Assets under Management steigen auf Rekordniveau von 7,4 Milliarden Euro
Trotz geopolitischer Unsicherheiten verzeichnet Union Investment Austria 2025 einen Nettoabsatz von 640 Millionen Euro und gewinnt über 6.000 Neukunden.
Union Investment Austria blickt auf ein äußerst erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Trotz anhaltender geopolitischer Spannungen und volatiler Märkte entwickelte sich 2025 zum zweitbesten Jahr seit Beginn der Kooperation mit den österreichischen Volksbanken im Jahr 2015. Das verwaltete Vermögen kletterte auf ein neues Rekordhoch von 7,4 Milliarden Euro, was einem beachtlichen Anstieg von über zehn Prozent gegenüber den 6,6 Milliarden Euro des Vorjahres entspricht.
Besonders beeindruckend entwickelte sich der Nettoabsatz, der um rund 50 Prozent von 431 Millionen Euro auf 640 Millionen Euro anstieg. Damit rangiert 2025 nach 2021 als das erfolgreichste Jahr in der zehnjährigen Kooperationsgeschichte zwischen Union Investment und den österreichischen Volksbanken. Diese Leistung ist umso bemerkenswerter, wenn man die Rahmenbedingungen betrachtet.
Während 2021 noch eine Nullzinsphase herrschte und die Kapitalmärkte den Anlegern vielfach zweistellige Zuwächse bescherten, war das vergangene Jahr von hoher Volatilität geprägt. Zusätzlich haben Anleihen inzwischen wieder deutlich an Attraktivität gewonnen, und Neo-Broker drängen verstärkt in den Markt.
"Vor diesem Hintergrund sind wir auf dieses Ergebnis besonders stolz", erklärt Jessica Bräu, Landesdirektorin von Union Investment Austria. "Wir beobachten die neuen Wettbewerber genau. Allerdings möchten viele Kundinnen und Kunden eine persönliche Beratung – vor allem, wenn es um komplexere Themen wie die Altersvorsorge geht."
Neben dem starken Wachstum beim Fondsabsatz konnte Union Investment Austria im Jahr 2025 mehr als 6.000 neue Kunden gewinnen. Damit betreut das Unternehmen mittlerweile über 124.000 Kundinnen und Kunden bei der Vermehrung ihres Vermögens und der Gestaltung ihrer finanziellen Zukunft.
"Mittlerweile dürfen wir mehr als 124.000 Kundinnen und Kunden dabei unterstützen, ihr Vermögen zu vermehren und ihre finanzielle Zukunft zu gestalten", so Bräu stolz über die erreichte Kundenbasis.
Eine bedeutende Rolle für das Wachstum von Union Investment spielten Fondssparpläne. 2025 stieg die Anzahl der Fondssparpläne um knapp 16.000 auf über 188.000 Verträge. Die durchschnittliche monatliche Sparrate österreichischer Anleger liegt dabei bei 260 Euro.
Gerald Fleischmann, Generaldirektor der Volksbank Wien AG und Sprecher des Volksbanken-Verbundes, betont die Bedeutung dieser Entwicklung: "In wirtschaftlich herausfordernden Zeiten wird der langfristige Vermögensaufbau zunehmend wichtiger. Fondsparpläne unterstützen dabei, Marktschwankungen systematisch zu begegnen. Die gestiegene Fondssparrate zeigt das kontinuierliche Anlageverhalten vieler Kundinnen und Kunden."
Besonders gefragt war im vergangenen Jahr der weltweit anlegende Aktienfonds UniGlobal. Neben diesem Fonds erfreute sich auch der UniAusschüttung großer Beliebtheit. Dieser Fonds setzt auf den bewährten Multi-Asset Investmentansatz und sorgt durch seine vierteljährliche Ausschüttung für regelmäßige Erträge bei den Anlegern.
Auch nachhaltige Geldanlagen spielten 2025 wieder eine größere Rolle im Portfolio der österreichischen Anleger. Vom gesamten Nettoabsatz in Höhe von 640 Millionen Euro stammten über 110 Millionen Euro aus nachhaltigen Fonds. Mittlerweile beträgt der Bestand nachhaltiger Investmentfonds über zwei Milliarden Euro und macht somit fast 30 Prozent des Gesamtbestandes aus.
Besonders beliebt bei den Kunden war der Fonds UniESG Unternehmensanleihen 2031. "Nachhaltige Geldanlagen unterlagen in den vergangenen Jahren gewissen Marktschwankungen, bleiben jedoch für viele Anlegerinnen und Anleger ein wichtiger Bestandteil der Veranlagungsstrategie", erklärt Bräu die anhaltende Nachfrage nach ESG-Produkten.
Für das laufende Jahr plant Union Investment Austria zusammen mit den Vertriebspartnern, ein besonderes Augenmerk auf nachhaltige Geldanlagen zu legen. Dennoch weist das Unternehmen darauf hin, dass Performanceergebnisse der Vergangenheit keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zulassen und Veranlagungen in Investmentfonds neben Chancen auch Risiken bergen.
Die österreichische Fondsbranche steht vor verschiedenen Herausforderungen. Während die Zinswende Anleihen wieder attraktiver macht, drängen gleichzeitig neue digitale Anbieter in den Markt. Union Investment Austria setzt jedoch weiterhin auf persönliche Beratung als Differenzierungsmerkmal.
"Unsere Vertriebspartner stehen insbesondere den Kundinnen und Kunden zur Seite, die sich bei ihren finanziellen Entscheidungen unsicher oder überfordert fühlen", betont Bräu die Positionierung des Unternehmens im sich wandelnden Marktumfeld.
Union Investment Austria arbeitet eng mit dem Volksbanken-Verbund zusammen, einer österreichweit tätigen Bankengruppe. Zu dieser gehören acht regionale Volksbanken, die Österreichische Ärzte- und Apothekerbank sowie die Marke Sparda-Bank. Die Zentralorganisation des Verbundes ist seit Juli 2015 die Volksbank Wien AG.
Der Volksbanken-Verbund verfügt über eine Bilanzsumme von rund 32,9 Milliarden Euro und betreut mit 3.168 Mitarbeitern in 231 Vertriebsstellen etwa eine Million Kunden in ganz Österreich.
Trotz der positiven Entwicklung weist Union Investment Austria ausdrücklich auf die Risiken von Fondsanlagen hin. Wert- und Ertragsentwicklungen von Fonds können nicht mit Bestimmtheit vorausgesagt werden, und Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu.
Ausgabe- und Rücknahmespesen, Provisionen, Gebühren und andere Entgelte sowie Steuern sind in der Performanceberechnung nicht berücksichtigt und können sich mindernd auf die Bruttowertentwicklung auswirken.
Das Unternehmen stellt umfassende Informationen zu allen Produkten zur Verfügung, einschließlich Verkaufsprospekten, Anlagebedingungen und Risikohinweisen, die unter union-investment.at kostenlos abrufbar sind. Diese Dokumente bilden die verbindliche Grundlage für den Kauf von Union Investment-Fonds und sollten vor jeder Anlageentscheidung sorgfältig studiert werden.