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FPÖ: EU-Zertifikatehandel macht Heizen zum Kostenrisiko

28. Mai 2026
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28. Mai 2026 – FPÖ-Wirtschaftssprecherin Barbara Kolm und der freiheitliche stellvertretende Energiesprecher Paul Hammerl warnten, dass ab 1. Jänner 2028 der Gebäudesektor in Österreich vollständig...

28. Mai 2026 – FPÖ-Wirtschaftssprecherin Barbara Kolm und der freiheitliche stellvertretende Energiesprecher Paul Hammerl warnten, dass ab 1. Jänner 2028 der Gebäudesektor in Österreich vollständig in das neue EU-Emissionshandelssystem EU-ETS II einbezogen wird und die CO2-Bepreisung bei Heizungen grundlegend umgestellt wird.

Einbindung in EU-ETS II ab 1. Jänner 2028

Kolm und Hammerl machten darauf aufmerksam, dass "fossile Heizsysteme wie Öl- und Gasheizungen" ab diesem Zeitpunkt nicht mehr unter das nationale CO2-Handelssystem nach dem Nationalen Emissionszertifikatehandelsgesetz (NEHG) fallen. Stattdessen würden die Heizkosten künftig indirekt vom Preis europäischer Emissionszertifikate abhängen, "der auf einem politisch geschaffenen 'Zertifikate-Markt' simuliert wird".

Auswirkungen auf Heizkosten und Wohnkosten

Die FPÖ-Vertreter betonten, dass es damit "keine planbaren CO2-Kosten mehr geben wird, sondern ein System, das auch starke Preisschwankungen zulässt und insbesondere bei Erdgas und Heizöl zu deutlich höheren und schwankenden Kosten führen kann." Diese Unsicherheit werde "in die Wohnkosten eingepreist werden" und sei ein weiterer Inflationstreiber.

  • Ab 2028 müssten Eigentümer fossiler Heizsysteme mit dauerhaft höheren Betriebskosten rechnen.
  • Dies könne sich "unmittelbar auf Wohnkosten und Nebenkostenabrechnungen auswirken".
  • Viele Haushalte hätten zuvor Investitionen getätigt, weil sie faktisch dazu gedrängt worden seien, sich an öffentliche Erdgasnetze anzuschließen; diese Entscheidungen würden nun durch den EU-weiten Zertifikatehandel belastet.

Politische Kritik an ÖVP und EU-Maßnahmen

Die FPÖ führt das EU-ETS-II-System auf das EU-"Fit for 55"-Paket zurück und weist darauf hin, dass die damalige ÖVP-geführte Bundesregierung unter Bundeskanzler Nehammer diesem Paket für Österreich zugestimmt habe. Hammerl sagte: "Der EU-Kommission und der ÖVP ist die CO2-Vermeidung offensichtlich wichtiger als leistbare Energie und leistbares Wohnen."

Kolm und Hammerl kritisierten außerdem, dass "ÖVP, SPÖ, NEOS und Grüne diesen Kurs widerspruchslos mit[tragen]" und nannten weitere Entwicklungen wie Chatkontrolle, digitalen Euro und Vermögensregister im Zusammenhang mit einer zunehmenden Belastungswelle auf der Energierechnung.

Quelle: Freiheitlicher Parlamentsklub - FPÖ / OTS (Originalmeldung, 28. Mai 2026). Originaltext: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20260528_OTS0066/fpoe-kolmhammerl-eu-zertifikatehandel-macht-heizen-zum-unkalkulierbaren-kostenrisiko

Kontakt: Freiheitlicher Parlamentsklub, Telefon: 01/40110-7012, E-Mail: [email protected]

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