Am 26. November 2025 fand in Wien eine bemerkenswerte Veranstaltung statt, die das Potenzial hat, die Gesundheitslandschaft für junge Menschen nachhaltig zu verändern. Die Wiener Gesundheitsförderung – WiG präsentierte in Döbling ihre beliebte Jugendgesundheitskonferenz, die über 200 Jugendliche aus
Am 26. November 2025 fand in Wien eine bemerkenswerte Veranstaltung statt, die das Potenzial hat, die Gesundheitslandschaft für junge Menschen nachhaltig zu verändern. Die Wiener Gesundheitsförderung – WiG präsentierte in Döbling ihre beliebte Jugendgesundheitskonferenz, die über 200 Jugendliche aus rund 20 Schulen und Einrichtungen des 19. Bezirks zusammenbrachte. Diese Konferenz, die bereits zum dritten Mal in Döbling stattfand, ist ein Paradebeispiel dafür, wie Gesundheitsförderung bei jungen Menschen erfolgreich umgesetzt werden kann.
Die Jugendgesundheitskonferenz ist ein Teil des Wiener Modells für partizipative Jugendgesundheitsförderung. Sie wird von der Wiener Gesundheitsförderung – WiG organisiert, mit Unterstützung des Instituts für Frauen- und Männergesundheit / FEM und queraum. kultur- und sozialforschung. Finanziert wird das Projekt aus den Vorsorgemitteln der Bundesgesundheitsagentur. Ziel ist es, Jugendliche aktiv in die Gestaltung ihrer Gesundheitsvorsorge einzubeziehen.
Während der Konferenz wurde deutlich, dass neben körperlicher Fitness und gesunder Ernährung auch die seelische Gesundheit eine zentrale Rolle spielt. Die Jugendlichen beschäftigten sich mit Themen wie Achtsamkeit, Suchtprävention und der Bedeutung sozialer Beziehungen. Diese Aspekte tragen wesentlich zum persönlichen Wohlbefinden bei und wurden in kreativen Beiträgen präsentiert.
Ein Blick über die Grenzen zeigt, dass Österreich mit seiner Jugendgesundheitskonferenz eine Vorreiterrolle einnimmt. In Deutschland und der Schweiz gibt es ähnliche Programme, jedoch nicht in der gleichen partizipativen Form. Diese Länder können von der Wiener Initiative lernen, wie wichtig es ist, Jugendliche aktiv in Gesundheitsfragen einzubinden.
Die Auswirkungen der Konferenz auf die teilnehmenden Jugendlichen sind vielfältig. Durch die intensive Auseinandersetzung mit Gesundheitsthemen entwickeln sie ein besseres Verständnis für die Bedeutung eines gesunden Lebensstils. Die Konferenz fördert zudem soziale Kompetenzen und stärkt das Gemeinschaftsgefühl. Ein Beispiel ist die gemeinsame Zubereitung und Verkostung gesunder Säfte, die nicht nur Wissen über Ernährung vermittelt, sondern auch den Zusammenhalt stärkt.
Statistiken untermauern den Erfolg der Jugendgesundheitskonferenz. Mehr als 200 Jugendliche nahmen teil, und die Veranstaltung fand bereits zum dritten Mal statt. Diese Zahlen belegen das kontinuierliche Interesse und die Relevanz solcher Initiativen.
Dennis Beck, Geschäftsführer der Wiener Gesundheitsförderung – WiG, betont die Bedeutung der Veranstaltung: „Die jungen Teilnehmer*innen haben uns mit ihren kreativen und gesundheitsförderlichen Beiträgen vor Augen geführt, was für sie ein gesundes Leben ausmacht.“ Die Zukunftsperspektive ist klar: Solche Konferenzen sollen weiter ausgebaut werden, um noch mehr Jugendliche zu erreichen und zu motivieren.
Die Jugendgesundheitskonferenz in Wien ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer gesünderen Zukunft für junge Menschen. Sie zeigt, wie partizipative Ansätze in der Gesundheitsförderung erfolgreich umgesetzt werden können. Die Frage bleibt: Wie können andere Bundesländer und Länder von diesem Modell lernen und ähnliche Programme implementieren? Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Wiener Gesundheitsförderung.