Am 14. Dezember 2025 wird Wien erneut zum Schauplatz einer außergewöhnlichen Begegnung zwischen Weltklassemusikern und aufstrebenden Talenten. Das ORF-Format „Stars & Talente“ bringt in seiner neuesten Ausgabe den renommierten Bariton Thomas Hampson mit der jungen Geigerin Lois Pfeifer zusammen.
Am 14. Dezember 2025 wird Wien erneut zum Schauplatz einer außergewöhnlichen Begegnung zwischen Weltklassemusikern und aufstrebenden Talenten. Das ORF-Format „Stars & Talente“ bringt in seiner neuesten Ausgabe den renommierten Bariton Thomas Hampson mit der jungen Geigerin Lois Pfeifer zusammen. Diese Veranstaltung verspricht nicht nur ein musikalisches Highlight zu werden, sondern auch die Brücke zwischen den Generationen in der klassischen Musik zu schlagen. Der Auftritt findet um 17.55 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON statt und wird sicherlich viele Musikliebhaber in Österreich und darüber hinaus begeistern.
Thomas Hampson, ein Name, der in der Welt der klassischen Musik seit Jahrzehnten für Exzellenz steht, begann seine Karriere nicht als selbstverständlich. Ursprünglich wollte er Rechtsanwalt werden, studierte Politikwissenschaft, bevor die Musik seine wahre Berufung wurde. Sein Repertoire umfasst über 80 Rollen, und seine umfangreiche Diskografie zählt mehr als 170 Musikstücke. Sein Weg zur Spitze war geprägt von harter Arbeit und der Unterstützung einer bemerkenswerten Gesangslehrerin, die ihm den Weg in die Welt der klassischen Musik ebnete.
Hampson ist nicht nur ein herausragender Künstler, sondern auch ein engagierter Mentor für die nächste Generation von Musikern. Seine vor über 20 Jahren gegründete Foundation widmet sich der Förderung junger Talente. Diese Arbeit ist für ihn eine Herzensangelegenheit, die er mit Strenge und Liebe verfolgt. „Wir dürfen nie unterschätzen, wie viele Nachwuchskünstler wir haben“, betont Hampson. Sein Engagement zeigt, wie wichtig es ist, jungen Künstlern die Bühne und die Unterstützung zu bieten, die sie benötigen, um zu wachsen.
Lois Pfeifer, die 18-jährige Geigerin, hat sich bereits einen Namen gemacht. Geboren in Deutschland und aufgewachsen in Bolivien, studiert sie nun an der Gustav Mahler Privatuniversität in Klagenfurt. Ihre musikalische Familie hat sie stark geprägt, und sie zeigt großes Interesse nicht nur an der Musik selbst, sondern auch an den Lebensgeschichten der Komponisten. Dies hilft ihr, die Stücke, die sie spielt, besser zu interpretieren.
Mit dem Gewinn des „Goldene Note“-Publikumspreises hat Lois Pfeifer bereits erste Erfolge gefeiert. Dieser Preis brachte ihr ein Studiensemester an der MUK ein, wo sie von einer ausgezeichneten Lehrerin unterrichtet wird. Ihre Leidenschaft für die Musik und ihre Dankbarkeit für die erhaltene Unterstützung spiegeln sich in ihrer Aussage wider: „Ich bin sehr froh und dankbar, dass ich diese Möglichkeit haben darf.“
Der gemeinsame Auftritt von Thomas Hampson, Lois Pfeifer und der Nachwuchspianistin Sona Tamura wird ein Highlight des Abends sein. Sie interpretieren den Operettenklassiker „Komm, Zigany“ aus Emmerich Kálmáns „Gräfin Mariza“. Diese Melodie ist nicht nur ein Ohrwurm, sondern auch ein Beispiel dafür, wie klassische Musik zugänglich und populär gestaltet werden kann. Die Wahl eines Operettenklassikers zeigt, wie Tradition und Moderne in der Musik miteinander verbunden werden können.
Die Operette, eine Form der leichten Oper, entstand im 19. Jahrhundert und wurde besonders in Wien populär. Sie zeichnet sich durch eingängige Melodien und humorvolle Handlung aus. Emmerich Kálmán, der Komponist von „Gräfin Mariza“, war einer der bedeutendsten Vertreter dieser Gattung. Seine Werke sind bekannt für ihre melodische Schönheit und ihren Charme, der bis heute das Publikum begeistert.
Die Förderung junger Talente ist nicht nur in Österreich ein wichtiges Thema. In Deutschland und der Schweiz gibt es ähnliche Programme, die junge Musiker unterstützen. Diese Länder legen ebenfalls großen Wert auf die Ausbildung und Förderung ihrer Nachwuchskünstler, was zu einer reichen Vielfalt an musikalischem Nachwuchs führt. Der Austausch zwischen den Ländern kann dazu beitragen, die Musikszene in Europa weiter zu bereichern.
Veranstaltungen wie „Stars & Talente“ haben einen direkten Einfluss auf die österreichische Kulturszene. Sie bieten jungen Künstlern eine Plattform, um sich zu präsentieren und von erfahrenen Musikern zu lernen. Dies fördert nicht nur das individuelle Wachstum der Künstler, sondern bereichert auch die kulturelle Landschaft des Landes. Die Unterstützung der nächsten Generation sichert die Zukunft der klassischen Musik in Österreich.
Die Zukunft der klassischen Musik hängt stark von der Förderung junger Talente ab. Programme wie „Stars & Talente“ zeigen, wie wichtig es ist, jungen Künstlern eine Bühne zu bieten. In den kommenden Jahren wird es entscheidend sein, diese Bemühungen weiter auszubauen und die Zusammenarbeit zwischen erfahrenen Musikern und Nachwuchstalenten zu intensivieren. Dies wird nicht nur die Qualität der Musikszene verbessern, sondern auch die kulturelle Vielfalt in Österreich und darüber hinaus fördern.
Abschließend bleibt zu sagen, dass Veranstaltungen wie diese nicht nur ein musikalisches Erlebnis bieten, sondern auch eine wichtige gesellschaftliche Funktion erfüllen. Sie unterstützen die Weitergabe von Wissen und Erfahrung an die nächste Generation und sichern somit die Zukunft der klassischen Musik.