Von Ludwig Hirsch-Hommage bis zu klassischen Konzerten
Das Land Niederösterreich bietet Ende Februar und Anfang März ein abwechslungsreiches Musikprogramm von Jazz bis Klassik.
Niederösterreich präsentiert sich Ende Februar und Anfang März 2020 als wahre Konzertlandschaft mit einem vielfältigen Musikprogramm. Von einer emotionalen Hommage an Ludwig Hirsch bis hin zu klassischen Aufführungen des Tonkünstler-Orchesters reicht das breite Spektrum, das Musikliebhabern in verschiedenen Städten und Gemeinden geboten wird.
Den Auftakt macht am Donnerstag, 26. Februar, eine besondere Veranstaltung im Alten Depot in Mistelbach. Michael Jedlicka und seine Band gestalten ab 19.30 Uhr eine Hommage an Ludwig Hirsch zum 80. Geburtstag des 2011 verstorbenen Liedermachers und Schauspielers. Die Veranstaltung würdigt das künstlerische Erbe eines der prägendsten österreichischen Liedermacher, dessen melancholische und zugleich humorvolle Texte Generationen von Musikfans berührt haben.
Ebenfalls am 26. Februar findet im Theater am Steg in Baden das Jazz Café Project statt. Philippine Duchateau und Peter Natterer präsentieren ab 19 Uhr eine Mischung aus Eigenkompositionen, Jazz-Standards und Stücken aus der Gypsy-Tradition. Der Eintritt erfolgt gegen freie Spende, was den niederschwelligen Zugang zur Jazzmusik unterstreicht.
Ein internationales Flair bringt das Akkordeonfestival Wien nach Niederösterreich. Am Freitag, 27. Februar, gastiert das Festival ab 19.30 Uhr in der Vereinsmeierei im Gasthaus Mayer in Rekawinkel. Unter dem Titel "Klangpoesie mit Druckluft und Durchzug" präsentieren Künstler aus Spanien, Schottland, Österreich, Sardinien, den Niederlanden und Deutschland ihre Interpretationen zum Themenschwerpunkt "Behind the Scenes".
Musik, die Welten verbindet, bietet Özlem Bulut & Band am Freitag, 27. Februar, in der Bühne im Hof in St. Pölten. Die in Ost-Anatolien aufgewachsene und in Wien zur Opernsängerin ausgebildete Künstlerin vereint ab 19.30 Uhr Jazz, Pop und orientalische Rhythmen zu einem besonderen Klangerlebnis.
Liebhaber klassischer Musik kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich unter der Leitung von Jascha von der Goltz präsentiert gleich zwei Termine. Am Freitag, 27. Februar, widmet sich das Orchester ab 18.30 Uhr im Stadttheater Wiener Neustadt unter dem Motto "Erklärt. Erlebt! - Lieben Sie Brahms" der Symphonie Nr. 4 e-moll op. 98 von Johannes Brahms.
Am Samstag, 28. Februar, folgt im Auditorium von Schloss Grafenegg ab 18.30 Uhr das Konzert "Haydn & Brahms". Auf dem Programm stehen Joseph Haydns Konzert für Violoncello und Orchester C-Dur sowie erneut Brahms' Symphonie Nr. 4. Als Solist am Violoncello wirkt Petar Pejčić mit.
Das Programm berücksichtigt auch junge Zuhörer. Im Cinema Paradiso St. Pölten findet am Samstag, 28. Februar, ab 13.30 und 15 Uhr ein Bilderbuchkino statt. Nicolai Gruninger und Marc Bruckner verwandeln die Kinderbücher "Nur wir alle", "Ray – Die Abenteuer einer wissbegierigen Glühbirne" und "Glitzer für alle" in ein Kinderbuch-Kino-Konzert-Erlebnis für Familien.
Für Nachwuchstalente bietet das Schulkonzert der Lernenden des Fachs Instrumental und Gesang des BORG Scheibbs am Donnerstag, 26. Februar, ab 19 Uhr im Musium Reinsberg eine Plattform. Der Eintritt erfolgt gegen freie Spende.
St. Pöltner Bands stehen am Donnerstag, 26. Februar, um 20 Uhr im Cinema Paradiso St. Pölten im Mittelpunkt. Rubberboots, The Cube und Last entern die Bühne für das Konzert "St. Pölten rockt – Die Sekante".
Im Schloss Kottingbrunn präsentiert die Blau AG am Freitag, 27. Februar, "Wiener Blues", gefolgt von R.ock I.n P.eace am Samstag, 28. Februar, mit einer "Ladies Night", die Aretha Franklin, Amy Winehouse, Tina Turner und anderen Ikonen huldigt. Am Sonntag, 1. März, spannt die Vienna Jukebox mit Susanne Marik, Bettina Soriat und Elsa Schwaiger einen musikalischen Bogen vom Pop über das Wienerlied bis zu den Andrew Sisters.
Birgit Denk & Band machen am Samstag, 28. Februar, im Rahmen ihrer Jubiläumstour in der Kulturwerkstatt Tischlerei Melk Station. Ab 20 Uhr stellen sie alle ihre Alben der vergangenen 25 Jahre auszugsweise vor – eine Retrospektive auf ein Vierteljahrhundert Musikgeschichte.
In der GEA-Akademie in Schrems verbindet Johannes Wohlgenannt am Samstag, 28. Februar, ab 19.30 Uhr in seinem Soloprogramm "Weites Land" Klavierstücke aus "Desktop Complete" mit seiner eigenen Dichtung und Vertonung "Weites Land".
Elvis-Fans kommen in der Waldviertler Kammerbühne in Ottenschlag auf ihre Kosten, wo Reinhard Reiskopf & The Memphis Spirit am Samstag, 28. Februar, ab 19.30 Uhr "Elvis – One Night with the King" präsentieren.
Den Abschluss des vielfältigen Programms bilden die Weinviertler Philharmoniker am Sonntag, 1. März, ab 16 Uhr im Staatzer VAZ – Prof. A. Kornherr Musikerheim. Das Benefizkonzert zugunsten des Lions Clubs Weinviertel Nord verspricht Neujahrskonzert-Vibes mit Werken von Johann Strauss, Carl Michael Ziehrer, Richard Wagner und Antonín Dvořák.
Das Cinema Paradiso Baden bietet am Dienstag, 3. März, ab 20 Uhr mit "Celtic Spring" einen Ausblick auf den kommenden Monat. Will Pound und Marty Barry sowie Sam Mabbett, Heather Cartwright und Madeleine Stewart zelebrieren keltische Musik und stimmen auf den Frühling ein.
Das Ensemble Seitinger&Maierhofer bringt am Freitag, 27. Februar, ab 19.30 Uhr im Haus der Regionen in Krems/Stein unter dem Titel "Hauptsoch die Leut haben was zum redn!" Geschichten aus dem Leben zwischen Jazz, Volksmusik und Pop zu Gehör.
Das niederösterreichische Konzertprogramm Ende Februar und Anfang März 2020 zeigt eindrucksvoll die kulturelle Vielfalt des Bundeslandes. Von intimen Clubkonzerten bis zu großen Orchesteraufführungen, von traditioneller Volksmusik bis zu experimentellen Klängen reicht das Spektrum. Die verschiedenen Veranstaltungsorte – von historischen Schlössern über moderne Kulturzentren bis hin zu gemütlichen Gasthäusern – unterstreichen die dezentrale Kulturlandschaft Niederösterreichs.
Besonders bemerkenswert ist die Bandbreite der Zielgruppen: Während Familienkonzerte und Schulaufführungen junge Menschen ansprechen, finden Liebhaber klassischer Musik ebenso ihr Programm wie Fans von Jazz, Rock oder Weltmusik. Die unterschiedlichen Preismodelle – von freien Spenden bis zu regulären Eintrittspreisen – ermöglichen einen breiten Zugang zur Kultur.
Diese Programmvielfalt macht Niederösterreich zu einem attraktiven Kulturstandort, der sowohl etablierten Künstlern als auch Nachwuchstalenten eine Bühne bietet und verschiedene Musikrichtungen und Generationen zusammenführt.