Die steigenden Spritpreise belasten österreichische Autofahrer und Pendler zunehmend. Während die Preise an den Tankstellen in den vergangenen Wochen kontinuierlich gestiegen sind, hat die Bundesre...
Die steigenden Spritpreise belasten österreichische Autofahrer und Pendler. Die Bundesregierung greift erstmals seit 1981 in die Spritpreise ein. SPÖ-Industriesprecher Reinhold Binder sagte im Nationalrat: „Wir können weder den Krieg, noch Trumps Politik oder die internationalen Ölpreise beeinflussen. Wir machen aber das, was in Österreich möglich und richtig ist. Wir greifen ein und bremsen mit der Spritpreisbremse den Preisanstieg um 10 Cent pro Liter.“
Binder erinnerte an die Energiekrise 2022: „Damals hat die Vorgängerregierung nicht wirksam in die Preise eingegriffen, die Folge waren absurde Preissteigerungen für Haushalte und Unternehmen. Die Zeit der ‚Schauen-wir-mal‘-Politik ist nun vorbei.“
Binder hielt fest, dass die Spritpreisbremse eine Frage der Gerechtigkeit ist. „Die meisten Pendlerinnen und Pendler können sich eben nicht aussuchen, ob sie Homeoffice machen oder mit dem Rad in die Arbeit fahren. Sie alle haben sich verdient, dass die Politik ihr Mögliches tut und in die Preise eingreift.“