Am Morgen des 13. Januar 2026 meldete der Straßendienst des Landes Niederösterreich nahezu im gesamten Gebiet eisglatte und schneeglatte Fahrbahnen. Der gefrierende Regen führte zu gefährlichen Bedingungen, die sofortige Räum- und Streueinsätze erforderten. Diese Wetterlage betrifft nicht nur den Ve
Am Morgen des 13. Januar 2026 meldete der Straßendienst des Landes Niederösterreich nahezu im gesamten Gebiet eisglatte und schneeglatte Fahrbahnen. Der gefrierende Regen führte zu gefährlichen Bedingungen, die sofortige Räum- und Streueinsätze erforderten. Diese Wetterlage betrifft nicht nur den Verkehr, sondern hat auch weitreichende Auswirkungen auf die lokale Bevölkerung und Wirtschaft.
Gefrierender Regen entsteht, wenn Regen bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt auf kalte Oberflächen trifft und sofort gefriert. Dies führt zu einer dünnen, aber sehr glatten Eisschicht, die oft unsichtbar ist und daher besonders gefährlich. Diese Wetterphänomene sind in Österreich nicht ungewöhnlich, insbesondere in den Wintermonaten, wenn die Temperaturen stark schwanken.
In Niederösterreich wurden zahlreiche Straßen als besonders gefährlich eingestuft. Die Kettenpflicht für Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen betrifft mehrere wichtige Verkehrswege, darunter die B18, B20 und B21. Diese Maßnahmen sind notwendig, um die Sicherheit auf den Straßen zu gewährleisten und Unfälle zu vermeiden.
Historisch gesehen sind Winter mit extremen Wetterbedingungen in Österreich keine Seltenheit. In den letzten Jahrzehnten haben sich jedoch die Häufigkeit und Intensität solcher Ereignisse verändert. Während in den 1980er Jahren Schneefälle dominanter waren, hat der Klimawandel zu einer Zunahme von gefrierendem Regen geführt. Im Vergleich zu Deutschland und der Schweiz, wo ähnliche klimatische Bedingungen herrschen, hat Österreich spezifische Herausforderungen aufgrund seiner topografischen Vielfalt.
Die eisglatten Straßen haben direkte Auswirkungen auf das tägliche Leben der Bürger. Pendler müssen mit erheblichen Verzögerungen rechnen, und die Unfallgefahr steigt signifikant. Ein Beispiel ist der Vorfall auf der B21, wo es aufgrund der Glätte zu mehreren Auffahrunfällen kam. Solche Ereignisse belasten nicht nur die Betroffenen, sondern auch die Rettungsdienste und das Gesundheitssystem.
Die Temperaturen in Niederösterreich schwankten am Morgen zwischen -6 Grad Celsius in Bruck an der Leitha und +5 Grad Celsius in Gaming. Diese Unterschiede verdeutlichen die Herausforderung für den Straßendienst, der auf unterschiedliche Bedingungen reagieren muss. Die Neuschneemengen variierten ebenfalls stark, mit bis zu 15 Zentimetern im Industrieviertel.
Experten prognostizieren, dass solche Wetterereignisse in den kommenden Jahren zunehmen könnten. Dies erfordert nicht nur eine Anpassung der Infrastruktur, sondern auch eine verstärkte Aufklärung der Bevölkerung. Der Straßendienst plant, seine Kapazitäten zu erweitern, um schneller auf plötzliche Wetteränderungen reagieren zu können.
Die aktuelle Wetterlage in Niederösterreich zeigt, wie wichtig es ist, auf extreme Wetterbedingungen vorbereitet zu sein. Bürger werden aufgefordert, sich regelmäßig über die Straßenverhältnisse zu informieren und Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Weitere Informationen und aktuelle Updates sind beim Amt der NÖ Landesregierung erhältlich.