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APG: EU-Förderzusage von 1,0215 Mio. Euro für Netzausbauprojekt Westtirol – Zell/Ziller

CEF Energy unterstützt Planungs- und Testarbeiten des APG-Vorhabens im Rahmen eines 14-Projekt-Fördercalls mit rund 650 Mio. Euro

8. Juni 2026
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Die Europäische Kommission hat der Austrian Power Grid AG eine CEF-Förderzusage über 1,0215 Mio. Euro für vorbereitende Planungs- und Testarbeiten am Vorhaben Westtirol – Zell/Ziller gewährt. Das Vorprojekt soll nach Angaben der APG bis Mai 2029 abgeschlossen werden.

Die Europäische Kommission hat dem Netzausbauvorhaben Westtirol – Zell/Ziller der Austrian Power Grid AG (APG) eine Förderzusage aus dem aktuellen CEF-Energy-Fördercall in der Höhe von 1,0215 Millionen Euro erteilt. Gemäß der APG-Aussendung ist die Förderung als Zuschuss für Planungs- und Testarbeiten („Grant for Studies") ausgewiesen und soll die weitere Konkretisierung des Vorhabens unterstützen.

Die APG führt in der Mitteilung aus, dass der CEF-Energy-Fördercall insgesamt rund 650 Millionen Euro in 14 grenzüberschreitende Energieinfrastrukturprojekte der Europäischen Kommission einbindet. APG nennt für das bereits laufende Vorprojekt einen geplanten Abschlusstermin: Der Abschluss des Vorprojekts ist für Mai 2029 vorgesehen.

CEF-Energy-Förderzusage: 1,0215 Millionen Euro für Westtirol – Zell/Ziller

Die zugesagte CEF-Förderung in Höhe von 1,0215 Millionen Euro ist laut APG ein direkter Zuschuss für Studienphasen und ist dementsprechend als „Grant for Studies“ klassifiziert. Die APG beschreibt die Förderung als Unterstützung der vorbereitenden Planungs- und Testarbeiten, die zur weiteren Konkretisierung und Umsetzung des Vorhabens dienen sollen.

In der Aussendung weist APG darauf hin, dass die Maßnahme Teil eines größeren Förderpakets der Europäischen Kommission ist, mit dem insgesamt 14 grenzüberschreitende Projekte adressiert werden. Die Einordnung als Zuschuss für Planungs- und Testarbeiten signalisiert nach APG-Angaben den speziellen Fokus der Förderung auf Vorbereitungs- und Prüfphasen des Projekts.

Das Projekt Westtirol – Zell/Ziller im Überblick

Nach Angaben der APG umfasst das Vorhaben die Aufrüstung einer bestehenden 220-kV-Leitung auf ein Leiterseil mit Karbonkern sowie die Errichtung eines zusätzlichen 220/380-kV-Transformators. APG nennt die Verwendung von Karbonseilen explizit als innovativen Ansatz innerhalb des Projekts und betont, dass dieser Ansatz zur Erhöhung der Übertragungskapazität des Netzes beitragen soll.

Die Förderzusage betrifft die vorbereitenden Planungs- und Testarbeiten für dieses technische Vorhaben. APG gibt an, dass der Abschluss des bereits laufenden Vorprojekts für Mai 2029 geplant ist; die CEF-Zusage begleitet diese Vorprojektphase, wie in der Aussendung dargelegt.

APG-Netzentwicklungsplan und Investitionsrahmen

APG stellt das Netzausbauvorhaben Westtirol – Zell/Ziller als Teil des eigenen Netzentwicklungsplans dar. Laut der Aussendung sieht dieser Plan Investitionen in der Höhe von rund 9 Milliarden Euro in den Um- und Ausbau des Netzes über die kommenden zehn Jahre vor.

In der Unternehmensdarstellung führt APG zusätzliche Kennzahlen an: Das Höchstspannungsnetz erstrecke sich auf einer Trassenlänge von etwa 3.500 Kilometern und werde von einem Team von rund 1.000 Spezialistinnen und Spezialisten betrieben. APG benennt ferner, dass rund 67 Umspannwerke in ganz Österreich vorhanden seien und ein Großteil dieser Umspannwerke über eine Steuerzentrale in Wien remote betrieben werde. Für 2026 nennt APG Investitionen in Höhe von 680 Millionen Euro und verweist auf einen mehrjährigen Investitionspfad bis 2034 mit einem Gesamtvolumen von ungefähr 9 Milliarden Euro.

Beitrag zum integrierten EU-Strommarkt und PCI-Einordnung

APG betont in der Aussendung die europäische Dimension des Vorhabens: Aufgrund der zentralen Lage des österreichischen Höchstspannungsnetzes werde Strom aus ganz Europa transportiert, womit APG-Projekte eine Bedeutung über Österreich hinaus beanspruchen. Die APG-Aussendung führt daher aus, dass ihre Netzausbauvorhaben für die Vernetzung ins europäische Ausland von Bedeutung seien.

Das Vorhaben „Internal line between Westtirol – Zell/Ziller (AT)“ ist nach APG-Angaben als Project of Common Interest (PCI 2.1.3) im TENE-Rahmen verankert und Teil des Korridors „North-South electricity interconnections in Central Eastern and South Eastern Europe", Cluster „Austria – Germany“. Diese Einordnung ist in der Aussendung aufgeführt und dient der Verortung des Projekts innerhalb europäischer Planungsstrukturen.

Begriffe und Zusammenhänge erklärt

CEF Energy: Die Aussendung nennt den CEF-Energy-Fördercall der Europäischen Kommission, aus dem die Förderzusage stammt. APG führt an, dass im betreffenden Fördercall insgesamt rund 650 Millionen Euro für 14 grenzüberschreitende Energieinfrastrukturprojekte zur Verfügung gestellt werden; die Förderung für Westtirol – Zell/Ziller ist dort als Zuschuss für Studien vermerkt.

Project of Common Interest (PCI): APG beschreibt das Vorhaben als PCI 2.1.3 im europäischen TENE-Rahmen und ordnet es dem Korridor „North-South electricity interconnections in Central Eastern and South Eastern Europe", Cluster „Austria – Germany" zu. In der Aussendung wird diese Klassifizierung zur Einbindung in die übergeordneten europäischen Korridore genannt.

Leiterseil mit Karbonkern: In der Mitteilung wird ausgeführt, dass die bestehende 220-kV-Leitung auf ein Leiterseil mit Karbonkern aufgerüstet werden soll. APG nennt dieses technische Detail als „innovativen Ansatz“ innerhalb des Projekts und verbindet die Maßnahme mit der Absicht, die Übertragungskapazität zu erhöhen.

220-kV/380-kV-Transformator: Teil des Vorhabens ist laut APG die Errichtung eines zusätzlichen 220/380-kV-Transformators. In der Aussendung wird der Transformator als Bestandteil der technischen Ausgestaltung des Vorhabens benannt, ohne dass weitere technische Spezifikationen in der Mitteilung enthalten sind.

Grant for Studies: Die zugesagte CEF-Förderung ist in der Aussendung als Zuschuss für Planungs- und Testarbeiten bezeichnet. APG verwendet den Begriff „Grant for Studies“, um den Förderzweck zu beschreiben; damit ist nach APG-Angaben die Unterstützung von Studien- und Prüfphasen gemeint.

Welche Bedeutung die CEF-Zusage für die Vorprojektphase hat

Die CEF-Zusage ist laut APG als Zuschuss für Planungs- und Testarbeiten ausgestaltet und begleitet die vorbereitende Phase des Vorhabens. APG stellt in der Aussendung heraus, dass die Förderung die weitere Konkretisierung und Umsetzung des Vorhabens unterstützen soll.

APG betont zudem in der Mitteilung die Rolle europäischer Förderinstrumente: Die EU-Kofinanzierung werde als ein wichtiger Hebel genannt, um den Netzausbau voranzutreiben. Konkret nennt APG die Förderzusage in diesem Kontext als Unterstützung für die laufenden Vorprojektarbeiten bis zum geplanten Abschluss im Mai 2029.

FAQ zur Förderzusage

Wie hoch ist die EU-Förderzusage für das Projekt?
Laut APG hat die Europäische Kommission eine CEF-Energie-Förderzusage in Höhe von 1,0215 Millionen Euro für das Vorhaben Westtirol – Zell/Ziller erteilt. Die Summe ist in der Aussendung als Zuschuss für Planungs- und Testarbeiten („Grant for Studies") ausgewiesen und Teil des aktuellen CEF-Energy-Fördercalls.

Wofür genau wird die Förderung verwendet?
APG beschreibt die Förderung als Zuschuss für Planungs- und Testarbeiten und verwendet dafür die Bezeichnung „Grant for Studies“. In der Aussendung wird erläutert, dass der Zuschuss die vorbereitenden Studien- und Prüfphasen des Vorhabens unterstützen soll; weitergehende Detailangaben zu einzelnen Projektetappen sind in der Mitteilung nicht enthalten.

Welche technischen Maßnahmen umfasst das Vorhaben?
Die APG-Aussendung nennt die Aufrüstung der bestehenden 220-kV-Leitung auf ein Leiterseil mit Karbonkern sowie die Errichtung eines zusätzlichen 220/380-kV-Transformators als zentrale Maßnahmen des Vorhabens. APG bezeichnet die Verwendung von Karbonseilen als innovativen Ansatz; detaillierte technische Spezifikationen werden in der Mitteilung nicht weiter ausgeführt.

Wie ist das Projekt in den EU-Kontext eingebunden?
APG führt an, dass das Vorhaben als Project of Common Interest (PCI 2.1.3) im TENE-Rahmen verankert ist und dem Korridor „North-South electricity interconnections in Central Eastern and South Eastern Europe", Cluster „Austria – Germany" zugeordnet wird. Diese Einordnung ist in der Aussendung aufgeführt und dient der Verortung innerhalb europäischer Planungen.

Welcher Zeitrahmen ist für das Vorprojekt genannt?
Die APG-Aussendung nennt den Abschluss des bereits laufenden Vorprojekts für Mai 2029. Die Förderzusage bezieht sich auf vorbereitende Planungs- und Testarbeiten innerhalb dieses Vorprojektzeitraums, wie in der Mitteilung angegeben.

Wie ordnet APG das Vorhaben im eigenen Netzentwicklungsplan ein?
APG beschreibt das Netzausbauvorhaben Westtirol – Zell/Ziller als Bestandteil des APG-Netzentwicklungsplans und verweist auf einen Investitionsrahmen von rund 9 Milliarden Euro für den Um- und Ausbau des Netzes in den kommenden zehn Jahren. In der Aussendung werden zudem operative Kennzahlen des Unternehmens genannt, darunter Trassenlänge, Anzahl der Umspannwerke und das geplante Investitionsvolumen für 2026.

Quellen und Kontakt

Quelle: Austrian Power Grid AG (Presseaussendung).

Kontakt APG: Mag. Christoph Schuh, Leitung Corporate Communications & Reputation, Management/Unternehmenssprecher. Telefon: +43 50 320 56230. E-Mail: christoph.schuh [at] apg.at. Website: https://www.apg.at

Schlagworte

#Netzausbau Westtirol – Zell/Ziller#APG#CEF Energy#EU-Förderung#Strominfrastruktur#Bild#Strom#Energiemarkt

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