Ein politischer Sturm braut sich zwischen Wien und Niederösterreich zusammen: Die ÖVP Niederösterreich geht scharf mit dem Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacker ins Gericht. Der Grund: Die umstri
Ein politischer Sturm braut sich zwischen Wien und Niederösterreich zusammen: Die ÖVP Niederösterreich geht scharf mit dem Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacker ins Gericht. Der Grund: Die umstrittene Gastpatientenregelung und Hackers jüngste Äußerungen sorgen für massive Verstimmung zwischen den beiden Bundesländern. Was steckt hinter diesem Konflikt, der die österreichische Gesundheitspolitik erschüttert?
Am Zentrum der Auseinandersetzung steht die sogenannte Gastpatientenregelung – ein System, das eigentlich für reibungslose medizinische Versorgung über Bundesländergrenzen hinweg sorgen sollte. Gastpatienten sind Personen, die in einem anderen Bundesland als ihrem Wohnort medizinisch behandelt werden. Diese Regelung ist besonders für Niederösterreicher relevant, da viele im Großraum Wien arbeiten und leben, aber medizinische Versorgung in der Hauptstadt benötigen.
VPNÖ-Landesgeschäftsführer LAbg. Matthias Zauner äußerte am heutigen Tag scharfe Kritik an den jüngsten Aussagen des Wiener Gesundheitsstadtrats. „Es ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten: Herr Hacker zahlt Sozialhilfe-Empfängern 9.000 Euro, lässt gleichzeitig aber niederösterreichische Landsleute, die ins System einzahlen und Wien am Laufen halten, nicht behandeln