In einer Zeit, in der immer mehr Menschen in städtischen Wohnräumen leben und die sozialen Verbindungen zwischen Nachbarn oft oberflächlich bleiben, zeigt eine aktuelle Umfrage von ImmoScout24, was
In einer Zeit, in der immer mehr Menschen in städtischen Wohnräumen leben und die sozialen Verbindungen zwischen Nachbarn oft oberflächlich bleiben, zeigt eine aktuelle Umfrage von ImmoScout24, was Österreicherinnen und Österreicher wirklich von ihren Nachbarn erwarten. Eine repräsentative Befragung von 500 Personen zwischen 18 und 65 Jahren offenbart Einblicke in das nachbarschaftliche Miteinander.
Die Umfrage, die im November 2025 von der Innofact AG durchgeführt wurde, zeigt: 53 Prozent der befragten Österreicherinnen und Österreicher sehen Interesse am Gegenüber als wichtigste Eigenschaft eines guten Nachbarn. Konkret nennen viele ein freundliches Gespräch im Stiegenhaus oder ein kurzes Plaudern beim Briefkasten als geschätzte Formen des Kontakts.
Frauen geben mit 56 Prozent etwas häufiger an, persönlichen Austausch zu schätzen als Männer. Menschen über 40 Jahre nennen dies mit 57 Prozent ebenfalls etwas häufiger als jüngere Befragte.
Beinahe ebenso viele Befragte (49 Prozent) finden, dass gute Nachbarschaft bedeutet, Lärmbelästigungen durch Feiern oder Bauarbeiten vorab anzukündigen.
Kleine Hilfen im Alltag werden als angenehm, aber nicht zwingend angesehen: 37 Prozent nennen das Ausleihen von Lebensmitteln (etwa Eier, Mehl oder Milch) als Merkmal guter Nachbarschaft. Für 29 Prozent gehört das Gießen von Blumen während Abwesenheit dazu, und 28 Prozent finden es gut, wenn Nachbarinnen und Nachbarn nachfragen, wenn jemand mehrere Tage nicht gesehen wurde. Für Über-50-Jährige ist dieses Nachfragen mit 35 Prozent wichtiger als für Unter-30-Jährige (19 Prozent).
Für die Umfrage hat die Innofact AG im November 2025 für ImmoScout24 rund 500 Österreicher:innen von 18 bis 65 Jahren online repräsentativ für die österreichische Bevölkerung befragt.