Denkmalgeschützte Kirche wird zu Ort für Hilfe und Begegnung
Am 9. April präsentieren Caritas und Erzdiözese Wien ein österreichweites Pilotprojekt: Das Kirchenschiff verbindet spirituellen Raum mit konkreten Hilfsangeboten.
Ein Konzept nimmt in Wien Gestalt an: Das "Kirchenschiff" der Caritas und der Erzdiözese Wien wird am 9. April als österreichweites Pilotprojekt eröffnet. In einer denkmalgeschützten Kirche in der Siebenbrunnenfeldgasse entsteht ein Ort, der spirituellen Raum mit konkreten Hilfsangeboten verbindet.
"Das Kirchenschiff ist Hafen und Anlegestelle zugleich – für Menschen aus der Nachbarschaft und darüber hinaus, für alle, die Hilfe und Unterstützung brauchen, und für jene, die Stille und Spiritualität suchen", erklärt Caritasdirektor Klaus Schwertner.
Auf einer Fläche von rund 1.100 Quadratmetern werden Caritas-Projekte und kirchliche Angebote unter einem Dach vereint. Die denkmalgeschützte Kirche bleibt weiterhin als spiritueller Raum erhalten und wird um Bereiche für konkrete Hilfsangebote, Begegnung und Nachbarschaft erweitert.
Das Kirchenschiff bietet unter anderem eine neue Lebensmittel- und Kleiderausgabe sowie Bildungs- und Beratungsangebote wie Sozialberatung oder Deutschkurse. Eine Seelsorgerin begleitet die Menschen vor Ort, und kirchliche Angebote – etwa die wöchentliche Messe – behalten ihren Platz.
Medientermin Eröffnung „Kirchenschiff“: Mit Statements von Bürgermeister Michael Ludwig, Erzbischof Josef Grünwidl, Doris Schmidauer, Caritasdirektor Klaus Schwertner, Propst Anton Höslinger und Vertreter*innen des BMLUK. Wann: 9.4., 10 Uhr. Wo: Siebenbrunnenfeldgasse 22-24, 1050 Wien.
Um Anmeldung wird gebeten unter [email protected].