Die heute veröffentlichten Recherchen internationaler Medien und der Organisation Climate Whistleblowers werfen schwere Vorwürfe gegen den Motorradhersteller KTM auf: Motorräder sollen systematisch...
Die heute veröffentlichten Recherchen internationaler Medien und der Organisation Climate Whistleblowers werfen schwere Vorwürfe gegen den Motorradhersteller KTM auf: Motorräder sollen systematisch entdrosselt worden sein, wodurch Emissions- und Lärmgrenzwerte umgangen worden sein könnten.
Dazu sagt die grüne EU-Abgeordnete Lena Schilling: „Sollten sich diese Vorwürfe bestätigen, wäre das nichts weniger als ein neuer Abgasskandal, nur diesmal auf zwei Rädern. Zehn Jahre nach Dieselgate müsste eigentlich klar sein: Wer Emissionsregeln systematisch umgeht, schmeißt Gesundheit, Klima und das Vertrauen der Menschen unter die Räder. Es wäre schwer erklärbar, wenn ein Konzern einerseits von 1,8 Millionen Euro europäischer Solidarität profitiert, gleichzeitig aber offenbar europäische Umweltregeln umgeht. Von EU-Geldern profitiert, aber EU-Regeln missachten – das darf es nicht geben. Es kann nicht sein, dass Konzerne Profite über geltendes Recht stellen, während Gesundheit, saubere Luft und eine lebenswerte Zukunft auf der Strecke bleiben.“
Schilling fordert weiter: „Jetzt braucht es eine lückenlose Aufklärung. Die Menschen haben ein Recht darauf zu erfahren, ob hier systematisch Umweltregeln umgangen wurden und warum bestehende Kontrollmechanismen das offenbar nicht verhindert haben“.
Herausgeber: Mitglied des Europäischen Parlaments, Grüne. Originalquelle: {{source_url}}
Kontakt: Stefanie Wehlend, Pressesprecherin Lena Schilling – Telefon: +32499356375 – E-Mail: [email protected]