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ESC als Zeitgeschichte: Neue Ausstellung im hdgö startet

26. März 2026
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Eine Schallplatte von Udo Jürgens, Conchita Wursts glitzerndes Siegeskleid und ein Diorama, das ORF-Moderator Philipp Hansa und die Punktevergabe thematisiert – ab 26. März 2026 zeigt das Haus der Geschichte Österreich (hdgö) in Wien, wie der Eurovision Song Contest als Spiegel gesellschaftlicher Entwicklungen fungiert.

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Eine Schallplatte von Udo Jürgens, Conchita Wursts glitzerndes Siegeskleid und ein Diorama, das zeigt, wie ORF-Moderator Philipp Hansa die Punktevergabe thematisiert – ab 26. März 2026 zeigt das Haus der Geschichte Österreich (hdgö) in Wien, wie der Eurovision Song Contest weit mehr ist als nur ein Musikwettbewerb. Die Objektpräsentation "Unstoppable! Eurovision Song Contest Highlights im Museum" macht sichtbar, wie eng Popkultur, Gesellschaft und Politik miteinander verknüpft sind.

Eurovision Song Contest: Mehr als nur Musik

Seit 1956 treten Musiker*innen aus Mitgliedsländern der Europäischen Rundfunkunion (EBU) gegeneinander an. Die Reichweite des Wettbewerbs ist enorm: 2025 verfolgten weltweit 166 Millionen Menschen die Show. Das hdgö beleuchtet den Wettbewerb als Bühne für zeithistorisches Geschehen, auf der gesellschaftliche Veränderungen sichtbar und verhandelbar werden.

Österreichs ESC-Geschichte: Objekte und Momente

Die Objektpräsentation konzentriert sich besonders auf österreichische ESC-Momente. Zu sehen ist etwa die Schallplatte von Udo Jürgens' "Merci, Chérie" und Fotografien des Grand Prix de la Chanson von 1967, der nach Jürgens' Sieg in der Wiener Hofburg stattfand. Auch die Vitrine zu Conchita Wurst, deren Kleid seit 2018 im hdgö zu sehen ist, ist Teil der Präsentation. Zu den jüngsten Exponaten zählen das Bühnenbild zu „Wasted Love“ von JJ aus dem vergangenen Jahr und ein Diorama, das zeigt, wie ORF-Moderator Philipp Hansa die Punktevergabe seit 2019 thematisiert.

Conchita Wurst in der Präsentation

Die Ausstellung zeigt unter anderem das Kleid von Conchita Wurst, das seit 2018 zum Bestand des hdgö gehört. Ihr Satz "We are unity and we are unstoppable!" nach dem Sieg 2014 wird in der Kommunikation der Ausstellung aufgegriffen.

Web-Ausstellung: Protest, Skandale, Politik. 70 Jahre ESC

Begleitend zur Objektpräsentation startet die Web-Ausstellung "Protest, Skandale, Politik. 70 Jahre Eurovision Song Contest". Über 40 Momente aus sieben Jahrzehnten machen Mechanismen sichtbar, wie der ESC sowohl verbindet als auch gesellschaftliche Konflikte spiegelt. Mehr Informationen hier.

Als nächstes am Programm: In den Osterferien lädt die kostenlose ESC-Bastelstation Deine Stimme, deine Bühne von 30. März bis 2. April (jeweils 13–16 Uhr) junge Besucher*innen dazu ein, eigene Song-Contest-Bühnen zu gestalten. Das Museum hat in den Ferien auch an den ansonsten geschlossenen Montagen (30. März und 6. April) geöffnet.

Der gesamte Pressetext und Pressebilder: https://hdgoe.at/presse-unstoppable

Schlagworte

#Eurovision Song Contest#Kunst & Kultur#Musik#Museen#Gesellschaft#LGBTIQ+

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