Am 27. November 2025 wurde in Wien ein bedeutender Meilenstein für den Journalismus gefeiert. Die Wiener Stadtwerke verliehen zum 16. Mal den renommierten Infrastruktur-Journalismuspreis WINFRA. In einer feierlichen Zeremonie im Infocenter U2xU5 wurden herausragende Beiträge ausgezeichnet, die sich
Am 27. November 2025 wurde in Wien ein bedeutender Meilenstein für den Journalismus gefeiert. Die Wiener Stadtwerke verliehen zum 16. Mal den renommierten Infrastruktur-Journalismuspreis WINFRA. In einer feierlichen Zeremonie im Infocenter U2xU5 wurden herausragende Beiträge ausgezeichnet, die sich durch ihre faktenbasierte und gesellschaftlich relevante Aufbereitung von Infrastrukturthemen auszeichnen. Die Veranstaltung, moderiert von Claudia Reiterer, zog zahlreiche Gäste an und unterstrich die Bedeutung von Qualitätsjournalismus in einer sich wandelnden Stadt.
Der WINFRA-Preis, benannt nach der Wiener Infrastruktur, ist mehr als nur eine Anerkennung journalistischer Exzellenz. Er reflektiert die sich verändernde Medienlandschaft und die wachsende Bedeutung von Infrastrukturberichterstattung in Zeiten von Fake News. Seit seiner Einführung hat sich der Preis zu einem Symbol für fundierte und verständliche Berichterstattung entwickelt. Die Wiener Stadtwerke, als größter kommunaler Infrastrukturdienstleister Österreichs, unterstreichen mit diesem Preis ihre Rolle als Hüter einer verlässlichen und nachhaltigen urbanen Entwicklung.
Diese Beiträge zeigen, wie unterschiedlich und innovativ journalistische Ansätze sein können, um komplexe Themen einem breiten Publikum zugänglich zu machen.
Die Geschichte des WINFRA-Preises ist eng mit der Entwicklung der Wiener Stadtwerke und ihrer Rolle als Infrastrukturdienstleister verbunden. Seit der Gründung der Stadtwerke im Jahr 1949 hat sich Wien von einer kriegsgebeutelten Stadt zu einer modernen Metropole entwickelt. In dieser Zeit hat sich auch die Medienlandschaft drastisch verändert – von den frühen Tagen des Rundfunks bis hin zur digitalen Revolution. Der Vergleich mit ähnlichen Preisen in Deutschland und der Schweiz zeigt, dass der WINFRA-Preis in seiner Fokussierung auf Infrastrukturthemen einzigartig ist. Während andere Preise oft breitere Kategorien abdecken, bietet der WINFRA eine spezialisierte Plattform für Journalisten, die sich mit den technischen und gesellschaftlichen Aspekten der städtischen Infrastruktur auseinandersetzen.
Die ausgezeichneten Beiträge haben direkte Auswirkungen auf die Bürger Wiens. Sie bieten nicht nur Informationen, sondern auch Orientierung in einer komplexen Welt. Ein Beispiel ist der Beitrag von David Kotrba, der die Gründe für steigende Gas-Netzgebühren verständlich macht. Solche Informationen sind essenziell, um das Vertrauen der Bürger in die städtische Verwaltung und Infrastruktur aufrechtzuerhalten. Der Podcast von Matthias Lang und Birgit Pointner hingegen sensibilisiert für die Herausforderungen des Klimawandels und zeigt, wie urbane Räume nachhaltig gestaltet werden können.
Mit über 80 Einreichungen in diesem Jahr zeigt der WINFRA die Vielfalt und das Interesse an Infrastrukturthemen. Die Preisträger erhalten jeweils 4.000 Euro, was den Preis auch finanziell attraktiv macht. Die Wiener Stadtwerke, mit ihren 18.000 Mitarbeitern, sind ein bedeutender Wirtschaftsmotor in der Region und unterstützen mit dem WINFRA die journalistische Auseinandersetzung mit Themen, die für die Lebensqualität in der Stadt entscheidend sind.
Die Zukunft des WINFRA-Preises und der Infrastrukturberichterstattung in Wien ist vielversprechend. In einer Zeit, in der Städte weltweit mit den Herausforderungen des Klimawandels, der Digitalisierung und der Urbanisierung konfrontiert sind, wird der Bedarf an fundierter Berichterstattung weiter steigen. Der WINFRA wird weiterhin eine Plattform bieten, um diese Themen in den öffentlichen Diskurs zu bringen und die Bevölkerung zu informieren und zu sensibilisieren.
Die Wiener Stadtwerke und der WINFRA-Preis sind Beispiele dafür, wie Unternehmen und Journalismus zusammenarbeiten können, um eine informierte und engagierte Bürgerschaft zu fördern. In den kommenden Jahren wird es spannend sein zu beobachten, wie sich die Themen und die Art der Berichterstattung weiterentwickeln werden.