Während Österreich unter der Budget- und Energiekrise ächzt, plant die Bundesregierung eine Investition von mindestens 2,7 Milliarden Euro in ein umstrittenes Infrastrukturprojekt: die Lobau-Autobahn.
Während Österreich unter der Budget- und Energiekrise ächzt, plant die Bundesregierung eine Investition von mindestens 2,7 Milliarden Euro in ein umstrittenes Infrastrukturprojekt: die Lobau-Autobahn. GLOBAL 2000 machte mit einer Fotoaktion vor dem Verkehrsministerium auf die aus ihrer Sicht problematische Mittelverwendung aufmerksam und fordert ein alternatives Investitionspaket, das die Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern stärken und das Verkehrsproblem im Norden Wiens lösen soll.
Die im Frühjahr 2025 veröffentlichte strategische Prüfung zeigt, dass die Lobau-Autobahn die schlechteste aller Varianten ist. Die Empfehlung der Prüfung lautet, auf den Straßenbau zu verzichten und stattdessen den öffentlichen Verkehr auszubauen.
GLOBAL 2000 nennt ein Investitionspaket, das mit dem für die Lobau-Autobahn vorgesehenen Budget umgesetzt werden könnte. In der Aufstellung der Organisation werden unter anderem folgende Posten genannt:
Hannah Keller, Klima- und Energiesprecherin von GLOBAL 2000, fordert, die Lobau-Autobahn abzusagen und die Gelder alternativ zu investieren.
Fotos der Aktion vor dem Verkehrsministerium stehen zum Download zur Verfügung. GLOBAL 2000 ruft zudem zu einer E-Mail-Protestaktion auf; außerdem ist eine Kundgebung am 18. April angekündigt.