Die Diskussion um Kriminalität und Migration in Österreich erreicht eine neue Dimension. FPÖ-Landesparteiobmann und Niederösterreichs Landeshauptmann-Stellvertreter Udo Landbauer fordert vom Innenminis...
Die Diskussion um Kriminalität und Migration in Österreich erreicht eine neue Dimension. FPÖ-Landesparteiobmann und Niederösterreichs Landeshauptmann-Stellvertreter Udo Landbauer fordert vom Innenministerium vollständige Transparenz bei der Erfassung von Straftaten durch ausländische Staatsangehörige. Konkret kritisiert er, dass in der offiziellen Kriminalitätsstatistik zwar das Herkunftsland von Tatverdächtigen angegeben wird, nicht jedoch deren rechtlicher Aufenthaltsstatus in Österreich.
Landbauer betont: „Die Bevölkerung hat ein Recht darauf zu erfahren, wer zu uns ins Land kommt, auf Kosten der Steuerzahler lebt und kriminell wird.“ Er verweist darauf, dass seiner Darstellung nach mittlerweile jeder zweite Tatverdächtige Ausländer sei und der Anteil der Tatverdächtigen syrischer Herkunft markant anwachsen würde.
Er fordert, dass künftig der Aufenthaltsstatus von Tatverdächtigen ausgewiesen wird und stellt die Frage, warum in der Kriminalitätsstatistik nicht angegeben werde, ob es sich beispielsweise um einen Asylwerber, Asylberechtigten oder subsidiär Schutzberechtigten handele. Zudem fordert Landbauer, dass kriminelle Asylwerber sofort außer Landes gebracht werden sollten: „Wer in Österreich Schutz sucht und mit Kriminalität antwortet, hat jedes Recht verloren, hier zu bleiben.“
Landbauer richtet seine Kritik direkt an den Innenminister und wirft ihm vor, den Aufenthaltsstatus in den Statistiken zu verschweigen: „Warum vertuscht das der ÖVP-Innenminister? Ich bin absolut sicher, dass das unsere hart arbeitenden Landsleute wissen wollen“, so Landbauer.