Der Fritz-Imhoff-Park in Mariahilf wird nachts gesperrt – eine Maßnahme, die nach jahrelangen Diskussionen endlich umgesetzt wurde. Doch was für Anrainer eine erste Erleichterung bedeutet, ist für
Der Fritz-Imhoff-Park in Mariahilf wird nachts gesperrt. Die Volkspartei begrüßt diese Maßnahme, sieht darin aber nur einen ersten Schritt und fordert weitere Maßnahmen für die Problemzone rund um die U-Bahn-Station Gumpendorfer Straße.
Für Gerhard Hammerer (ÖVP Mariahilf) und Felix Ofner (ÖVP Rudolfsheim-Fünfhaus) ist die Situation rund um die U6-Station Gumpendorfer Straße seit Jahren bekannt. Sie betonen, dass trotz dieser Kenntnis bis heute Maßnahmen fehlen, die ihrer Ansicht nach nur die Stadt setzen kann.
„Die Nachtsperre im Fritz-Imhoff-Park ist ein notwendiger Schritt. Gleichzeitig zeigt sich aber vor allem eines: Erst durch den massiven Druck der Volkspartei kam in dieser Frage überhaupt Bewegung hinein", erklärten die beiden Politiker.
Hammerer und Ofner fordern ein umfassendes Maßnahmenpaket. Sie nannten als Maßnahmen, die fehlen: eine Alkoholverbotszone, Videoüberwachung und eine Schutzzone im Bereich des Fritz-Imhoff-Parks.
Die beiden Politiker kritisieren außerdem die Sucht- und Drogenkoordination und sagen: „Den Anrainerinnen und Anrainern wurde ein umfassendes Maßnahmenpaket versprochen. Zuerst zu Weihnachten, dann zu Ostern, passiert ist nichts. Von Ewald Lochner hört man dazu kein Wort."