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Jugend Innovativ 2026: Siegerteams und Projekte in Wien

29. Mai 2026
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Das Bundesfinale von Jugend Innovativ fand in der Expedithalle in Wien statt. Bei der Award Show der 39. Wettbewerbsrunde wurden die Sieger*innen von Elisabeth Zehetner (Staatssekretärin, BMWET), Christoph Wiederkehr (Bundesminister für Bildung), Peter Hanke (Bundesminister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur) und Robert Pichler (Geschäftsführer Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative) ausgezeichnet.

Das Bundesfinale von Jugend Innovativ fand in der Expedithalle in Wien statt. Bei der Award Show der 39. Wettbewerbsrunde wurden die Sieger*innen von Elisabeth Zehetner (Staatssekretärin, BMWET), Christoph Wiederkehr (Bundesminister für Bildung), Peter Hanke (Bundesminister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur) und Robert Pichler (Geschäftsführer Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative) ausgezeichnet.

Teilnehmerzahlen, Preise und Förderung

Seit 1987 präsentiert Jugend Innovativ innovative Leistungen von Schüler*innen und Lehrlingen. Für das Bundesfinale qualifizierten sich über 100 Schüler*innen mit 35 Projekten; insgesamt wurden 420 Projekte eingereicht. Die sieben Sieger*innenteams setzten sich jeweils gegen vier weitere Teams in ihrer Kategorie durch. Gemeinsam mit dem Publikumspreis wurden rund EUR 53.500,- vergeben. Die Kategorie Sustainability wird von der Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative als Patin unterstützt.

Die 1. Preise nach Kategorie

  • Design – Klarsicht – Ein Leitfaden für barrierefreies Design (HTBLuVA Salzburg, Salzburg). Sophie Leissing, Jakob Gruber und Anna Hoogstoel schrieben einen praxisnahen Leitfaden für barrierefreies Design.
  • Engineering I – woodberg (HTBLA Imst, Tirol). Vincenz Sonderegger und Adrian Müller entdeckten, dass Holz Carbonrahmen in bestimmten Aspekten verbessern kann.
  • Engineering II – SmartDisc - the smartest Disc you will ever throw (HTL Rennweg, Wien). An der HTL Rennweg arbeitete ein Team rund um die österreichische Nationalteamspielerin Petra Palinkas an einem Projekt zu Ultimate Frisbee.
  • Entrepreneurship – Boards without Barriers - Rehabilitation durch Spielspaß (HTL Rennweg, Wien). Ein Team entwickelte Lösungen, damit Menschen mit starkem Tremor wieder an Brettspielen teilnehmen können.
  • ICT & Digital – TREMOCUP (HTL Spengergasse, Wien). An der HTBLVA Spengergasse wurde ein Ansatz vorgestellt, der nicht mit einem klinischen Messgerät, sondern mit einer ganz normalen Kaffeetasse arbeiten möchte, um Tremormessungen zu ermöglichen.
  • Science – Analyzing and Overcoming Optimization Obstacles in Adaptive Variational Quantum Algorithms (HTL Bregenz, Vorarlberg). Jonas Stadelmann und Julian Übelher arbeiteten an Methoden, um Optimierungsprobleme bei ADAPT-VQE zu überwinden.
  • Sustainability – E-Mobilität in der Milchlogistik-Elektrifizierung eines Milchtankaufbaus (HTBLA Ried im Innkreis, Oberösterreich). Zwei Schüler zeigten einen Ansatz zur Elektrifizierung der hydraulischen Pumpen von Milchsammeltransportern, ohne den ganzen Tankwagen neu zu entwerfen.

Weitere Preisträger und Anerkennungen

Die 2. Preise (je EUR 2.000,-) gingen an Projekte wie PowAirLoop (HTL Rennweg, Wien) und ModulAlp (Holztechnikum Kuchl, Salzburg). Die 3. Preise (je EUR 1.500,-) und Anerkennungspreise (je EUR 750,-) wurden an zahlreiche weitere Schulteams aus ganz Österreich vergeben, darunter Projekte aus Wien, Vorarlberg, Oberösterreich, Salzburg, Kärnten, der Steiermark, Niederösterreich, Tirol und dem Burgenland.

Publikumspreis, Sonderpreis Lehrlinge und Reisepreise

Der Publikumspreis (EUR 1.000,-) ging an PowAirLoop - Der autonome Akkuwechsel für Drohnen (HTL Rennweg, Wien). Erstmals wurde ein Sonderpreis für das beste Lehrlings-Projekt in Kooperation mit der Austrian Marshall Plan Foundation und AFS vergeben; dieser ging an Escape Room (LBS Schrems, Niederösterreich).

Reisepreise wurden für verschiedene internationale Wettbewerbe vergeben. Beispiele: TREMOCUP, E-Mobilität in der Milchlogistik und woodberg für den 37. European Union Contest for Young Scientists in Kiel; Aqua Shield für die Luxembourg International Science Expo 2026; SmartDisc für die MILSET Expo-Sciences International 2026 in Mantua; Analyzing and Overcoming Optimization Obstacles in Adaptive Variational Quantum Algorithms für CASTIC; sowie TREMOCUP und Microbial Fuel Cell für die Taiwan International Science Fair 2027.

Abschluss und Quellen

Die aws-Geschäftsführung Gerfried Brunner und Bernhard Sagmeister äußerte sich in der Mitteilung zur Vielfalt und dem Innovationsgeist der Finalist*innen. Weitere Informationen, Fotos und detaillierte Projektbeschreibungen sind auf der offiziellen Website von Jugend Innovativ verfügbar: https://www.jugendinnovativ.at/projekt-teams/projekte

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