SPÖ-Jugendsprecher Stich sieht politischen Handlungsbedarf
Laut aktueller Ö3-Jugendstudie beschäftigen Geldsorgen und leistbares Wohnen junge Menschen am meisten. SPÖ fordert entschlossenes Handeln.
Die heute veröffentlichte Ö3-Jugendstudie 2026 zeigt deutlich die Hauptsorgen junger Menschen in Österreich auf: 40 Prozent beschäftigt die Sorge, genug Geld zu haben, während 31 Prozent das Thema leistbares Wohnen umtreibt.
SPÖ-Jugendsprecher Paul Stich interpretiert diese Zahlen als eindeutigen politischen Auftrag: "Wenn junge Menschen sich fragen müssen, ob sich das Leben noch ausgeht oder ob sie sich eine eigene Wohnung leisten können, dann braucht es entschlossenes politisches Handeln. Unser Auftrag als SPÖ ist es, Ordnung zu schaffen, Sicherheit zu geben und das Leben wieder leistbar zu machen."
Trotz der Sorgen zeige die Studie aber auch positive Aspekte: "Trotz jahrelanger Krisen, Teuerung und großer Unsicherheiten hat die Mehrheit der jungen Menschen ihren Optimismus nicht verloren. Sie glauben an sich selbst und daran, ihre Zukunft gestalten zu können", so Stich.
Stich verwies auf die schwierige Ausgangslage der Bundesregierung: "Wir haben ein massives Budgetproblem von der Vorgängerregierung übernommen, dazu kommen internationale Unsicherheiten und neue Krisenherde." Dennoch setze man konkrete Maßnahmen: Mietpreisstopp und Mietpreisbremse, Maßnahmen gegen die Teuerung, Einsatz für leistbare Lebensmittel und eine Spritpreisbremse.
"Junge Menschen wollen keine Ausreden, sondern Perspektiven. Wer arbeitet, lernt oder eine Ausbildung macht, muss sich das Leben leisten können", betonte der SPÖ-Jugendsprecher abschließend.