Österreichs renommierteste Scheidungsanwältin zu Gast bei Nina Horowitz
Die dritte Folge von "Liebesg'schichten und Heiratssachen – Der Podcast" bringt spannende Einblicke in die Welt der Trennungen und des Familienrechts.
Nina Horowitz empfängt in der dritten Folge ihres erfolgreichen Podcasts "Liebesg'schichten und Heiratssachen" eine ganz besondere Gästin: Helene Klaar, Österreichs wohl bekannteste Scheidungsanwältin. Das Gespräch verspricht sowohl unterhaltsam als auch aufschlussreich zu werden, wenn die erfahrene Juristin aus ihrem reichen Erfahrungsschatz plaudert.
Helene Klaar, die in den Medien oft als "meistgefürchteste Scheidungsanwältin Österreichs" bezeichnet wird, zeigt sich von dieser Bezeichnung unbeeindruckt: "Mich stört das nicht. Das ist gut fürs Geschäft", kommentiert sie augenzwinkernd. Die mehrfach preisgekrönte Expertin für Familien- und Scheidungsrecht hat in den vergangenen Jahrzehnten Bedeutendes für die Verwirklichung der Gleichstellung in diesem Bereich geleistet.
Gleich zu Beginn des Gesprächs zieht Klaar eine interessante Parallelle zu Nina Horowitz' Tätigkeit als "Liebesg'schichten und Heiratssachen"-Moderatorin: "Was sicherlich unsere Berufe verbindet ist, dass wir beide eine Sympathie für Menschen haben müssen. Ein Menschenfeind kann weder Liebende zusammenbringen, noch Nicht-mehr-Liebende in einer anständigen Weise trennen."
Aus ihrem professionellen Alltag weiß die gebürtige Wienerin etliche amüsante Anekdoten zu erzählen. Besonders interessant ist ihre Beobachtung, wie sich die Aufdeckung von Untreue durch moderne Technologie verändert hat: "Die haben zehn Minuten Geschlechtsverkehr und tauschen sich dann eine Stunde darüber aus am Handy – das macht den Detektiven ernste Konkurrenz."
Diese humorvolle Feststellung zeigt, wie sich die Arbeit von Scheidungsanwälten durch digitale Kommunikation gewandelt hat. Während früher oft teure Detektive engagiert werden mussten, hinterlassen Ehebrecher heute oft selbst die besten Beweise in Form von Nachrichten und Fotos.
Auf die häufig kolportierte Behauptung, sie hätte ein schlechtes Verhältnis zu Männern, reagiert Klaar mit juristischer Präzision: "Das stimmt aber überhaupt nicht." Als Beweise führt sie an, dass sie ein "Vater-Kind" gewesen sei, im besten Einvernehmen mit ihrem Kanzleipartner arbeite und seit Jahrzehnten glücklich verheiratet sei.
Auch aus ihrer eigenen Ehe plaudert die Anwältin humorvoll: "Mein Mann dreht nie das Licht ab, wenn er einen Raum verlässt. Aber es ist mir lieber, ich drehe überall das Licht ab und genieße die Gesellschaft meines Mannes, als es wäre überall finster und er wäre gar nicht da." Diese persönliche Note zeigt eine andere Seite der sonst so professionellen Juristin.
Trotz aller Offenheit hält Helene Klaar strikt an der beruflichen Verschwiegenheit fest. Den Namen eines Prominenten, bei dem einst der Lover aus dem Fenster geklettert ist, will sie selbstverständlich nicht preisgeben. Diese Diskretion ist ein wesentlicher Baustein ihres beruflichen Erfolgs und des Vertrauens, das ihre Mandanten in sie setzen.
Dennoch gewährt sie Einblicke in kuriose Streitereien, die sie am Ende von Beziehungen erlebt hat. Besonders skurril: Ein Paar bekämpfte sich erbittert um eine Waschmaschine – ein Beispiel dafür, wie emotional aufgeladen Trennungen werden können und wie sich der Streit oft an scheinbar unwichtigen Gegenständen entzündet.
Die neue Podcast-Folge ist ab Samstag, dem 28. Februar 2026, auf ORF Sound und allen gängigen Podcast-Plattformen verfügbar. Zusätzlich wird die Videoaufzeichnung am Dienstag, dem 3. März, um 23.25 Uhr in ORF 1 und auf ORF ON ausgestrahlt und steht anschließend auch als Video on Demand zur Verfügung.
"Liebesg'schichten und Heiratssachen – Der Podcast" ist auf insgesamt acht Folgen angelegt, die wöchentlich erscheinen. Nach Helene Klaar erwarten die Hörer weitere spannende Gäste:
Parallel zur Podcast-Produktion arbeitet Nina Horowitz bereits an der 30. Jubiläumsstaffel der beliebten TV-Porträtreihe "Liebesg'schichten und Heiratssachen". Singles aus allen österreichischen Bundesländern können sich noch bewerben und Teil dieser besonderen Staffel werden.
Interessierte können sich auf verschiedenen Wegen bei der Redaktion melden:
Der neue Podcast von Nina Horowitz zeigt eindrucksvoll, wie sich bewährte Fernsehformate erfolgreich in neue Medien übertragen lassen. Die Mischung aus persönlichen Gesprächen, professionellen Einblicken und humorvollen Anekdoten spricht offensichtlich ein breites Publikum an.
Mit Helene Klaar als Gast gelingt es, ein oft tabuisiertes Thema – die Scheidung – auf unterhaltsame und informative Weise zu behandeln. Ihre jahrzehntelange Erfahrung und ihr natürlicher Humor machen komplexe rechtliche und emotionale Sachverhalte für Laien verständlich und zeigen gleichzeitig die menschliche Seite hinter juristischen Verfahren.
Die Kombination aus Podcast und TV-Ausstrahlung ermöglicht es dem ORF, verschiedene Zielgruppen zu erreichen und das beliebte Format "Liebesg'schichten und Heiratssachen" erfolgreich zu erweitern.