Familiensprecherin Berger fordert steuerliche Entlastungen und Ende der aktuellen Prioritätensetzung
Die Fertilitätsrate österreichischer Frauen ist auf 1,22 gesunken. Die FPÖ sieht die Ursachen in der Regierungspolitik und fordert ein Umdenken.
Die jüngst veröffentlichte Studie „Familien in Zahlen" sorgt für politische Diskussionen in Österreich. Die Zahlen belegen einen weiteren Rückgang der Geburtenrate, wobei die Fertilitätsrate österreichischer Frauen auf einen historischen Tiefstand von 1,22 Kindern pro Frau gesunken ist. Diese Entwicklung wirft Fragen über die Wirksamkeit der aktuellen Familienpolitik auf und beschäftigt nun auch den Nationalrat.
Die FPÖ-Familiensprecherin und Nationalratsabgeordnete Ricarda Berger reagierte mit scharfer Kritik auf die Veröffentlichung der Studie. Sie bezeichnete die Ergebnisse als „alarmierendes Armutszeugnis" für die aktuelle Bundesregierung und machte die Koalition aus ÖVP, SPÖ und NEOS für die Entwicklung mitverantwortlich.
Im Zentrum der Kritik steht die wirtschaftliche Situation vieler Familien in Österreich. Berger verwies auf mehrere Faktoren, die ihrer Ansicht nach junge Menschen von der Familiengründung abhalten würden. Dazu zählen insbesondere die gestiegenen Lebenshaltungskosten der vergangenen Jahre, die hohen Wohnkosten sowie die allgemeine Steuerlast für Familien.
„Rekordteuerung, explodierende Wohnkosten und eine erdrückende Steuerlast haben ein Klima der Zukunftsangst geschaffen, in dem sich immer weniger junge Österreicher eine Familie leisten können