt. Mit dem Velorama Mühlviertel, das als Herzstück der touristischen Highlights 2026 dient, setzt die Region Bad Leonfelden auf eine Kombination aus sportlichen Herausforderungen und genussvollen Erlebnissen. Diese Initiative wurde auf der Ferienmesse in Wien präsentiert und verspricht, das Mühlviertel in ein Paradies für Radfahrer zu verwandeln.
Das Velorama Mühlviertel richtet sich speziell an Gravel- und Rennradfahrer. Diese Art des Radfahrens kombiniert die Geschwindigkeit und Ausdauer des Rennrads mit der Vielseitigkeit eines Mountainbikes, ideal für die verkehrsarmen Nebenstraßen und Schotterwege der Region. Die abwechslungsreiche Landschaft mit sanften und fordernden Hügeln bietet sowohl sportliche Herausforderungen als auch genussvolles Unterwegssein. Insgesamt stehen 108 Touren mit fast 9.000 Kilometern und über 160.000 Höhenmetern zur Verfügung.
Das Projekt Velorama geht über klassische Tourismusangebote hinaus. Es basiert auf einer Kooperation von 21 Partnerbetrieben in der Hotellerie sowie weiteren Partnern aus Gastronomie, Sporthandel, Werkstätten und Service. Diese Zusammenarbeit schafft ein System aus Infrastruktur, Streckenqualität und regionaler Wertschöpfung. Velorama verbindet die Authentizität des Mühlviertels mit einem internationalen Bike-Lifestyle, abseits der alpinen Klischees.
Neben dem Radfahren wird auch das Pilgerangebot im Mühlviertel ausgebaut. Eine neue Broschüre stellt die sieben Pilgerwege der Region vor. Im Frühjahr 2026 wird der Wilheringer Pilgerweg eröffnet. Der 132 Kilometer lange Weg führt in sechs Etappen von der Donau zur Moldau und verbindet zwölf Gemeinden von Oberösterreich bis nach Südböhmen. Diese Pilgerwege bieten nicht nur spirituelle Erlebnisse, sondern auch die Möglichkeit, die malerische Landschaft und die kulturelle Vielfalt der Region zu entdecken.
Auch die Kulinarik wird im Mühlviertel weiterentwickelt. Im Projekt Bio.Genuss Mühlviertel-Donau öffnen 13 Bio-Betriebe ihre Höfe für Besucher. Sie geben Einblick in biologische Landwirtschaft, Verarbeitung und Handwerk. Mehr als 20 Partner aus Gastronomie und Hotellerie binden regionale Bio-Produkte aktiv in ihr Angebot ein, wodurch die Herkunft und Qualität der Produkte sichtbar und nachvollziehbar wird.
Die Entwicklung des Mühlviertels als touristische Destination hat eine lange Geschichte. Bereits in den 1990er Jahren begann die Region, sich auf sanften Tourismus zu konzentrieren, um die natürliche Schönheit und die kulturelle Identität zu bewahren. Im Vergleich dazu haben andere österreichische Bundesländer wie Tirol und Salzburg stärker auf alpinen Tourismus gesetzt. In Deutschland und der Schweiz sind ähnliche Trends zu beobachten, wobei Regionen wie das Allgäu oder das Berner Oberland ebenfalls auf nachhaltigen Tourismus setzen.
Für die Bürger des Mühlviertels bedeutet das Velorama-Projekt eine Stärkung der regionalen Wirtschaft. Durch die Zusammenarbeit von Hotellerie, Gastronomie und anderen Dienstleistern entstehen neue Arbeitsplätze und Einnahmequellen. Besucher profitieren von einem breiten Angebot an Aktivitäten und Erlebnissen, die weit über den klassischen Tourismus hinausgehen. Die Kombination aus Radfahren, Pilgerwegen und Bio-Kulinarik bietet ein einzigartiges Erlebnis, das sowohl sportliche als auch kulturelle Interessen anspricht.
Die Zukunft des Tourismus im Mühlviertel sieht vielversprechend aus. Mit dem Velorama als Kernprojekt wird die Region weiterhin auf nachhaltige und umweltfreundliche Tourismusangebote setzen. Die Integration von Bio-Produkten und der Fokus auf regionale Wertschöpfung tragen dazu bei, die ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit zu gewährleisten. Experten prognostizieren, dass das Mühlviertel in den kommenden Jahren zu einem Vorbild für nachhaltigen Tourismus in Europa werden könnte.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Mühlviertel mit seinen neuen touristischen Angeboten eine Vorreiterrolle in der Entwicklung nachhaltiger Tourismuskonzepte einnimmt. Die Kombination aus Radkultur, Pilgerwegen und Bio-Kulinarik bietet ein vielfältiges und einzigartiges Erlebnis für Besucher. Für weitere Informationen über das Velorama und die touristischen Angebote im Mühlviertel besuchen Sie bitte die Webseite des Tourismusverbandes Mühlviertel.