Am Freitagabend ereignete sich ein dramatischer Vorfall auf der A10 in Salzburg, als ein Lkw beim Portal des Brentenbergtunnels in Brand geriet. Die schnelle Reaktion der ASFINAG und die bereits durchgeführten Sicherheitsmaßnahmen verhinderten Schlimmeres. Ab Samstag, dem 17. Januar 2026, wird der T
Am Freitagabend ereignete sich ein dramatischer Vorfall auf der A10 in Salzburg, als ein Lkw beim Portal des Brentenbergtunnels in Brand geriet. Die schnelle Reaktion der ASFINAG und die bereits durchgeführten Sicherheitsmaßnahmen verhinderten Schlimmeres. Ab Samstag, dem 17. Januar 2026, wird der Tunnel wieder zweispurig freigegeben, wie ASFINAG heute bekanntgab.
Der Unfall, der sich am Freitagabend ereignete, führte zu umfangreichen Schäden am Tunnelportal. Der betroffene Lkw geriet aus bisher ungeklärter Ursache in Brand, was eine sofortige Sperrung des Tunnels nach sich zog. Die ASFINAG begann umgehend mit der Schadensbegutachtung und den ersten Reparaturarbeiten. Interne Experten und externe Gutachter überprüften die Statik und den Bauwerkszustand. Die Tunnelwand wurde von Brandspuren befreit und Bohrkerne entnommen, um die Bausubstanz zu prüfen.
Die Sicherheit in österreichischen Tunneln hat sich über die Jahre stark entwickelt. Bereits in den 1990er Jahren wurden erste umfassende Sicherheitskonzepte eingeführt. Die tragischen Tunnelbrände in Kaprun und Mont Blanc führten zu einer europaweiten Verschärfung der Sicherheitsvorschriften. In Österreich wurden daraufhin zahlreiche Tunnel mit modernen Sicherheitssystemen ausgestattet, wie etwa Löschwasserleitungen und Notausgänge.
Im Vergleich zu Deutschland und der Schweiz hat Österreich in den letzten Jahren stark in die Tunnelinfrastruktur investiert. Während die Schweiz mit dem Gotthard-Basistunnel eines der modernsten Tunnelbauwerke Europas besitzt, hat Deutschland in den letzten Jahren ebenfalls stark in die Modernisierung seiner Tunnel investiert. Österreich steht diesen Entwicklungen in nichts nach und hat mit Projekten wie der Tunnelsanierung auf der A10 ein klares Zeichen gesetzt.
Die Sperrung des Brentenbergtunnels hatte erhebliche Auswirkungen auf den Verkehr in Salzburg. Die Salzachtalstraße verzeichnete während der Sperrzeit eine 300-prozentige Zunahme des Verkehrsaufkommens. Für die Anrainer bedeutete dies eine erhebliche Lärmbelastung und längere Fahrzeiten. Die schnelle Wiedereröffnung des Tunnels ist daher eine Erleichterung für die Region.
Die ASFINAG beziffert die Länge des beschädigten Tunnelbereichs auf rund 100 Meter. Die Instandsetzungsarbeiten werden parallel zur bereits geplanten Sanierung des Freilandbereichs durchgeführt. Diese Maßnahmen sollen bis zum Sommerreiseverkehr abgeschlossen sein.
Langfristig plant die ASFINAG weitere Investitionen in die Tunnelsicherheit. Die Erneuerung der Tunnelkette auf der A10 ist bereits in vollem Gange. Zukünftige Projekte werden sich verstärkt auf die Digitalisierung und Automatisierung der Überwachungssysteme konzentrieren, um noch schneller auf Vorfälle reagieren zu können.
Die schnelle Reaktion und die umfassenden Sicherheitsmaßnahmen der ASFINAG haben gezeigt, wie wichtig eine gut gewartete Infrastruktur ist. Die Wiedereröffnung des Brentenbergtunnels ist ein wichtiger Schritt zur Entlastung der Region. Bleibt zu hoffen, dass die geplanten Maßnahmen zur weiteren Verbesserung der Verkehrssicherheit beitragen werden. Was denken Sie, welche Maßnahmen sollten als nächstes ergriffen werden?