Personas und Tonalität
Personas helfen Agenturen, Mandantenstimmen kontrolliert zu dokumentieren und KI-gestützte Entwürfe an Tonalität, Ansprache und Sprachregeln anzulehnen.
Kurzdefinition
Eine Persona ist ein explizit gepflegtes Stilprofil pro Mandant. Sie speichert Name, Beschreibung, Ton, Ansprache, Satzlänge, Fachsprache, gewünschte Begriffe und Wörter, die vermieden werden sollen.
Auf einen Blick
- Scope
- Pro Mandant, agenturgebunden geprüft
- Limits
- Anzahl der Personas pro Mandant ist planabhängig
- Agenten
- MCP kann Mandanten-Persona lesen und persona_id beim Entwurf setzen
Was eine Persona enthält
Personas bilden keine magische Stilübernahme, sondern bewusst gepflegte Regeln für konsistentere KI- und Redaktionsarbeit.
Name und Beschreibung
Teams benennen das Profil und halten fest, für welche Kommunikationssituation oder Mandantenstimme es gedacht ist.
Ton und Ansprache
Pressefeuer unterstützt formale, lockere, Corporate- und Startup-Tonalität sowie Sie- oder Du-Ansprache.
Satzlänge und Fachsprache
Kurze, mittlere oder lange Sätze und Branchenjargon lassen sich bewusst steuern.
Keywords und Vermeidungswörter
Gewünschte Begriffe und Wörter, die nicht verwendet werden sollen, werden strukturiert gespeichert.
Workflow-Nutzung
Mandantenbezogene Verwaltung
Personas werden nur für Mandanten derselben Agentur gelesen, erstellt, geändert oder gelöscht.
Planlimits
Pressefeuer prüft beim Erstellen das Persona-Limit des aktiven Plans pro Mandant.
PM-Zuordnung
Pressemitteilungen können eine Persona referenzieren; im Detail wird die zugeordnete Persona angezeigt.
MCP-Agenten
Agenten können die Persona eines Mandanten abfragen und beim Erstellen eines Entwurfs eine passende persona_id setzen.
Agenten- und KI-Grenzen
- MCP `get_client_persona` gibt nur Personas aus dem authentifizierten Agenturkontext zurück.
- MCP `create_draft` akzeptiert eine persona_id nur, wenn sie zum gewählten Mandanten gehört.
- Training-Dokumente werden als URLs gespeichert, aber daraus folgt kein automatisch belegter Lern- oder Importprozess.
- Personas verbessern die Prompt- und Redaktionsgrundlage, garantieren aber keinen perfekt identischen Schreibstil.
Marketing-Guardrails
- Personas als explizite Stilprofile beschreiben, nicht als automatisches Voice-Cloning.
- Keine automatische Analyse historischer Texte behaupten, solange der konkrete Import- oder Lernpfad nicht dokumentiert ist.
- Die Anzahl der Personas nicht als unbegrenzt darstellen; die Grenze hängt vom Plan ab.
- Personas nicht mit Rückfragekontakten verwechseln: Kontakte liefern Pressekontakt-Daten, Personas liefern Tonalitätsregeln.
Die stärkste öffentliche Formulierung ist `Tonalität pro Mandant dokumentieren und konsistenter anwenden`, nicht `Pressefeuer lernt automatisch jede Markenstimme`.