Die Weihnachtszeit steht vor der Tür und mit ihr die Frage nach dem perfekten Festmahl. Eine aktuelle Studie der iglo Austria GmbH, veröffentlicht am 16. Dezember 2025, beleuchtet die kulinarischen Traditionen in österreichischen Haushalten. Diese Untersuchung zeigt, dass 43 Prozent der Österreicher
Die Weihnachtszeit steht vor der Tür und mit ihr die Frage nach dem perfekten Festmahl. Eine aktuelle Studie der iglo Austria GmbH, veröffentlicht am 16. Dezember 2025, beleuchtet die kulinarischen Traditionen in österreichischen Haushalten. Diese Untersuchung zeigt, dass 43 Prozent der Österreicher am 24. Dezember ein besonderes Gericht servieren, während 28 Prozent eine traditionelle Speise bevorzugen, die gelegentlich variiert werden darf.
Die Studie offenbart, dass am Heiligen Abend besonders häufig Raclette (24 Prozent), Kalte Platte (20 Prozent), Suppe (15 Prozent) und Bratwürstel (14 Prozent) auf den Tisch kommen. Auch Fondue (11 Prozent), Gans (10 Prozent), Karpfen und Lachs (je 9 Prozent) sind beliebte Wahlmöglichkeiten. Diese Gerichte spiegeln nicht nur die Geschmäcker wider, sondern auch die Vielfalt der österreichischen Küche.
Interessanterweise zeigen sich deutliche regionale Vorlieben bei den Weihnachtsgerichten. Im Osten Österreichs, insbesondere in Wien und Burgenland, hat der Karpfen Tradition. In Kärnten sind Kochwürstel mit Sauerkraut weit verbreitet, während in Vorarlberg Raclette bevorzugt wird. Salzburg ist bekannt für seine Suppen und in Oberösterreich sind Bratwürstel eng mit den Festtagen verbunden.
Besonders junge Menschen unter 30 Jahren (55 Prozent) sowie Familien mit Kindern (52 Prozent) und Haushalte mit drei oder mehr Personen (54 Prozent) legen Wert auf traditionelle Weihnachtsgerichte. Im Gegensatz dazu haben Alleinlebende (31 Prozent) weniger feste Traditionen. Der Bundesländervergleich zeigt, dass in Salzburg (54 Prozent), Burgenland (53 Prozent) und Vorarlberg (51 Prozent) die Chancen am höchsten sind, jedes Jahr das gleiche Gericht zu genießen.
Die Wahl des Weihnachtsessens wird maßgeblich von der Familientradition beeinflusst. Ein Viertel der Befragten gibt an, dass die festliche Stimmung, die das Gericht verbreitet, entscheidend ist. Zudem schätzen 22 Prozent die einfache Zubereitung der Speisen, während 20 Prozent schöne Kindheitserinnerungen mit dem traditionellen Essen verbinden.
Die iglo-Trendstudie, durchgeführt von Integral Markt- und Meinungsforschung im September 2025, befragte 1.011 Österreicher im Alter von 18 bis 69 Jahren. Die repräsentative Untersuchung bietet einen umfassenden Einblick in die kulinarischen Traditionen und Vorlieben der österreichischen Bevölkerung während der Weihnachtszeit.
Im Vergleich zu Deutschland und der Schweiz zeigt sich, dass die österreichische Küche während der Festtage stärker von regionalen Traditionen geprägt ist. In Deutschland sind beispielsweise Gänsebraten und Kartoffelsalat mit Würstchen weit verbreitet, während in der Schweiz Fondue und Raclette dominieren. Diese Unterschiede verdeutlichen die kulturelle Vielfalt im deutschsprachigen Raum.
Die Studie deutet darauf hin, dass traditionelle Weihnachtsgerichte in Österreich auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen werden. Die Kombination aus Familientradition und regionalen Vorlieben wird voraussichtlich weiterhin die Speisenauswahl beeinflussen. Es ist zu erwarten, dass junge Generationen diese Traditionen fortführen, während sie gleichzeitig neue kulinarische Trends integrieren.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Weihnachtsessen in Österreich stark von Traditionen geprägt ist, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Diese kulinarische Vielfalt spiegelt die kulturelle Identität des Landes wider und trägt zur festlichen Stimmung bei. Welche Gerichte werden wohl in Zukunft die österreichischen Weihnachtstische zieren?
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