Am 5. Januar 2026 erlebte Niederösterreich einen der kältesten Tage des Jahres. Im idyllischen Lilienfeld, einem Ort, der oft als Kältepol des Bundeslandes bezeichnet wird, sanken die Temperaturen auf eisige -21 Grad. Diese extreme Kälte hat nicht nur Auswirkungen auf das tägliche Leben der Einwohne
Am 5. Januar 2026 erlebte Niederösterreich einen der kältesten Tage des Jahres. Im idyllischen Lilienfeld, einem Ort, der oft als Kältepol des Bundeslandes bezeichnet wird, sanken die Temperaturen auf eisige -21 Grad. Diese extreme Kälte hat nicht nur Auswirkungen auf das tägliche Leben der Einwohner, sondern auch auf den Verkehr und die Infrastruktur der Region.
Die Region um Lilienfeld ist bekannt für ihre kalten Winter. Die geografische Lage in einem Tal sorgt dafür, dass sich kalte Luftmassen ansammeln und die Temperaturen drastisch sinken können. Diese klimatischen Bedingungen haben historische Wurzeln: Bereits in den frühen Aufzeichnungen des 19. Jahrhunderts wurde Lilienfeld als besonders kalter Ort erwähnt.
Die Straßen in Niederösterreich sind derzeit eine Herausforderung für Autofahrer. Trotz intensiver Bemühungen des Straßendienstes, die Fahrbahnen zu räumen und zu streuen, kommt es in einigen Gebieten zu Reifglätte und Schneeverwehungen. Besonders betroffen sind die Regionen um Spitz, Melk, Allentsteig und Gloggnitz. In höheren Lagen sowie in Walddurchfahrten sind Schneeketten für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen Pflicht.
Für Fahrzeuge ab 7,5 Tonnen besteht Schneekettenpflicht auf der L 5226 zwischen Plankenstein und Weißenbach. Diese Maßnahmen sind notwendig, um die Sicherheit auf den Straßen zu gewährleisten und Unfälle zu vermeiden.
Während Lilienfeld mit -21 Grad den Tiefpunkt erreicht, sind die Temperaturen in anderen Teilen Niederösterreichs milder. In Neunkirchen wurden -4 Grad gemessen, was im Vergleich fast warm erscheint. Ein Blick über die Grenzen zeigt, dass auch in Deutschland und der Schweiz ähnliche Wetterbedingungen herrschen, jedoch variieren die Temperaturen je nach Region stark.
Die extreme Kälte hat direkte Auswirkungen auf die Menschen. In Lilienfeld und Umgebung sind die Heizkosten gestiegen, und viele Einwohner berichten von erhöhtem Holzverbrauch in ihren Öfen. Schulen und Kindergärten bleiben offen, jedoch sind Eltern angehalten, ihre Kinder warm einzupacken. Ältere Menschen und Personen mit gesundheitlichen Problemen sind besonders gefährdet und sollten unnötige Aufenthalte im Freien vermeiden.
Laut dem Amt der Niederösterreichischen Landesregierung sind die aktuellen Temperaturen nicht außergewöhnlich für die Region, jedoch gehört der heutige Tag zu den kältesten der letzten fünf Jahre. Die durchschnittliche Januartemperatur in Lilienfeld liegt bei etwa -5 Grad, was die heutigen -21 Grad besonders bemerkenswert macht.
Meteorologen prognostizieren, dass die Kältewelle in den kommenden Tagen anhalten wird. Die Temperaturen könnten weiter sinken, bevor eine leichte Erwärmung einsetzt. Diese Wetterbedingungen sind typisch für die Jahreszeit, jedoch wird erwartet, dass die Intensität der Kälte in den nächsten Jahrzehnten aufgrund des Klimawandels variieren könnte.
Für die Zukunft ist es wichtig, dass die Infrastruktur der Region an solche Extrembedingungen angepasst wird. Investitionen in den Straßendienst und die öffentliche Versorgung sind entscheidend, um die Lebensqualität der Einwohner zu sichern.
Der heutige Tag zeigt, wie wichtig es ist, auf extreme Wetterbedingungen vorbereitet zu sein. Lilienfeld hat erneut seinen Ruf als Kältepol bestätigt. Die Auswirkungen auf den Verkehr und die Bevölkerung sind spürbar, doch die Maßnahmen des Straßendienstes und die Vorsicht der Bürger tragen dazu bei, dass das Leben trotz der Kälte weitergeht. Bleiben Sie informiert und achten Sie auf die Wettervorhersagen der kommenden Tage.
Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Webseite des Amtes der Niederösterreichischen Landesregierung oder kontaktieren Sie den NÖ Straßendienst.